Social Networking in Practice

10. Oktober 2007Nach dem tollen BarCamp in München zu dem ich mich noch am letzten Drücker anmelden konnte, hieß es für mich gestern mal Unerledigtes nachzuholen. Heute morgen setzte ich mich dann …


Nach dem tollen BarCamp in München zu dem ich mich noch am letzten Drücker anmelden konnte, hieß es für mich gestern mal Unerledigtes nachzuholen. Heute morgen setzte ich mich dann an den Schreibtisch und da lag ein stattlicher Haufen Visistenkarten. Hm… Dann fuhr ich meinen Apple hoch und dreißig oder doch vierzig eMails von Xing, Facebook, LinkedIN aber auch Flickr und Twitter flatterten herein. Darunter zahlreiche Leute, die ich am BarCamp getroffen habe, die sich meine Bilder vom BarCamp angesehen haben oder einfach Xing wählten um mit mir besser in Kontakt zu bleiben.
Soll ich jetzt "echt" arbeiten oder soll ich mich doch lieber um Visitenkarten und Social Networking kümmern, dachte ich mir. Ich habe mich richtig entschieden und letztere Aufgabe vorgezogen. Warum?

Weil ich damit Zeit in den Auf- und weiteren Ausbau eines Netzwerkes investiert habe, mit und (zum Teil auch) von dem ich heute lebe. Und deshab hätte ich von 8.30 Uhr bis 11 Uhr gar nichts Besseres tun können als genau das. Social Networking heißt nämlich nicht, ständig online, immer ansprechbar und damit beliebig zu sein. Das hat mit Angebot und Nachfrage zu tun. Social Networking über Special Interest Foren, Blogs und andere Formate (wie zB. Twitter) hat dann Sinn, wenn man damit konkrete Zielsetzungen verfolgt, damit zB seine online Reputation steigern will und die verschiedenen Devices genau auf dieses Ziel hin an- und verwendet. Und jetzt ab zur "wirklichen" Arbeit. *g*

3 Gedanken zu “Social Networking in Practice

  1. Hallo Eduard!
    Jemanden weiterzuempfehlen heißt heute Social Networking ? Wie auch immer, danke für die Erwähnung von meinem Blog „schlagloch“ in München, von Roman Hanhart habe ich ein Kontaktemail bekommen.
    Gruss schlagloch.

  2. „Social Networking […] hat dann Sinn, wenn man damit konkrete Zielsetzungen verfolgt, damit zB seine online Reputation steigern will und die verschiedenen Devices genau auf dieses Ziel hin an- und verwendet.“
    Naja, und wo bleibt da der Spaß? Wir sind ja nicht ausschließlich rationale Wesen. Ich denke, SN macht auch dann Sinn, wenn man Spaß daran hat.

  3. Das Thema „Wieviel Zeit investiert man ins Social Networking“ habe ich im vorigen Jahr auch schon mal in einem 1. persönlichen Kennenlernen mit Hannes Treichl angesprochen. Wir sind damals zum Schluss gekommen, dass sich die investierte Zeit in jedem Fall „rechnet“ – auch wenn kurzfristig keine messbaren Ergebnisse erzielt. Langfristig baut man sich allerdings ein schönes Netzwerk auf, das mit der dazugehörenden Geisteshaltung dazu auch so „nebenbei“ Profit abwirft. Also: Hör auf mit dem richtigen Arbeiten! 😉