Blog-Sitting: Dienstleistung mit Zukunft?

19. Juni 2006Ein oft gehörtes Argument gegen Corporate Weblogs ist der Faktor Zeit. Hab‘ dazu hier auch schon mal was gepostet. Georg Pagenstedt hat das Thema in seiner Blogrolle aufgegriffen und lotet …


Ein oft gehörtes Argument gegen Corporate Weblogs ist der Faktor Zeit. Hab‘ dazu hier auch schon mal was gepostet. Georg Pagenstedt hat das Thema in seiner Blogrolle aufgegriffen und lotet Möglichkeiten aus, die einem zur Verfügung stehen, wenn man mal für zwei drei Wochen nicht bloggen kann oder will. Der Blogsitter, die weltweit erste Blog-Sitting Agentur schafft hier Abhilfe.

Are you a blogger? Do you face some no-internet-days, holidays or
something else that keeps you from updating your precious blog? And you
know that a blog without daily updates dies very fast? Don’t worry any longer!

Und dann gibt es auch noch etwas, das sich Ghost-Blogging nennt. Das ist quasi die Blog-Vertretung in Permanenz. Und auch hier hat bereits jemand dem Braten gerochen.

Ich vertrete ja die Ansicht, dass man das Bloggen tunlichst lassen sollte, wenn man die dazu notwendige Zeit nicht aufbringen kann oder will. Sich hier auf Helferleins zu verlassen die für einen die Arbeit machen, das wird auf Dauer nicht funktionieren. Wer kann statt mir jene Passion, jene Empathie ins Blog einfließen lassen, um die es mir geht? Niemand! Trotzdem denke ich, dass es hilfreiche Dinge / Services gibt, mit denen man beispielswiese einen bloggenden CEO sinnvoll unterstützen kann. Schreiben und v.a. denken wird er dann aber wohl selbst müssen.

via: Blogrolle

3 Gedanken zu “Blog-Sitting: Dienstleistung mit Zukunft?

  1. an Jürgen: Die Leute die dein Blog lesen brauchst du nicht engagieren. Du kannst nur durch möglichst interessante Inhalte versuchen, sie an das Weblog zu binden. Sie kommen dann von alleine.
    an Schlagloch: Ganz deiner Meinung. bei deinem Blog, es ist so unique, würde ein Blog Sitter wohl schon beim ersten Post die Nerven wegschmeißen 😉 Danke Euch beiden fürs Reinschaun!

  2. Hallo Eduard.
    Einen Babysitter oder eine Urlaubsvertretung im Büro kann ich mir vorstellen, aber einen Blogsitter für mein Weblog nicht. Dies wäre so ähnlich, als würde ich jemanden bitten in meiner Abwesenheit mein Tagebuch zu schreiben. Aber dies wäre dann nicht „mein“ Tagebuch. Aber mit jeder neuen Idee hat man die Chance Geld zu verdienen.
    Gruss schlagloch.