Bloggen und der Faktor Zeit

13. März 2006Laut den verschiedenen Erhebungen ist die Blog-Sterblichkeit in den ersten Monaten besonders hoch. Viele Blogger beginnen mit viel Energie, stellen aber nach nur wenigen Wochen fest, dass Bloggen einen nicht …


Laut den verschiedenen Erhebungen ist die Blog-Sterblichkeit in den ersten Monaten besonders hoch. Viele Blogger beginnen mit viel Energie, stellen aber nach nur wenigen Wochen fest, dass Bloggen einen nicht zu unterschätztenden Zeitaufwand bedeutet. Wenn man sich die aktuelle, meist US-amerikanische Literatur über Weblogs und Corporte Blogging ansieht, dann gehen die Meinungen darüber, wie häufig gepostet werden soll, weit auseinander. Natürlich ist es toll, wenn man einmal täglich so ordentlich in die Tasten hauen kann. Zum erfolgreichen Bloggen gehört es aber auch, sich an den Diskussionen der Blogshphere zu beteiligen, möglichst viele Blogposts zu lesen und gegebenenfalls auch zu kommentieren, sprich auf dem Laufenden zu bleiben. Das kostet natürlich Zeit. Mich würde es ja brennend interessieren, wie es andere, diese Zeilen lesenden Blogger mit dem Faktor Zeit halten, bzw. wie ernst sie es nehmen, täglich mit einem Post vertreten zu sein? Kann ja sein, dass ich mit meinem Bestreben, täglich zu posten völlig auf dem Holzweg bin…

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4 Gedanken zu “Bloggen und der Faktor Zeit

  1. Aber die zwei Posts pro Woche, wie von Klaus Eck vorgeschlagen, lassen sich doch sicher einrichten. Wichtig ist wie gesagt eine Art Kosten-Nutzen Matrix. Wenn mir der Blog auf der Haben-Seite viel bringt (hohes Google-Ranking, Credibility, Kundenbindung, direktes Feedback, etc.) dann kann ich auf der anderen Seite auch gerne mal ein bißchen Zeit investieren, was sich wieder in guten Content niederschlägt, was wieder zu mehr Traffic führt… Und dann macht die ganze Sache plötzlich Spaß! Danke fürs Blog lesen Jü!

  2. Ja, das mit dem Faktor Zeit ist schon eine schwere Hürde… vor der ich z.B. schon vor Beginn kapitulieren muss :o)

  3. Hallo Herr Eck! Ihren Anmerkungen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ich halte es für absolut nötig, beim Thema Corporate-Blogging eine klare Kosten-Nutzen-Rechnung anzustellen. Das setzt natürlich voraus, dem Blog eine Basis, ein Konzept zurgrunde zu legen. Nur wenn ich weiß, welche Ziele ich damit konkret verfolge, und diese von Zeit zu Zeit kritisch evaluiere, kann ich auch den nötigen zeitlichen Aufwand kalkulieren und entsprechend bewerten. Ich weiß nur halt auch, dass viele Blogger den Faktor Zeit einfach zu wenig berücksichtigen. Danke fürs Reinschauen

  4. Es stellt sich natürlich immer auch die Frage, wofür ich meine Zeit opfere… Solange ich durch das Bloggen mehr Medialeistung, Neukunden und Kontakte gewinne, kann sich das Bloggen doch als sehr gutes Investment herausstellen. Bloggen pour l’art, das macht keinen Spass und bringt wenig Freude/Kunde. Manche Blogs laufen auch mit wenigen Aktualisierungen sehr gut. In der Regel sollte man meiner Ansicht nach zumindest 2 Beiträge in der Woche publizieren. Die Menge allein macht es nicht. Entscheidend ist eher die Qualität der Beiträge.