Wüsenrot bloggt und stellt Fragen, viele Fragen!

25. Mai 2007Wüstenrot bloggt. Das finde ich super. Ganz ehrlich. Und wie bereits PR-Blogger Klaus Eck hier schreibt, schaffen es die Wüstenrot-Blogger eine Sprache zu verwenden, die echt lesbar ist und flockig-authentisch …


Wüstenrot bloggt. Das finde ich super. Ganz ehrlich. Und wie bereits PR-Blogger Klaus Eck hier schreibt, schaffen es die Wüstenrot-Blogger eine Sprache zu verwenden, die echt lesbar ist und flockig-authentisch daherkommt. Das ganze hat so gar nichts mit Anzugträgern und schnödem Banken-Mief zu tun. Und das war ja wohl auch im Sinne der Erfinder. Und darum geht es eigentlich. Aber…

Eines nervt mich trotzdem: Warum muss ich mich für meinen popeligen Kommentar am Wüstenrot-blog anmelden, sprich registrieren und einloggen? Ok. Diese Frage wird ja beantwortet.

Wstenrot01

Was aber, wenn ich keine free-SMS und keine Spiele mag, nicht gewinnen will?? Was, wenn ich mit den coolen Wüstenrot-Bloggern einfach nur reden möchte, mich austauschen sozusagen? Wir Kommunikations-Theoretiker nennen so etwas Kommunikations-Barrieren. Nun ist es ja so, dass Kommunikation immer unter gewissen Erschwernissen stattfindet, zB der Drucker einen Höllenlärm macht, während man versucht zu Telefonieren. Egal. Aber warum beim Bloggen – also quasi unnotwendigerweise – solche Hürden aufbauen, über die ein williger Sender wie ein Pferd beim Military springen muss, um seine Botschaft an den Empfänger zu tranportieren??!

Und wo wir gerade dabei sind… Warum frägt mir Wüstenrot bei der Anmeldung ein Loch in den Bauch??

Wstenrot02

Warum interessiert die meine Handy-Nummer, warum meine eMail etc. pp? Geht es da um einen Bauspar-Vertrag, eine Abbucher (Scherz!) um das Genierieren möglichst vieler Leute, denen wir dann etwas schicken können, oder doch nur um ein Blog-Kommentar? Also mir ging es ursprünglich ja um Letzteres.

9 Gedanken zu “Wüsenrot bloggt und stellt Fragen, viele Fragen!

  1. Ich kann die erfreuliche Mitteilung machen, dass das Feedback der Blogszene für unsere Argumentation im Haus sehr hilfreich war. Wir arbeiten daran, das Kommentieren freizugeben! Ein kleines Weltwunder – ausführlicher hab ich die Geschichte bei Hannes Treichl’s Bericht über das bloggende Österreich kommentiert…

  2. Also ich bin für die verpflichtende Abgabe einer DNS-Probe als Zugangskriterium zur Kommentarfunktion 😉
    Aber man muss vorsichtig sein, was man im Scherz sagt. Es könnte jemand ernst nehmen.

  3. @monika: Man muss unsere Seite auch im größeren Zusammenhang sehen; zunächst haben wir die Jugend-Seite gerelauncht und im Zuge dessen alles neu strukturiert; dabei bestand auch die fixe Idee einen Blog umzusetzen; wir sind nun davon ausgegangen, dass unsere Community-Mitglieder, die bereits registriert sind, Kommentare posten werden; und eben weniger davon, dass es Nutzer geben könnte, die außerhalb der Community stehen und sich für den Blog interessieren; ein Fehldenken, das jetzt offensichtlich wurde. Als Konsequenz müssten wir sofort den Blog öffnen, was vorerst (wegen siehe oben) nicht geht.
    @ed: Gespräch, ja, ganz deiner Meinung.

  4. hallo phillipp. für mich zeugt alleine die art und die schnelligkeit deiner reaktion vom verständnis, das ihr vom bloggen habt. respekt, wirklich toll. was die notwendigkeiten anlangt, um bei euch kommentieren zu „dürfen“ halte ich es mit monika und komme zurück auf die kommunikationsbarrieren, die ich im post erwähnt habe. ich sehe blogs primär – romatisch oder antiquiert, je nach blickwinken – als GESPRÄCH. aber egal. was ihr das am wüstenrot-blog macht ist abgesehen davon ein respektables beispiel, dafür wie man es auch machenn kann.

  5. Ja, ich hätte auch gerne kommentiert. Aber wenn ich mich dafür registrieren muss, lass ich es grundsätzlich sein. Und spätestens bei dem Formular wäre ich weg gewesen. Vielleicht kann man ja kennzeichnen, welche Felder unbedingt ausgefüllt werden müssen und welche man frei lassen kann.
    Man könnte doch die Kommentare erst nach Prüfung frei schalten, als Kompromiss für die „andere Stelle“.

  6. Naja. E-Mail kann ich noch verstehen (wird ja bei dir auch gefragt). Handynummer wird was mit dem Free-SMS zu tun haben. Aber nur um zu kommentieren?

  7. Vielen Dank für dein Feedback. In Bezug auf die Anmeldung kann ich nur Folgendes zitieren: „auf der einen Seite potentiell zensurgefährdet, auf der anderen Seite misstrauisch beäugt“. Es ist schlichtweg von „anderer Stelle“ nicht gestattet und der Status-quo des Projektes ohnehin ein Wunder. „Das Loch im Bauch“ hat einen ganz einfachen Grund: wir brauchen einen eindeutigen Benutzernamen und eine eindeutige Mobilfunknummer, um free-sms anzubieten, identifiziert durch eMail und Passwort. Sollte jemand dies nicht wollen, braucht er/sie keine Angaben machen. Und natürlich verschicken wir iPods und andere Gewinne nicht an „hiasi“ nach „asdf 7″ in aserbaidschan 😉