Google: Eigentor für Fortgeschrittene

15. August 2006Laut einem Bericht im britischen Independent (ich hoffe nicht, dass es sich dabei um eine Ente handelt), untersagt Suchmaschinen-Gigant Google Medienunternehmen fortan die Verwendung des Firmennamens in Verbform (also "to …


Laut einem Bericht im britischen Independent (ich hoffe nicht, dass es sich dabei um eine Ente handelt), untersagt Suchmaschinen-Gigant Google Medienunternehmen fortan die Verwendung des Firmennamens in Verbform (also "to google"). Ins Treffen geführt werden dafür markenrechtliche Überlegungen. Ein Sprecher des Unternehmens erklärt den Schritt folgend:

"We think it’s important to make the distinction between using the word
Google to describe using Google to search the internet, and using the
word Google to describe searching the internet. It has some serious
trademark issues."

Unglaublich. Da zimmern sehr kluge Leute jahrelang am Image eines Unternehmens, das eben weitgehend nicht mit Nadelstreif, dicken Luxusautos und noch dickeren Managern in Verbindung gebracht wird und dann so etwas. Ich tendiere immer mehr zur Ansicht, dass sich Unternehmen bzw. Marken, die solch lichte Höhen erreicht haben wie eben Google, nur noch selbst schaden können. Dies aber jederzeit und wie sich zeigt mit nachhaltiger Wirkung.

via: ConnectedMarketing und Riesenmaschine

3 Gedanken zu “Google: Eigentor für Fortgeschrittene

  1. Wenn ich im Geschäft ein Tixo kauf, ist es halt kein Tixo mehr. Weil es nur ausschaut und fast funktioniert wie ein Produkt der Firma Tixo, aber eben keines ist. Alles was klebt, heißt halt Tixo oder Uhu und nicht Fang Seng. Und davon, daß ich zu diesem Produkt Tixo sag, hat halt die Firma Tixo nix. Und sobald ich im Internet suche, heißt es halt googeln. Ob ich das jetzt bei Google oder woanders mach. Und genau das will Google halt nicht, daß ich`s woanders mach und dazu noch dazu googeln sag. OK?

  2. Schon möglich. Ich weiß aber nicht ob bei Microsoft irgendwann so etwas da war wie Magie. Die kämpfen doch seit ewigen Zeiten mit dem Image des Internet-Molochs, dessen Programmen man zwar verwendet den man jedoch nie und nimmer mögen wird.