Warum ein Weblog Freude macht

18. März 2006Mir wurde die Frage "Was bringt ein Weblog?" in letzter Zeit bereits so oft gestellt, dass ich hier und heute einmal kurz darauf eingehen möchte. Streng aus meiner Sicht  wie …


Mir wurde die Frage "Was bringt ein Weblog?" in letzter Zeit bereits so oft gestellt, dass ich hier und heute einmal kurz darauf eingehen möchte. Streng aus meiner Sicht  wie immer. Ich betreibe seit ca. 5 Monaten ein Weblog und das hat es mir gebracht:

Gute Gespräche
Egal ob online oder am Wirtshaustisch. Das Bloggen hat mich Menschen näher gebracht, mit denen ich vorher, wenn überhaupt, dann höchstens über das Wetter hätte sprechen können. Die simple Tatsache, dass ich blogge, hat mir zahllose tolle Gespräche eingebracht, die mich bereichern. Ja, das meine ich genau so. Den Input den ich über diese Gespräche bekommen habe, hat mich definitiv weiter gebracht.

Community
Als ich ein E-Mail von Alan Weinkrantz – er betreibt übrigens ein sehr gelungenes Weblog zum Thema Public Relations – in meiner Inbox fand, wurde mir kurz schwarz vor Augen, so sehr hat mich das gefreut. Er schrieb: Ich sehe, sie haben auf mich verlinkt, ich mach kurz einmal das selbe. Liebe Grüße aus den USA und viel Erfolg beim Bloggen. So einfach geht das. Das Bloggen macht mich zum Teil einer weltweiten Community, die sich aus Menschen zusammensetzt, die ähnliche Interessen oder Jobs haben wie ich oder die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen, etc.

Neues Wissen
Vor einem halben Jahr wußte ich genau gar nichts über das Thema Weblogs. Mir war damals auch noch nicht bewußt, welch gravierende Auswirkungen Consumer Generated Media auf die PR-Branche haben werden. Auch viele andere Aspekte, waren für mich damals absolut kein Thema. Heute kann ich Weblogs, RSS & Co mit dem (PR-) Wissen, das ich bereits habe, verknüpfen. Und es kommen absolut spannende, weil neue Dinge dabei heraus. Und Weblogs geben mir die Chance, täglich neues Wissen, und neue Sichtweisen zu bekommen und genau darauf kommt es an. Eine interessante und abwechslungsreiche Form des lebenslangen Lernens…

Refexion
Die Einträge in meinem Weblog haben nicht die Welt verändert, das weiß ich. Trotzdem haben manche Einträge zu Kommentaren geführt. Und die wiederum brachten es mit sich, dass ich meine Sicht der Dinge kritisch zu hinterfragen begann. Das heißt, das Feedback, das ich durch mein Weblog generiere, verändert letztlich mich, meine Sichtweisen und mein Denken zu verschiedenen Themen.

Es sind zwar nur vier Punkte, aber die bringen recht schön zum Ausdruck, was mir Bloggen pesönlich bringt. Ich bin keine Firma, ich vertreibe keine Produkte, ich bin bloß ich selbst. Und das Weblog bietet mir eine weitere Plattform dafür, ich selbst zu sein. Die 4,95 $ die mir SixApart für die Blog-Software pro Monat abknöpft, werde ich dann auch noch verkraften.

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3 Gedanken zu “Warum ein Weblog Freude macht

  1. ja…das mit ciscutan ist so eine sache. mittlerweile ist die behandlungsphase ja vorbei. und ich bete und hoffe, dass nix mehr zurück kommt.
    lg
    johannes

  2. Hallo Johannes! Danke fürs Reinschaun. Ich komme auf dein Angebot gerne zurück. Super, dass es in Kärnten auch noch andere Blogger gibt. In Sachen Ciscutan: Alles Gute weiterhin. Hatte Anfang Mitte 20 ähnliche Zores und weiß wovon ich spreche. grüße!

  3. 4,95 $
    ???
    Wieso lässt du dir was kosten? Das geht auch gratis und trotzdem mit ordentlicher Qualität … stehe gerne für Tipps zur Verfügung.
    LieGr
    Johannes