Zu Gast im Lammertal

14. November 2007Neulich war ich auf Einladung von Reinhard Lanner, dem Manager der Ferienregion Lammertal-Dachstein West in Abtena zu Gast um vor 20 Touristikern über das Thema Web 2.0 im Tourismus zu …


Neulich war ich auf Einladung von Reinhard Lanner, dem Manager der Ferienregion Lammertal-Dachstein West in Abtena zu Gast um vor 20 Touristikern über das Thema Web 2.0 im Tourismus zu sprechen. Es war super spannend, vor allem von den Leuten und ihren unterschiedlichen Bedüfnissen und Hintergründen her.

Edwohlfahrt_lammertal

Im Bereich eTourismus geht es um nicht mehr oder weniger, als darum, durch den Einsatz diverser Social Media Tools konkreten Mehrwert zu schaffen. Und dies natürlich einmal in die Richtung des Gastes, ein anderes Mal in die Richtung der Tourismusregion, des betreffenden Gastronomen oder Hoteliers. Und solange dieser Mehrwert nicht klar vermittelt und auf das Informationsniveau des Einzelnen heruntergebrochen werden kann, ist die Sache schlicht und ergreifend uniteressant. Und das natürlich wiederum für beide Seiten. Das Thema Web 2.0 im Tourismus so aufzubereiten, Negatives nicht unter den Teppich zu kären, jedoch auch die Chancen und Potentiale nicht zu kurz kommen zu lassen, darin liegt die große Herausforderung. Ich jedenfall verneige mich mit großer Demut vor meinem Publikum, dem ich hoffentlich einiges mitgeben konnte von dem ich aber auch enorm viel mitnehmen durfte. So weit jene Gedanke, die auf der Heimfahrt vom Lammertal nach Klagenfurt nicht im Schneesturm untergegangen sind.

Hier die Folien zum Workshop!

4 Gedanken zu “Zu Gast im Lammertal

  1. Ich glaube, es gibt in vielen Branchen, Tourismus besonders, große Chancen beim Einsatz von Social Media – um Word of Mouth Prozesse in Gang zu bringen, wie du es nennst, Ed.
    Bei Corporate Blogs halte ich es für ganz entscheidend, dass es jemanden gibt, der sich einerseits wirklich gerne darum kümmert und andererseits Zeit dafür hat. Wenn’s so jemanden in einem Betrieb gibt, dann halte ich es für eine gute Idee, jetzt mit einem Corporate Blog zu beginnen. Jetzt erwartet sicher niemand, dass man gleich mit höchster Professionalität startet. Viel mehr zählt es aber, dass man merkt, da ist jemand, der das gerne macht. Dann ist diese Art der Kommunikation auch authentisch.

  2. das könnt ihr mit Sicherheit und all die Aktivitäten die nun starten gehen in diese Richtung. Sehnsucht nach Orientierung und die Nachfrage an vertrauenswürdigen Infos sind zwei Dinge, die ich nicht nur im Tourismus ganz stark sehe derzeit. Und das Gute dabei: Die Chancen des Internets Word of Mouth Prozesse in Gang zu bringen, zu befeuern und zu erleichtern sind noch lange nicht ausgereizt.

  3. Schön was du da schreibst, hast es also genossen mit uns Greenhorns? Sei versichert, was uns anfangs verwirrte hat uns jetzt verzaubert. Wir sind alle am werken, manche freunden sich grad mit den einzelnen Tools an und ich nehme deinen Auftrag am Konzept zu „shapen“ sehr ernst, ist schmerzhaft- glaub es mir. Ich verstehe immer besser die Problematik der Komplexität und der damit verbundenen Sehnsucht nach Orientierung und Wegweisern, sowohl bei den „eTraveller“ als auch den „virutalGastgebern“. Die eine Seite kann nicht „Urlaub auf Probe“ machen, also jedesmal wieder eine High-Risk Entscheidung. Die andere Seite weiß (noch) nicht, woher Sie Zeit und knowhow nehmen soll um die neuen Kommunikationskanäle zu nutzen und zu beobachten. Ich hoffe, wir als Destinationsagentur können für unsere Gäste und regionalen Partner hier zukünftig Nutzen stiften.