Denk mal (1)

13. Januar 2007Und da beschloss ich, kreativ zu sein. Wie das geht? Ich habe eine neue Rubrik meines Blogs erstellt und sie auf den Namen "Denk mal!" getauft. Unter dieser Flagge möchte …


China
Und da beschloss ich, kreativ zu sein. Wie das geht? Ich habe eine neue Rubrik meines Blogs erstellt und sie auf den Namen "Denk mal!" getauft. Unter dieser Flagge möchte ich – fortlaufend nummeriert – Anregungen zum Nachdenken liefern. Und das ganze natürlich in Richtung PR und Web 2.0 sowie Social Media. Schließlich geht es in diesem Blog zumeist um diese Themen.

"They want to express themselves, but they have so few outlets to do it."

Diesen Satz hat Eric Feng (28), Gründer der Pekinger Videoplattform Mojiti, einem Redakteur des Magazins Business Week diktiert. Feng nimmt damit Bezug auf den chinesischen Web 2.0 Hype, wo Jugendliche gerade – wohlgemerkt unter den wachsamen Augen der staatlichen Zensur – begierig mit dem Mitmach-Internet experimentieren.

Doch lösen wir diesen Satz doch einmal aus seinem – chinesischen – Kontext und transponieren wir ihn in die Beziehung zwischen Konsumenten und Marken, in die Beziehung zwischen staatlicher Obrigkeit und Bürgern, in die Beziehung zwischen Unternehmen und deren Zielgruppen. Klingelt’s? Social Media rules!

2 Gedanken zu “Denk mal (1)

  1. Hi, da geht s gar nicht so sehr um Blogging sondern um die Gesamtheit der Möglichkeiten von Social Media. Und da sind Blogs bekanntlich nur ein kleiner – wenn auch nicht unwichtiger – Teil. Aus dem Satz lese ich heraus, dass sich die chinesische Jugend selbst darstellen und ausdrücken würde. Viele westliche Jugendliche tun dies unter anderem auf YouTube, Myspace oder anderen Plattformen, in denen Sie sich „zelebrieren“. Feng meite, dass es in Chmehr solcher „Kanäle“ geben müsste, um jungen Menschen ein Ventil zur Entfaltung zu geben. Ich denke das ist in meinem Posting nicht allzu klar herausgekommen. Danke fürs Reinschaun!