Presseaussendung einmal anders

7. Februar 2006Gestern bekam ich von einer sehr lieben Journalistin eine Aussendung mit dem Vermerk "Schau dir das mal an, ich finde das total süß…" Und wirklich: Anstelle von ‚Jetzt neu‘ oder …


Gestern bekam ich von einer sehr lieben Journalistin eine Aussendung mit dem Vermerk "Schau dir das mal an, ich finde das total süß…" Und wirklich: Anstelle von ‚Jetzt neu‘ oder ‚Betrieb so und so steigt ins so wie so Geschäft ein‘, enthielt das Mail Download Nachricht.pdf eine Aussendung der anderen Art. Es bestand ausschließlich aus Bildern d.h. eigentlich aus einer Bildgeschichte. Es zeigt ein Kanguru, das zuerst von einer Welle überrascht wird und sich dann zu einem kleinen Bad im Ozean entschließt. Und wenn man weiß, wie gerne wir uns alle Bilder ansehen, dann macht sich die Bildgeschichte gar nicht schlecht. Die auf Tourismus spezialisierte Münchner Agentur die hinter der Aussendung steht, macht übrigens PR für Westaustralien. Ich denke auf eine sehr gelungene Art und Weise. Warum müssen Aussendungen auch immer ein und dem selben Muster folgen? Gelungene Pressemeldungen wie diese, emotionalisieren und schlagen schnell positive Wellen. Und was will man aus kommunikativer Sicht mehr erreichen?

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2 Gedanken zu “Presseaussendung einmal anders

  1. Hallo Jü! Danke für deinen Input. Gut zu wissen, dass Blogdog auch gelesen wird. Zu deinem Einwand, das Mail der Münchner Agentur sei als PR-Aktion ein Schmarren, möchte ich folgendes anmeren. Die „nette Journalistin“ von der ich gesprochen habe, bekommt täglich fünfzig Aussendungen oder mehr. Keine dieser Aussendungen haben sie jedoch dazu veranlasst, mir davon zu erzählen. Dieses schon. Die Agentur die hinter der Aussendung steht, hat damit positive Mundpropaganda (Word of Mouth ==> siehe zu diesem Thema auch: http://www.emergence.at/ lounge.php) für ihren Kunden und zum Teil auch für sich selbst gemacht. Die Qualität der Bilder ist in dem Falle weniger relevant. „Eddog“ finde ich übrigens super 😉

  2. Entschuldige, lieber Eddog, aber da muss ich dir widersprechen, ich finde das ganz und gar nicht gelungen… Was will die Email von mir? Soll ich was tun? Soll ich diese qualitativ schlechten Fotos in einer Zeitung veröffentlichen? Soll ich jetzt Appetit auf Australien haben? Öder Strand soll mich zum Urlaubmachen animieren? Das hat ja wohl eher das Niveau der bekannten Kettenmails, wo niedliche Bildchen von gähnenden Katzen herumgeschickt werden… dass dir sowas als blog-Hund gefällt, ist mir klar, aber ich kann dem Schmarrn als PR-Aktion wenig abgewinnen.