Presseaussendungen zum Abgewöhnen

15. September 2006Ok, von mir aus. Auch in der klassischen Pressearbeit geht es heute mehr denn je darum, Aufmerksamkeit zu erregen. Schön. Aber sind solche Presseaussendungen wirklich nötig? Und wenn ja, worin …


Ok, von mir aus. Auch in der klassischen Pressearbeit geht es heute mehr denn je darum, Aufmerksamkeit zu erregen. Schön. Aber sind solche Presseaussendungen wirklich nötig? Und wenn ja, worin genau liegt der Mehrwert für den Journalisten? Mir fällt zu solchen Botschaften spontan die Geschichte vom kleinen Jungen ein, der seine Eltern immer wieder damit ärgerte, schrecklich laut um Hilfe zu rufen. Und als er die elterliche Aufmerksamkeit dann einmal wirklich benötigte, zuckten beide mit den Schultern, überzeugt, es sei ohnehin wieder nur ein Fehlalarm. In Presseaussendungen dermaßen laut zu schreien und über Gebühr "witzig" sein zu wollen, ist also mehr als kontraproduktiv. Ich meine, wer sieht da noch hin? Wer lässt sich davon noch belustigen?!

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Bei der Pressseaussendung zusätzlich daneben: Wer sich das ominöse Überwachungsvideo auf der Homepage ansehen will, muss sich vorher registrieren. Na klar doch!

2 Gedanken zu “Presseaussendungen zum Abgewöhnen

  1. Das kommt davon, wenn der PR-Assi (oder wenn ich mir eine Anleihe bei Thomas Knüwer erlauben darf: der Kai-Uwe in der kleinen PR-Agentur am Rande der Stadt) in der Witzkiste übernachtet musste, bevor er sich den Aussendungstext abgequält hat.
    Maximal-Ausschlag auf dem Schnarch-O-Meter.