Das war’s: Ja! Natürlich Blog wird „Nachschlagewerk“

20. September 2006Die spannende Geschichte um das Ja!Natürlich Weblog, ich habe an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet, ist um eine (finale?) Facette reicher. "Dankeschön" schreibt Andreas Steidl einer jener vier Qualitätsmanager der …


Die spannende Geschichte um das Ja!Natürlich Weblog, ich habe an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet, ist um eine (finale?) Facette reicher. "Dankeschön" schreibt Andreas Steidl einer jener vier Qualitätsmanager der Marke Ja! Natürlich, die im Blog über ihre tägliche Arbeit berichtet hatten. Das Posting beginnt wie ein Abschiedsbrief. Weiter unten dann kommt Steidl zur Sache:

Aus den Berichten der Qualitätsmanager haben Sie auch erfahren, dass
dieser Job ein sehr zeit- und arbeitsintensiver ist, aber auch aus
wiederkehrenden Prozessen und Themen besteht. Deshalb haben wir uns
entschlossen, Ihnen in Zukunft den Inhalt des Weblogs zwar als
Nachschlagewerk zu erhalten, das Projekt „making of Ja! Natürlich geht
aber an dieser Stelle leider zu Ende
und wird in nächster Zeit keine
weiteren, aktuellen Einträge mehr aufweisen. Über eine Weiterführung
bzw. Reaktivierung des Weblogs gilt es noch interne Abstimmungsprozesse
abzuwarten.

Nun, die letzten beiden Sätze sind schon eher verwirrend. Wird das Blog jetzt ein "Nachschlagewerk" und damit nicht mehr mit neuen Inhalten befüllt oder geht es doch weiter und müssen vorher nur noch eine interne Abstimmung erfolgen? Fragen über Fragen. Meiner Meinung nach war’s das. Schade drum.

3 Gedanken zu “Das war’s: Ja! Natürlich Blog wird „Nachschlagewerk“

  1. Die 4 Qualitätsmanager haben unterschiedliche Produktgruppen zu betreuen und unterschiedliche Ausbildungen bzw. auch Ansichten und Meinungen. Es gab sehr wohl eine genaue Roadmap wer wann und wo welche Artikel bereitstellte, da wir uns nach den Erntezeiten / Anpflanzperioden uvm. orientieren mussten. Diese Koordination war für 4 Blogger ist auf keinen Fall einfach.
    Die Inhalte dokumentieren den Ablauf Ihrer Tätigkeiten bzw. geben einen Einblick in Produktentwicklung und Testung.
    Die Blogger wurden nicht verdonnert, sondern in einem gemeinsamen Workshop wurden die Themen und Ideen gemeinsam entwickelt und Risiken besprochen.
    Die vorgeschlagene Streuung klingt sehr interessant ist aber technisch und organisatorisch schwer durchführbar. Es haben sich aber Konsumenten / Produzenten/sogar Frosta Blogger über die Kommentarfunktion ins Geschehen mit eingebracht und Fragen an das Team gestellt.
    -mg

  2. Als Journalistin, der dieses Blog auch des Öfteren per Aussendung groß angekündigt wurde, stellen sich mir da ein paar Fragen. Wurden denn die Inhalte, die hier transportiert werden sollten, jemals durchgedacht, geplant, strukturiert, diskutiert? Wieso hat man gleich vier Personen, die ein und denselben Blick auf die Dinge haben,zum Bloggen verdonnert? Wieso keine Streuung a la: Ein Qualitätsmanager, ein Bauer, ein Billa-Filialleiter, ein Konsument? Und nicht zuletzt: Könnte es sein, dass die bloggenden Qualitätsmanager mit der Ideen- und Themenfindung ziemlich allein gelassen wurden?