PR am Pranger

23. Januar 2006Mit einer interessanten und nicht minder kontroversen Idee ging vergangenen Freitag ein neuer Blog online. Seine Zielsetzung liegt darin, die schwarzen Schafe der PR-Branche namentlich an den virtuellen Pranger zu …


Mit einer interessanten und nicht minder kontroversen Idee ging vergangenen Freitag ein neuer Blog online. Seine Zielsetzung liegt darin, die schwarzen Schafe der PR-Branche namentlich an den virtuellen Pranger zu stellen. Das Mission-Statement der beiden Macher, Richard Laermer und Devin Dugan, letzterer ist übrigens der Autor des preisgekrönten Strategic Public Relations Blogs, geht jedenfalls runter wie Öl:

We’re tired of the public relations industry taking the blame for a
minority of its members that pollute communication channels with bad
pitches, poorly written news releases and useless phone calls asking
"did you get the release?"

Bin schon gespannt, wie sich der Pranger-Blog entwickeln wird und wie weit die beiden gehen werden. Fest steht, dass solche und ähnliche Initiativen (Sichtwort: Professionalisierung) durchaus ihre Berechtigung haben. Und dies wohl nicht nur im PR-Land Nr. 1, den USA, sondern auch in Europa.

Mindestens gleich wichtig jedoch, wie schwarze Schafe beim Namen zu nennen, ist es, darüber zu sprechen bzw. zu informieren, was PR kann und was nicht. Ein interessantes, in der Zwischenzeit aber leider sanft entschlafenes (?) Projekt (der letzte Eintrag stammt vom 29. Dezember 2005…) hat in diesem Zusammenhang der Public Relations Verband Austria gestartet.

Je mündiger, aufgeklärter und informierter nämlich der Kunde, desto geringer auch die Wahrscheinlichkeit, dass es auf seiner Seite zu Erwartungshaltungen kommt, die eine seriös agierende PR-Agentur nicht erfüllen kann. PR kann zweifellos mehr. Um aber zu wissen, was dieses mehr ist, muss über Grundlagen, Funktionen und Wirkungsweisen gesprochen werden.

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