Googlemaps & Co: Einfach wunderbar

10. Juni 2007Manchmal, ehrlich gesagt viel zu oft, komme ich mir ja vor wie ein Teletubby im Web 2.0 Wunderland. Was da alles möglich ist, das macht schon Staunen. Ich kann mich …


Manchmal, ehrlich gesagt viel zu oft, komme ich mir ja vor wie ein Teletubby im Web 2.0 Wunderland. Was da alles möglich ist, das macht schon Staunen. Ich kann mich noch gut erinnern, als uns Studis an der Uni Salzburg gesagt wurde, dass das Digitale Zeitalter von Universalität (binärer Code in Null und Eins, in Strom und Nicht-Strom) und Konvergenz (also das Verschmelzen verschiedenster Anwendungsformen, Medien und Inhalten) geprägt sein würde. Das war so in etwa 1996/97 und das ganze klang irgendwie nach Science Fiction. Doch zurück zum Thema!

Als Mitglied des Kärntenblogger-Teams sind für mich Tourismusthemen gerade sehr aktuell. Welche Möglichkeiten das Mitmach Internet hierzu bietet ist geradezu sensationell. Im Sommer baden wir beispielsweise gerne in Saag, am Nordufer des Wörthersees. Hier ist auch dieses Bild – es ziert gerade den Header des Kärntenblogs – entstanden.

Saag_2

Aus der Perspektive von Google Earth sieht das ganze so aus:

Saag_google

Das nenne ich doch ziemlich scharf! Und das gleich aus mehrerlei Hinsicht… Dass das ganze mit weiteren Bildern aus der Region (von anderen Usern bereitgestellt) unterfüttert ist, die man sich auch noch ansehen kann, ist klar. Das ganze vernetzen wir dann noch schnell mit einem Reservierungssystem oder mit einer Hotelbewertung. Natürlich auch wieder User-generiert. Was hier möglich ist und bald noch möglich sein wird (Videos), das ist einfach unglaublich. Ich kann es nicht anders ausdrücken. Ich frage mich wirklich, wer die gedruckten Hotelprospekte und Imagefolder von Kärntenwerbung & Co noch lesen soll, wenn die digitale Informationswolke ohnehin schon alles beinhaltet, das wichtig bzw. für den User relvant ist??!

PS: Den nun vom Geoinformations-Virus Befallenen, die ihre eigenen Bilder auf der Google-Map eintragen wollen, sind bei Panoramio, einem jüngst von Google inhalierten Geo-Dienst gut aufgehoben.

4 Gedanken zu “Googlemaps & Co: Einfach wunderbar

  1. Ich erleb das ganze auch täglich neu. Vor allem jetzt, wo ich bei der ÖW für das ganze verantwortlich geworden bin.
    Aus meiner Sicht geht Kommunikation künftig aussschließlich in die Richtung social network. Sender-Empfänger-Botschaften sind tot. Web 2.0 ist aus meiner Sicht auch keine Onlline-Blase. Vielmehr eine Online-Revolution der werblichen Kommunikation. Nur daß die meisten es einfach ignorieren oder nicht wahrhaben wollen. Mein Problem ist dzt Verständnis im Unternehmen zu bekommen, „Verbündete“ zu finden, die so denken wie ich, die verstehen worum es geht. Simple Dinge wie: Warum ist ein blog g’scheiter als eine Publikums-Messe oder ein Workshop mit Multiplikatoren …
    Ich hab in letzter Zeit öfters schon den Vergleich angebracht: 1997 hab ich meine 1. EMail verschickt. Damals haben noch viele Sinn/Unsinn einer Website angezweifelt. Und das ist exakt dämlich kurze 10 Jahre her …
    Mein Ansatz: google.earth ist genial. Ebenso google.maps. Und den google.reader genauso wie google.analytics. Detto google.adwords & google als Suchmaschine selbst (abgesehen davon dass der österr. Tourismus geschätzte 50 Mio jährlich an google verschenkt um sich gegenseitig mit den gleichen Suchbegriffen zu konkurrenzieren)
    Mein Wunsch also: eine google.tagcloud