US-Plattform nimmt ÖVP aufs Korn

11. Dezember 2007Die online Schlachten die sich Rot (SPÖ) und Schwarz (ÖVP) auf Plattformen wie zB Wikipedia geliefert haben (und wohl auch nach wie vor liefern…) sind Legende. Ganz zu schweigen von …


Die online Schlachten die sich Rot (SPÖ) und Schwarz (ÖVP) auf Plattformen wie zB Wikipedia geliefert haben (und wohl auch nach wie vor liefern…) sind Legende. Ganz zu schweigen von den Postings in Foren wie dem ORF oder DER STANDARD. Jaja, die zeit der guten alten gefakten Leserbriefe sind vorbei. Online ist heute die Devise. Die Plattform RottenNEIGHBOR stellt nun einen neuen Rahmen für parteiübergreifende Neckereien sowie kleine oder doch wohl größere Gemeinheiten bereit.

Rottenneighbor

Ganz aktuell wird die ÖVP – sie residiert in der Wiener Lichtenfelsgasse Nr. 7 – von einem "Nachbar" arg verrissen. Ob das die Online Medienbeobachtung der ÖVP schon gesehen hat? Vielleicht schick ich ihnen eine eMail.

Vp

Sachlich betrachtet ist die Sache natürlich weniger lustig: Kann doch jeder über seinen Nachbarn herfallen wie er will. Schon bedenklich, meiner Einsachätzung nach. Interessant wäre es natürlich auch zu wissen, wie auf solchem Terrain Medienbeobachtung funktionieren kann. Ich meine, dass man wie hier in einem Forum verunglimpft wird, und das ganze über Wochen und Monate so stehen bleibt, das will natürlich auch niemand, oder?!

 

4 Gedanken zu “US-Plattform nimmt ÖVP aufs Korn

  1. in sachen privacy ist bei dieser art kartenapplikation noch nicht das letzte wort gesprochen. ganz schlimm sind da z.b. die veröffentlichten us-pädophilen-datenbanken, die, weil nicht immer up-to-date und über zahlreiche mashups verarbeitet, schnell mal ein pädophilen-fähnchen auf das haus unbescholtener bürger hängen. wie dann die nachbarschaft in so einem fall reagiert kann man sich vorstellen…

  2. wow, die gesamte övp prominenz auf meinem kleinen blog. cool! jetzt fehlt nur noch willi molterer und reinhard lopatka. aber bloggen die beiden noch? mal nachsehen. Grüße nach Wien!

  3. Kommt einfach mal vorbei – ihr wisst ja jetzt, wo wir „wohnen“. Die Schrullis freuen sich und mögen das Kichern im Rücken!
    Im Ernst: ich find, man muss (auch wenn es einen selbst trifft) es aushalten, dass Menschen die Möglichkeiten des Webs auch nutzen. Für sich selbst und halt auch gegen anderen. Solang dabei niemand persönlich heruntergemacht wird (und Schrullis ist ja wirklich auszuhalten), ist das halt so. Sonst schrenken wir uns im Web einfach zu sehr ein.

  4. Hi!
    Danke mal für´s Anmailen, das ist mir bis jetzt tatsächlich entgangen. Freut mich, dass Du so ein aufmerksamer Beobachter bist!
    Zum Inhaltlichen:
    Die Eintagsfliegen im Web 2.0 sind nicht mehr überschaubar – und rotten neighbor gehört wohl dazu. Eine umfassende Medien-Beobachtung in Zeiten des „Web 2.0″ ist heute gar nicht mehr möglich. Wie Du so passend schreibst, als es nur Printmedien und Hörfunk gab, ging das ja alles noch. Aber heute…
    Ich beschäftige mich im Rahmen meines Studiums derzeit mit den Phänomenen des Web 2.0 und schreibe gerade an einer Bakk-Arbeit zu der Thematik (http://www.loub.at/?p=104). Hier gibt es noch sehr viel unterschätzte – aber auch sehr viel überschätzte Phänomene.
    Liebe Grüße nach Kärnten aus der bösen, alten, mürrischen Lichtenfelsgasse :-)
    P.S.: Lustig finde ich vor allem, dass die ÖVP kritisiert wird, aber das rote Rathaus markiert ist 😉