Second Life nervt

13. November 2006Langsam aber sicher geht mir der Second Live Hype gewaltig auf den Senkel. Die Zeitungen quellen über in ihren Lobeshymnen auf die neue "Super-Anwendung", ein paar Wenige sahnen wahrscheinlich super …


Langsam aber sicher geht mir der Second Live Hype gewaltig auf den Senkel. Die Zeitungen quellen über in ihren Lobeshymnen auf die neue "Super-Anwendung", ein paar Wenige sahnen wahrscheinlich super ab und viele andere ärgern sich wie ich einfach darüber, dass SL jedesmal startet, wenn man im Browser auf "home" klickt. Ob man das jetzt will oder nicht. Aber dafür gibt es bestimmt irgendwo ein Kontrollkästchen mit dem man… Ich finde es aber nicht!! Für alle die jetzt "Bahnhof" verstehen gibt es hier eine Erklärung dafür, was SL ist. Für mich ist es zurzeit nicht anderes als eine zusätzliche Spielerei, die uns erfolgreich davon abhält, ins Lokal um die Ecke ein kleines Bier trinken zu gehen und dort zwischendurch mal echte Gespräche mit echten Menschen zu führen. Grrrrrrrr!!

5 Gedanken zu “Second Life nervt

  1. Nein, kein wirklicher Ersatz. Aber eine bequeme und vor allem billige Möglichkeit Leute an EINEM Ort zu treffen, die sonst über den Globus verstreut wohnen. Networking und Socializing funktionieren nach meiner Erfahrung auch in SL – halt ohne Kaffee oder Bier…

  2. Stimmt schon. Der Hype nervt. Und so ganz kann ich auch nicht verstehen, wie man in SL zig Stunden die Woche sinnvoll verbringen kann.
    Veranstaltungen in SL machen jedoch definitiv Sinn. Man hat einfach das Gefühl, dass man wirklich Leute getroffen hat und bei einem Event war. Auch wenn beispielsweise die Webmontage in SL bisher technisch nicht so glatt gelaufen sind, war es trotzdem immer eine interessante Erfahrung.

  3. Du bist mit deiner Aversion nicht allein. Vielleicht bin ich einfach nicht mehr jung genug, um SL rundum faszinierend zu finden. So, wie’s aussieht, ist SL auf dem besten Weg dazu, zum virtuellen Abklatsch einer beliebigen Einkaufspassage zu werden. Ich habe zwar einen Avatar in SL, aber seit ich mitverfolge, wer sich dort aller niederlässt (ich sage nur: BILD-Zeitung!), verspüre ich keinerlei Lust, mir das noch näher anzusehen.
    „markets are concersations“, das stimmt schon. Es ist aber keine Aufforderung, aus jeder conversation gleich einen market machen zu müssen.