Telcos unter Web 2.0-Druck

29. November 2006"Neue Web 2.0-Studie: Telkos müssen reagieren – Enorme Bindung an MySpace und Co. bedroht klassische Telekomanbieter". Solche Headlines wecken einfach mein Interesse. Da nützt gar nix. Einer aktuellen Studie von …


"Neue Web 2.0-Studie: Telkos müssen reagieren – Enorme Bindung an MySpace und Co. bedroht klassische Telekomanbieter". Solche Headlines wecken einfach mein Interesse. Da nützt gar nix. Einer aktuellen Studie von Arthur D. Little zufolge – ich stelle sie hier online sobald ich sie bekommen habe – müssen sich Telekom-Konzerne mit zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Portale wie MySpace, YouTube und Flickr einstellen. Warum dieses frägt man sich an seinem Empfangsgerät? Die "Gefahr" liege laut Karim Taga, Geschäftsführer von Arthur D. Little Österreich darin,

"dass, Kunden ihre Zeit verstärkt auf den Web 2.0-Plattformen verbringen und sich an diese Communities binden."

Spannend… Aber auch eine Lösung ist zur Hand! Nämlich in Form von "Entwicklung eigener Plattformen, die mit den Produkten und Dienstleistungen des jeweiligen Unternehmens verbunden werden könnten." Was eine Steigerung der Kundenbindung bringen soll. Lösung Nummer zwei: Die Akquisition eines entsprechenden Anbieters. Siehe Google und YouTube.

Nun ja, sicher auch eine Möglichkeit. Wenn auch eine kostspielige. Auf Contentanbieter wird also einiges zukommen. Klar eigentlich. Wer braucht noch Content, wenn er von den NutzerInnen selbst, und noch dazu unentgeltlich bereitgestellt wird? Massive Auswirkungen auf Höhrer- Seherzahlen und damit den Werbekuchen sind also nicht ausgeschlossen.

via: Pressetext Austria
Technorati-Tags: Telekom, T-ComWeb2.0Content

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