Bloggen? Versuchen wir’s!

16. Oktober 2006Josh Quittner, Herausgeber des US-Magazins Business 2.0 ist ziemlich gerissen. Seitdem sich Om Malik, ein ehemaliger Mitarbeiter, verabschiedete, um sich nur noch um sein – mittlerweile sehr bekanntes – TechBlog …


Josh Quittner, Herausgeber des US-Magazins Business 2.0 ist ziemlich gerissen. Seitdem sich Om Malik, ein ehemaliger Mitarbeiter, verabschiedete, um sich nur noch um sein – mittlerweile sehr bekanntes – TechBlog zu kümmern, setzt Quittner selbst voll auf das Thema. Er will jeden seiner Journalisten dazu bringen, selbst zu bloggen und will sie sogar danach bezahlen, wie hoch der Traffic des jeweiligen Blogs ist. Dies hängt wohl damit zusammen, dass Quittner mit eingenen Augen sehen konnte, wie positiv das Bloggen Malik veränderte.

"I loved the daily interactions he was having with his community of readers. It made him sharper and more valuable to me at the magazine.", so der Herausrgeber.

Ein besseres Argument für Mitarbeiterblogs bzw. dafür, seine MitarbeiterInnen zum Bloggen zu motivieren, wird sich schwer auftreiben lassen. Und auf die Frage, ob er seinen Mitarbeitern durch das Bloggen nicht noch mehr Arbeit aufhalst, sagt Quittner aus vollem Halse >ja!<

"They’ll get to think a little bit more – and they’ll get to be more entrepreneurial. They’ll be running their own little private businesses, in some respects. And that’s really great for a magazine like Business 2.0, which is all about entrepreneurialism."

Einfach herrlich! Am besten gefällt mir jedoch, dass der Herausgeber selbst das Scheitern des Blog-Projektes miteinkalkuliert. Er sagt: "The worst that happens is it’s a failure. No big deal. I’ve lived through gazillions of failures, and I hope to live through gazillions more.". Meiner bescheidenen Meinung nach, ist das genau jene Einstellung, mit der sich Großes bewegen lässt.

via: micro Persuasion / I want Media
 

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