Wie sich Kunden rächen (1)

30. Oktober 2006Kunden können sich rächen. Klar. Im Autorenzeitalter des Web 2.0 so einfach wie niemals zuvor. Beispiele dafür gibt es wie Sand am Meer. Mir gefällt dieses am besten. Ach, hab …


Kunden können sich rächen. Klar. Im Autorenzeitalter des Web 2.0 so einfach wie niemals zuvor. Beispiele dafür gibt es wie Sand am Meer. Mir gefällt dieses am besten. Ach, hab ich schon erzählt, dass mir meine Karre zerkratzt wurde? Einmal vorne, einmal hinten. Aber das hat bestimmt nichts mit dem Web 2.0 zu tun, oder?

http://www.youtube.com/v/3jgrljTrQM8

11 Gedanken zu “Wie sich Kunden rächen (1)

  1. […]Via edwohlfahrt[…]
    Man kann wirklich sagen, dass es Unternehmen immer schwieriger haben ein Produkt zu verkaufen. Von dem höher erwarteten Standards der Kunden, wird natürlich die Qualität des Produktes ungleich höher.

  2. Wie sich Kunden rchen

    Das Web2.0, so wie es nun in der Fachsprache heit, bringt grundlegende Vernderungen mit sich im Bereich „Verkauf von Produkten“. Die Mund-zu-Mund-Propaganda wchst zunehmend rasant. Weblogs, Messenger, Stores, Foren, Portale, &#823…

  3. Die Rache des frustrierten Kunden

    Das Web2.0 bringt grundlegende Vernderungen mit sich. Besonders fr Unternehmen und deren Marketing ist deshalb in vielen Bereichen ein Umdenken erforderlich. Klassische Werbe- und PR-Strategien funktionieren oft nicht mehr wie gewohnt. Die …

  4. Hallo!
    Die Zensur durch die Leserbriefredaktion faellt heute weg. Gefordert ist die Eigenverantwortung der Blogger. Wut, Hass oder Neid ist bestimmt keine gute Vorraussetzung um einen Blogbeitrag zu verfassen.
    Gruss schlagloch.

  5. Wenn ich mich nicht irre, gab es YouTube noch gar nicht, als die Kryptonite-Geschichte virulent wurde. Es hat aber auch die Publikation in einem Online-Bike-Magazin (wo die Story zuerst erschienen ist) und der Buzz in der Blogosphäre genügt, um die Wahrnehmungsschwelle zu überspringen.
    Ich halte es auch nicht für wirklich entscheidend, ob ein Weblog (oder ein paar) ausreichend Aufmerksamkeitsdruck in der Gesamt-Öffentlichkeit erzeugen oder ob die Story durch die MSM breit distribuiert wird. Solange die klassischen Medien die „dicken Rohre“ zu den Massen haben, reicht es, wenn die Blogosphäre ihnen das Futter liefert, das die Medien dann durchjagen. Der Effekt ist derselbe (naja, beinahe), und die Medien können sich wieder beruhigt schlafen legen, weil sie wieder bewiesen haben, wie wichtig sie sind 😉

  6. ja, das mit dem Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung sehe ich ähnlich wie du. aber ausnahmen bestätigen wohl auch hier die regel. ob blogs jetzt klowände sind, gar nicht relevant oder super relevant sind, an dieser frage scheiden sich natürlich auch die geister und nicht nur die geister der blogsphäre 😉

  7. Ok, bei Krytonite geb ich Dir Recht. Die mussten ihre Schlösser zurücknehmen und haben eine ordentlichen Reputationsschaden erlitten. Aber auch nur, weil die Story von klassischen Medien aufgegriffen wurde. Blogs erlangen doch erst Macht, wenn die Themen in reichweitenstarken Medien aufgegriffen werden, oder? Und wie viele Beispiele gibt es denn dafür noch? Rathergate, Transparency International, Heidi Klum, … Nicht sehr viele.
    Ob Jamba die Kritik in Blogs wirklich geschadet hat, ist fraglich. Es ist eine Sache, wenn sich die Blogger über was aufregen, aber eine andere, ob das auch die Zielgruppe des Unternehmens erreicht. Die 15jährigen Kids lesen nicht Spreelick und auch das Image ist denen doch egal. In der Kommunikation setzt Jamba die Polarisierung in der Zwischenzeit ja sogar gezielt ein: http://www.myvideo.de/watch/82562
    Unterschätzen sollte man Blogs auf keinen Fall, denn sie können einem ordentlich die Suchergebnisse bei z.B. Google „versauen“ und so der Reputation schaden. Momentan schätze ich die Reichweite der deutschsprachigen Blogosphäre aber noch als zu gering ein, um wirklich Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung zu haben.

  8. ich denke der Einfluss der User sollte zumindest auf keinen Fall unterschätzt werden. Der vor dir angesprochene Jamba Fall ist hier wohl eines der treffendsten Beispiele. Und er hat dem Unternehmen auf jeden Fall geschadet. Einmal vom Image und von der Reputation, von der öffentlichen Wahrnehmung des Unternehmens, etc. Daraus ergeben sich auch konkrete Konsequenzen für den Absatz der Produkte. Ein anderes Paradebeispiel für die Macht des Web 2.0 ist natürlich auch die Geschichte rund um den US-Sicherheitsschlosshersteller Kryptonite. Früher hätte man eine Filmfirma engagieren müssen, einen Clip herstellen und einen Vertriebskanal finden, über den man das ganze zu den Menschen bringt. Dank einer simplen Handycam, youtube und einer hochvernetzten Community und last but not least zahlreichen A-Bloggern http://www.micropersuasion.com/2004/09/kryptonite_lock.html ging das Kryptonite-Video in Windeseile um die Welt, wurde von Mainstream Medien aufgegriffen und fühte dem Unternehmen einen handfesten Schaden zu.

  9. Die Frage ist: Hat es denn Apple geschadet, dass sich schon über 2 Mio. User (laut den Angaben auf http://www.ipodsdirtysecret.com) das Video angeschaut haben? Oder hat Jamba weniger Klingeltöne verkauft, weil Spreeblick und andere Blogger das Geschäftsmodell kritisieren?
    Mal provokativ gefragt: Wie groß ist also der wirkliche Einfluss der User im Web2.0?

  10. hm, war vermutlich eine frühe Beta von CarScratchr, die ein wenig fehlfunktioniert hat :-))
    Bist du sicher, dass da nicht ein neidischer Konkurrent Spuren an deinem Rolls Royce hinterlassen hat?