Weblogs sind Gespräche

26. Mai 2006Dass Weblogs Gespräche sind, das ist mir noch selten so aufgefallen wie dieser Tage. Auch wenn ich mein Weblog zweitweise weniger der interpersonellen als der intrapersonellen  Kommunikation zurechne 😉 Aber …


Dass Weblogs Gespräche sind, das ist mir noch selten so aufgefallen wie dieser Tage. Auch wenn ich mein Weblog zweitweise weniger der interpersonellen als der intrapersonellen  Kommunikation zurechne 😉 Aber es ist eigentlich logisch: Drei Wochen lang sein Mobiltelefon nicht einzuschalten und damit anderen quasi keine News zu liefern, führt dazu, dass man kaum mehr angerufen wird. Drei oder vier Wochen lang sein Weblog nicht upzudaten, führt unweigerlich dazu, dass man sich nicht mehr am Gespräch beteiligt, Kontakte abreißen und man nicht mehr Teil des Gesprächs ist. Müßig, mit einem faden Auge auf die "Kommentare 0" Leiste zu starren. Besser wäre es wohl gewesen, die kommunikativen Bande besser zu pflegen bzw. nicht abreißen zu lassen.

5 Gedanken zu “Weblogs sind Gespräche

  1. Hallo Schlagloch! Danke für deinen Input. Wiewohl ich schon der Meinung bin, dass es bei Weblogs ganz maßgeblich um das Programm geht bzw. gehen sollte. Laut schreien kann jeder, wenn das Programm aber den Wind nicht rechtfertigt, dann stellt sich bald Flaute ein. Danke fürs Reinschau!

  2. Hallo,
    wie heißt es in einem Volkslied, „man wandert von Einem zum Anderem“. Die Welt der Blogger ist im besten Sinne ein riesiger Jahrmarkt und wer am lautestem schreit, hat am meisten Zuschauer. Er muß aber nicht das beste Programm haben.
    Gruss schlagloch.

  3. Es ist nie zu spät. Weblogs sind wie Murmeltiere: Nach ausgedehntem Winterschlaf bedarf es nur wenig Sonne und Nahrung, damit sie wieder pfeifen :-)