Virtuelle Mieterversammlung

20. November 2006"Glücklich Wohnen" steht da auf einem Schild im Eingangsbereich unserer Wohnanlage. Die Trägerin der Anlage ist die BUWOG, was soviel heißt wie Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH. Alles andere als …


"Glücklich Wohnen" steht da auf einem Schild im Eingangsbereich unserer Wohnanlage. Die Trägerin der Anlage ist die BUWOG, was soviel heißt wie Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH. Alles andere als glücklich jedoch ist, wer sich die ständig steigenden Miet- und Betriebskosten ansieht (und diese auch schön brav bezahlt). Vor einigen Tagen wurde unter anderem deshalb eine Mieterversammlung einberufen. Ganz schön interessant, was uns da so alles vorgerechnet wurde. Und nicht minder interessant war auch, einige jener Menschen zu treffen, die im Haus ober, unter und neben uns wohnen, die man aber so gut wie nicht kennt. Das schreit natürlich nach einer virtuellen Agora. Ich hab‘ sie hier einmal in Form eines Testballons gestartet. Ist natürlich noch extrem nackig. Das wird sich aber hoffentlich bald ändern.

Bin neugierig, was letztlich herauskommt und auch, ob das Blog seine Aufgabe als Kommunikationsvehikel nach innen und außen erfüllen kann. Das wird letztlich von den Mieterinnen und Mietern, aber natürlich auch von der BUWOG selbst abhängen. Ein Stöckchen in Richtung Wien (BUWOG Zentrale) habe ich hiermit ja schon geworfen. Mal sehn ob die BUWOG Lust auf Information, Kommunikation und wechselseitigen Dialog mit uns Mietern habt.

5 Gedanken zu “Virtuelle Mieterversammlung

  1. hallo schlagloch! bin ganz deiner meinung was hauskirchtag oder sonntagsfrühstück anbetrifft. nur umfasst unsere wohnanlage vier, voneinander getrennte einheiten, die ihrerseits wiederum unterteilt sind und der gemeinschaftsraum ist ein kalter kellerraum ohne stuhl oder sonst etwas drinnen. das sollen keine einwände dagegen sein. natürlich muss ich mich auch an der nase nehmen, was das klima hier anlangt. aber die bauliche situation und die zur verfügung stehenden ressourcen sind der kommunikation nicht gerade förderlich. deshalb mein vorschlag ein blog zu machen. als eine art virtueller treffpunkt. pervers irgendwie. aber immerhin ein anfang. persönliche gespräche sind mir aber selbstverständlich immer noch viel viel lieber als alles andere. eh klar! 😉

  2. Hallo!
    Wenn die Mieter einer Wohnanlage sich in Zukunft untereinander über ein Weblog austauschen sollen, dann ist der nächste Schritt wohl der, dass jedes Familienmitglied ein Blog anlegt und damit mit den anderen Familienmitgliedern kommuniziert. Vielleicht sollte man, bevor man über das Internet kommuniziert, einfach mal einen „Hauskirchtag“ oder „Sonntagsfrühstück“ für alle Mieter organisieren!
    Ich habe bei den Handelsimpulsen 2006 als Anerkennung einen Frühstücksgutschein für 20 Personen überreicht bekommen. Werde alle Hausbewohner zu einem „Frühstück“ einladen.
    Gruss schlagloch.

  3. ja das denke / fürchte ich auch 😉 aber ich bin ein freund davon, von zeit zu zeit einfach steine ins wasser zu werfen. danke fürs reinschaun!

  4. Also ich find das ist eine geniale Idee. Die Frage, ob sie auch genutzt werden wird, wird sich wohl früher oder später von selbst klären.
    Liebe Grüße
    Johannes

  5. Na gut, du bist noch jung, du darfst noch Illusionen haben :-)
    „Glücklich Wohnen“ – Wer ein Glück hat, bekommt eine Wohnung, und wer noch mehr Glück hat, kann sie sich auch leisten.