Social Media anders rum: Blog the Theatre!

14. Februar 2008Ein interessantes Social Media Projekt läuft derzeit gerade am Schauspeilhaus Graz sowie parallel dazu in Italien, Polen, Rumänien und Ungarn. Es heißt "Blog the theatre" bzw. Blog TXT Festival und …


Blogthetheatre

Ein interessantes Social Media Projekt läuft derzeit gerade am Schauspeilhaus Graz sowie parallel dazu in Italien, Polen, Rumänien und Ungarn. Es heißt "Blog the theatre" bzw. Blog TXT Festival und bringt Inhalte aus privaten Blogs auf die Bretter die die Welt bedeuten. Der Hintergedanken liegt mit der Erschließung neuer Publikumsschichten und der Entgrenzung des herkömmlichen Zuseherraums auf der Hand. Auf der Homepage des Schauspielhauses Graz heißt es zum Projekt

Dem Lebensgefühl einer internationalen Internetgeneration nachspürend, entstehen im Rahmen des Projekts BLOG THE THEATRE aus multimedialen Internetblogs Theaterprojekte an verschiedenen Theatern in Ungarn, Polen, Rumänien, Italien und Österreich, die im Mai 2008 im Rahmen eines großen Festivals am Schauspielhaus Graz zu sehen sein werden.

Ein Blog dazu gibt es natürlich auch. Die Zielsetzungen des Projektes wird auf der Projektseite so erklärt:

The aim of this project ist to look into the way of thinking of the internet generation in the project’s partner countries (Italy, Poland, Romania, Hungary), and to identify and investigate common grounds, differences, claims, ways and questions within the new Wuropean sphere (…). Theatre needs to sense and artistically articulate today’s tendencies and trends in society. The “BLOGTXT Theaterfestival” (under the leadership of the Schauspielhaus GRAZ) intends to create texts for the theatre distilled from private and multi-media internet diaries (“webblogs”) and to dramatise them.

Auch so also kann Social Media, können User generierte Inhalte verwendet, um nicht zu sagen zweitverwertet werden. Für mich ein schönes Beispiel, wie sich ein Theater selbst neu erfinden bzw. sich auf neue Dialogpartner hin ausrichten kann. Meiner Meinung gehört ein gerüttelt Maß an Offenheit und Exerimentierfreudigkeit dazu. Aber anders kommt man als heimischer Kunst- und Kulturbetrieb aus der hauseigenen Wohlfühlzone ja wahrscheinlich kaum heraus.

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