Wie man Journalisten nervt

2. August 2006Nun, dafür gibts ja wohl unzählige Möglichkeiten. Eine davon ist es, Pressetexte / Presseaussendungen mit bestimmten Worten zu spicken, die beim Gegenüber garantiert Brechreiz hervorrufen. Hier ein "best" of: hervorragend …


Nun, dafür gibts ja wohl unzählige Möglichkeiten. Eine davon ist es, Pressetexte / Presseaussendungen mit bestimmten Worten zu spicken, die beim Gegenüber garantiert Brechreiz hervorrufen. Hier ein "best" of:

hervorragend
unübertroffen
optimieren
marktführend
pro-aktiv
ganzheitlich
innovativ

Nun ja, Superlative bzw. Adjektive generell sind unsexy Ende nie. Aber auch jemand, der ganz nach E. A. Rauter auf unnötige Adjektive verzichtet, hat die Chance, Journalisten gehörig auf den Nerv zu gehen. Unter anderem mit Worten wie

Funktionalität
Technologie
Performance oder
Potential

Journalisten anwesend?

via: pressrelations.de

6 Gedanken zu “Wie man Journalisten nervt

  1. @Markus: „nachhaltig“, welch schönes wort. als ich in kärnten damals für den agrarreferenten tätig war, hab‘ ich es in jedem satz gleich dreimal verwendet… vielleicht kanns ja deshalb niemand mehr hören :)