The next big thing

4. Juni 2007Ich trage jetzt wahrscheinlich Eulen nach Athen, aber ich denke, dass im Mitmach-Internet das Thema Video enormes Potential hat. Ich meine die textbassierte Bloggerei hat zweifellos ihre Vorteile. Video Content …


Ich trage jetzt wahrscheinlich Eulen nach Athen, aber ich denke, dass im Mitmach-Internet das Thema Video enormes Potential hat. Ich meine die textbassierte Bloggerei hat zweifellos ihre Vorteile. Video Content kommt der passiven Grundtendenz vieler User aber bestimmt besser entgegen. Anstatt sich durch elendlange Texte (wie den hier) zu quälen, zieht man sich einfach ein kurzes Video rein. Aber wie auch schon bei anderen alternativen "Kanälen" wie etwa Podcasts gilt: Die Botschaft, der Inhalt, muss im Mittelpunkt stehen. Weil je mehr Videos auf die Plattformen geschaufelt werden, desto mehr Schrott ist dabei und desto schwieriger gestaltet sich das Auffinden qualitativ hochwertiger Inhalte. Warum ich mir das hier "selbst" erzähle? Ich bin gerade über die Plattform gestolpert, die sich auf Urlaubsvideos spezialisiert hat. Und auch Österreich ist auf der Plattform hier ganz passabel vertreten. Keine Ahnung woher die Inhalte kommen, und v.a. ob die großteils usergenieriert sind. Nutzen stiften die Inhalt auf jeden Fall und auch ihre Qualität ist teilweise beachtlich hoch wie etwa dieses oder diese Beispiel zeigen. Für mich ist es eine Frage der Zeit, bis auch die großen Bewertungsportale (Expedia, Holidaycheck, etc.) auf den Video-Zug aufspringen werden.

Travelistic

Ob das die Tourismusverantwortlichen nun hören wollen oder nicht: Werft eure Folder, eure Messestände und Prospekte auf einen Haufen und macht ein schönes Feuer daraus. Nein, halt! Ein paar Stück hebt auf. Für Ommi und Oppi, die sich NICHT vorab im WWW über ihr Urlaubsziel informieren wollen. Und dies wohl auch nie machen wird. Spaß bei Seite. Dass professionell (weil vielleicht sogar semiprofessionell) gestalteter Video Content im Tourismusmarketing das nächste große Ding ist, das haben einige schon begriffen. Andere dafür werden sich noch in einigen Jahren die Augen reiben und dann in ihren Marketing- und Tourismusausschüssen aufjaulen: "Wir brauchen eine Community!!!"

7 Gedanken zu “The next big thing

  1. Zitat der Woche: Macht ein schnes Feuer daraus!

    Ob das die Tourismusverantwortlichen nun hren wollen oder nicht: Werft eure Folder, eure Messestnde und Prospekte auf einen Haufen und macht ein schnes Feuer daraus. Nein, halt! Ein paar Stck hebt auf. Fr Ommi und …

  2. Das Drama ist: Es gibt inzwischen 50 lässige Plattformen wie diese. Die Frage: Wo fangen wir an? Klar Flickr, You Tube, aber was ist mit Tuvalu, Travelbuddie, TripAdvisor, Reiseblog.de, LastMinute.com, Tui.de und jetzt noch coolaustria.com … . Und wo da die Priorität ist, liegt klar auf der Hand. Schweiz Tourismus hat heute eine PR-Aussendung verschickt: User können künftig am Portal podcasts, videos etc. posten. Es wird aber sicherheitshalber von Schweiz Tourismus „moderiert“. Damit keine australischen Gipfelstürme am schweizer Portal veröffentlicht werden …
    Würdest du Ed genau deswegen jetzt einen Schweiz-Urlaub machen?
    Mühsam. Die Zukunft kann doch nur dort liegen, wenn ich mich bedingungslos allem öffne. Egal was kommt. Oder. Wenn man ein gutes Produkt hat, dann wird ja ohnehin das Gute auch siegen, oder …?

  3. Hi ed,
    also Holidaycheck.de hat bereits die videofunktion integriert.
    und dann gäbs da noch die altbekannte „youtube“ inkl. kommentarfunktion . such mal nach austria, carinthia und ganz spannend wirds wenn man nach „gti-treffen“ usw. sucht. nun warum hier youtube steht? einfach -> die haben den größten bekanntheitsgrad und vor allem eine API – also eine schnittstelle – damit kann man ganz lustige sachen basteln und braucht gar nicht die „ach so großen“ server. ein bisserl programmieren muß man können – und halt das passende konzept bzw die idee haben (siehe oben) 😉
    für die deutschsprachigen touristen ist sicher sevenload interessanter/bekannter – aber die haben „noch“ keine api, zumindest aber rss.
    ps komischerweiße hab ich mir grad gestern gedacht warum der neue http://www.kaerntenblog.at/ keine videos hat UND vor allem warum es da keine integration von google-maps gibt – aber schau ma mal, dann kommt das auch noch :-)
    mischen bzw. mashups heißt das thema :-)
    da könnte man sicher mehr kundenbindung aus dem netz holen.
    wir hören/sehen uns,
    lg markus

  4. hallo franz, danke für dein Konzept. wurde der AUA das bereits vorgelegt oder denken die noch nach oder haben die keine kohle oder sehen die darin keinen sinn? ich habe mindestens so viele fragen wie du :)

  5. Theoretische Kurzpitch einer Reiseblogcommunity am rein theoretischen Beispiel Austrian
    Die Austrian (AUA) Multimedie-Reise-Blog Community – blog.austrian.at
    – eine Zielgruppe mit viel Zeit (Urlaubsreisende)
    – Geld
    – Selbstdarstellungstrieb (Ibizza Reisende)
    – Kommunikationsbedürfnis (Urlaubs-Fotos / Videos)
    Anstatt die Fotos im Nachhinein zu schicken werden sie während dem Urlaub vom Internetcafe online gestellt. Den armen Zurückgebliebenen die Zuhause sind URLs geschickt. Die Seite natürlich semantisch verlinkt mit Billigflugangeboten / relevanter Werbung. (Bzw. wenn ein Businssreisender dann natürlich anderer Content).
    Über die Eingabe der Flugnummer bei der Anmeldung wird gleich Relevanter Content auf der Seite (Anflug / Abflug / Verspätungen / Verlinkt auf Länderinfos)
    Vorteile Kunde:
    – Platz für Fotos / Videos
    – Kommunikationstool
    Vorteile Austrian:
    – Kundenbindung an die Marke Austrian
    – Content
    – SEO
    – P2P – People 2 People Werbung (nicht viele Leute werden auf Ihren Blog schreiben wie mies es ihnen geht)
    Die Werbung für den Blog passiert beim der Online-Flugbuchung, im Bordmagazin.
    Finde das ist ein No-Brainer. Der Aufwand bleibt im Vergleich zu den sonstigen Kosten einer Fluglinie im Rahmen. Warum wird das noch nicht gemacht? Was sind die Bedenken? Fragen über Fragen.