PR – ein Business für Träumer?

6. Februar 2008Eigentlich sollte ich mich auf das Impulsrefarat vorbereiten, das ich in weniger als einer Stunde beim Xing-Offline Treffen in Graz zum Thema Corporate Social Media halte. Stattdessen sitze ich im …


Eigentlich sollte ich mich auf das Impulsrefarat vorbereiten, das ich in weniger als einer Stunde beim Xing-Offline Treffen in Graz zum Thema Corporate Social Media halte. Stattdessen sitze ich im Fink und denke über einen Satz nach, den Richard Edelman im Oktober des Vorjahres auf seinem Blog 6 a.m. gepostet hat. Edelman definiert darin Public Relations als "Public Relationships" und beschreibt den Job folgend:

Our aim is to educate when possible, build bridges when necessary, and respect the new market-based conversations always. We should start at the end point–to dream about where we would like our client to be—and then create a dialogue-based communications program to get them there (hier der ganze Post).

Abgesehen davon, dass ich über diesen Satz stundenlang nachdenken kann, gefällt er mir überaus gut. Zu träumen ist manchmal gar nicht so schlecht weil es schlicht und ergreifend funktioniert. Sich beispielsweise einen Kunden herbeizuträumen hat in meinem Fall schon einige Male funktioniert. Warum also sollte es nicht auch klappen, sich die Kommunikation eines bestehenden Kunden in die eine oder andere Richtung auszumalen? Mit diesem Satz im Gepäck jedenfalls möchte ich das zukünftig verstärkt tun. Und wenn es dann mit dem dialogorientierten Kommunikationsprogramm auch noch klappt, na umso besser. Träumen kann ich heute aber erst später. Jetzt gehts zu Xing!

2 Gedanken zu “PR – ein Business für Träumer?

  1. sehe ich auch so. aber zu überzeugen lernt man halt nur in dem man es immer wieder macht, scheitert, es wieder versucht, usw. irgendwann ist der groschen dann gefallen und man trifft den „erträumten“ kunden mit dem man ein „traum-projekt“ verwirklicht. und dorthin wollen wir alle. auf den ausgetretenen pfaden kommt man meist easy ans ziel. dass man dabei aber um interessante passagen und erfahrungen am wegesrand „umfällt“ ist eine anders sache :)

  2. ich würd’s nicht träumen nennen, sondern „vision haben“. meiner erfahrung nach ist aber hartnäckigkeit fast wichtiger als die vision. besonders, wenn’s darum geht ausgetrampelte sichere pfade zu verlassen. manchmal dauerts da jahre, bis man die richtigen leute auch wirklich überzeugt hat.