Blogs sind Gespräche, right?

28. August 2007Ich verstehe ja alle Bedenken. Ich verstehe auch, dass man sich vor Leuten schützen muss, die ungefragt ins Wohnzimmer kommen, sich in die Couch werfen, einem das Bier wetrinken und …


Ich verstehe ja alle Bedenken. Ich verstehe auch, dass man sich vor Leuten schützen muss, die ungefragt ins Wohnzimmer kommen, sich in die Couch werfen, einem das Bier wetrinken und dazu in a-Moll vor sich hin furzen. Aber derlei Kommunikationsbarrieren…

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…wie sie mir in gerne gelesenen Blogs immer häufiger unterkommen, turnen mich komplett ab. Spam-Schutz ja. Aber derlei versprerrte Türen nein. Lasst uns reden!

4 Gedanken zu “Blogs sind Gespräche, right?

  1. @ hannes danke fuer das gute beispiel. es macht deutlich, dass sich beim bloggen viele aengste in luft aufloesen, wenn sich der nutzen in form von spass und der herstellung von bindungen einstellt

  2. Ed, Ed, Ed :-)
    Ich seh es wie du, bei manchen Unternehmen kann ich es allerdings verstehen, ganz ehrlich gesagt. Ist nicht der Schritt zum Blog schon ein mutiger? Man muss ja nicht gleich alle Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Hatte vor kurzer Zeit ein Beispiel, wo das Moderieren schon nach 7 Tagen wieder abgeschalten wurde – nicht weil es keine Kommentare gab, sondern weil das AHA-Erlebnis eintrat, dass „die Gespräche“ Spaß machen und Bindung herstellen.
    Was ich allerdings absolut nicht verstehe – wenn einige selbsternannte Web2.0-, Kommunikations- oder wie auch immer Berater die Kommentare abschalten und in Vorträgen deine Überschrift predigen.
    LG, Hannes

  3. Bei dem Thema kann ich beide Seiten sehr gut verstehen. Persönlich fühle ich mich manchmal etwas entmündigt, wenn ich einen Kommentar schreibe, der aber st mal gelesen und frei gegeben werden muss.
    Obwohl in meinem Blog die Kommentare auch nur mit einem Spamfilter geschützt sind und direkt online gehen, kann ich auch verstehen, dass man nicht jede Aussage in seinem Blog haben möchte. Rein rechtlich haftet man halt auch für die Aussagen von Anderen im eigenen Blog. Somit kann ich es bei Corporate Blogs sogar doppelt verstehen, dass Kommentare erst gelesen werden, bevor sie online gehen.
    Blogs sind halt asynchrone Gespräche.