Studie: Computer für Jugendliche erstmals wichtiger als TV

6. Dezember 2006Laut JIM-Studie von 2006 (JIM steht für Jugend, Information und Multi-Media), herausgegeben vom Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest in Stuttgart, hat der Computer das Fernsehen hinsichtlich persönlicher Wichtigkeit erstmals hinter sich gelassen. …


Laut JIM-Studie von 2006 (JIM steht für Jugend, Information und Multi-Media), herausgegeben vom Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest in Stuttgart, hat der Computer das Fernsehen hinsichtlich persönlicher Wichtigkeit erstmals hinter sich gelassen. Würden sich die befragten Jugendlichen für ein Medium entscheiden müssen, so würden 26 Prozent für den Computer und jeweils 19 Prozent für TV und Internet votieren. 98 Prozent aller Jugendlichen haben zu Hause Zugang zu einem Computer. 60 Prozent der Jugendlichen (16-19 Jahre) haben einen eigenen Computer. Davon freuen sich bereits 38 Prozent (!) über einen Internetanschluss im eigenen Zimmer. (Wie sich die Zeiten doch ändern. Ich bin mit 15 kläglich daran gescheitert, meinen Eltern einzureden, ich bräuchte einen eigenen Fernseher im Zimmer… no way!)

Computernutzung

Als Touristiker oder als Anbieter im Bildungssektor würde ich mich z.B. fragen, wie ich genau mit dieser Zielgruppe ins Gespräch kommen kann. Warum? Weil sie die Gäste von morgen und übermorgen sind! Und vielleicht auch deshalb, weil sie sich – natürlich neben viel Computerspielerei, etc. – auch aktiv mit den Fragen ihrer Zukunft (z.B. Aus- und Weiterbildung) beschäftigen. Gut wenn man mit Dialogpartnern also bereits im Gespräch ist, auch wenn diese gerade noch nicht ihren eigenen Urlaub planen und auch erst in einigen Jahren entscheiden müssen, ob sie nun einen Master-Studiengang oder doch eine universitäre Ausbildung einschlagen.

Studie: Download JIM-Studie_2006.pdf

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3 Gedanken zu “Studie: Computer für Jugendliche erstmals wichtiger als TV

  1. Tourismusmarketer aufgepasst: Jugendliche pfeifen auf klassische Medien

    Heißer Tipp: Ed Wohlfahrt empfiehlt Touristikern sich Gedanken zu machen, wie sie mit den Zielgruppen von morgen ins Gespräch kommen können. Es ist höchste Eisenbahn, denn Computer sind für Jugendliche nämlich erstmals wichtiger als TV. Das ergibt die …

  2. hm… vielleicht. ich schau mir aber schon mal morgens den wetterkanal am ORF an um mich so zu entscheiden, ob ich skifahren gehe oder nicht. weil wenns unten nieselt, scheint oben oft die sonne. aber wie will man das wissen, vom klagenfurter becken aus?

  3. „Als Touristiker oder als Anbieter im Bildungssektor würde ich mich z.B. fragen, wie ich genau mit dieser Zielgruppe ins Gespräch kommen kann.“
    Antwort: Auf lange Sicht wohl kaum mit „Sendungen“ auf TW1, wie es heute so mancher Touristiker liebt…