Neues „Must-Read“ im Handel: So arbeiten Österreichs Journalisten

4. April 2006Stefan Weber, zu Hause am Salzburger Kuratorium für Journalistenausbildung, hat ein neues Buch geschrieben. Es lautet auf den schlichten Titel "So arbeiten Österreichs Journalisten", hat jedoch mit Sicherheit das Potential, …


Weber
Stefan Weber, zu Hause am Salzburger Kuratorium für Journalistenausbildung, hat ein neues Buch geschrieben. Es lautet auf den schlichten Titel "So arbeiten Österreichs Journalisten", hat jedoch mit Sicherheit das Potential, in der heimischen PR- und Medienzunft einige zum Nachdenken zu bringen. In der dem Buch zugrunde liegende Studie wurden 300 Zeitungs- und Zeitschriftenjournalisten befragt. Das Ergebnis: Die Suchmaschine wird von Journalisten fast so intensiv verwendet wie das Telefon. Satte 94,8 % (!) der Befragten nützen die Suchmaschine zumindest manchmal. Der Standard-online zitiert Weber mit den Worten "Google ist das neue Tor zur Wirklichkeit, auch im Journalismus". Ich denke, hier ist alles gesagt. PR-Treibende wie hier oder hier, die dieses Moment nicht bereit sind, in ihrer Arbeit entsprechend zu reflektieren, werden es bald schwer haben. Sehr schwer sogar.

Tip: Das Buch kann über das salzburger Kuratorium für Journalistenausbildung bezogen werden. Kontakt: Karolingerstraße 40 – 5020 Salzburg Tel.: 0662 / 83 41 33-0 oder office@kfj.at

via: derstandard


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3 Gedanken zu “Neues „Must-Read“ im Handel: So arbeiten Österreichs Journalisten

  1. Der Hypo ist die öffentliche Meinung anscheinend eh egal… wurscht, mein Geld bekommens nicht, weil das hab ich unter der Tischdecke versteckt *hehehe*

  2. Danke für dieses gute Beispiel dafür, wie man es nicht macht. Es geht gar nicht um ausgeklügelte Maßnahmen einer vorgeschaltenen online Krisen PR mit Dark-Sites, etc. Eine simple Aussendung, ein Pop-up, irgend etwas, mit dem die Verantwortlichen klar ihre Sicht der Dinge darlegen, das wäre hier schon die halbe Miete. Bin ich Journalist, ich lösche diese Seite aus meinen Bookmarks und hole mir einen Firmenfolder. Der ist mit etwas Glück aktueller als die Hypo-Homepage. Danke fürs reinschaun Hanna!

  3. Ich vestehe diesen Eintrag jetzt mal so, dass Unternehmen, die ihre Internet-Site gerne „gut abliegen lassen“, in der medialen Berichterstattung Missverständnisse und Ärger provozieren. Von wegen unaktuelle Sites und so. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auf die HP der Hypo-Alpe-Adria (schon eine Woche lang wegen Spekulationsverlusten österreichweit skandalgebeutelt, siehe http://www.hypo-alpe-adria.com) verweisen: Dort finden es die PR-Leute nicht der Mühe wert, die aktuellen Geschehnisse auch nur mit einer Silbe zu erwähnen, im Gegenteil: Schönwettermeldungen von vor einem Monat scrollen sich nach oben. Pfui sag ich da in die Richtung der Verantwortlichen. Soviel Ignoranz stößt mich ab – als Journalistin und (zuvor potenzielle) Kundin.