User Content: NOKIA baut vor

4. Juli 2008In einem Workshop zum Thema „Destinationsmarketing im Mitmach-Web“ vor einigen Tagen sprachen wir über Verhalten der Gäste, das sich in manchen Bereichen abzeichnet. Dieses Manifestiert sich vorab in der Nutzung …


In einem Workshop zum Thema „Destinationsmarketing im Mitmach-Web“ vor einigen Tagen sprachen wir über Verhalten der Gäste, das sich in manchen Bereichen abzeichnet. Dieses Manifestiert sich vorab in der Nutzung von Social Media Tools (wissen, bewusst oder nicht dabei irrelevant), der Tatsache, dass Technik vorhanden ist, mit der heute vor Ort noch viel mehr Stimmung eingefangen und gespeichert wird wie noch vor wenigen Jahren. Und schließlich dann auch zu Hause, wo mancher Gast vor dem Bildschirm so gesprächig wird wie schon lange nicht. Stichwort: Autorenkultur. Hier ein Auszug aus den Folien, die diesen Aspekt betreffen.

In weiser Voraussicht in Wirklichkeit aber total zufällig entnahm ich der Bilderquelle meiner Wahl (i-Stockphoto) das Bild eines Nokia Video- und Photohandys. Die Teile könne ja wirklich schon immer mehr. 5 Megapixel Kamera, Fernsehen, Geotracking, etc. pp. Nun lese ich in der online Ausgabe der NY Times einen Bericht über das Nokia Urgestein Tero Ojanpera. Aus dem Artikel geht hervor, dass Nokia klar auf den Bereich Entertainment vor allem aber auf User generierte Inhalte setzt. Nokia geht davon aus, dass die Nutzer ihrer Multimedia-Alleskönner Telefone in den nächsten fünf Jahren für satte 25 Prozent des konsumierten Contents verantwortlich sein werden. Dieser Content wird damit klassisch User generierter Content sein. Audio-Files, Fotos, Videos, Hypertext, angelegte Routen, etc.
Ich brauche dann den ganzen Technik Krempel nicht mehr. Ich habe ein Mobiltelefon, das mich unter anderem über Social Notworking Plattformen zB. Facebook mit meinen Freunden „verbindet“ und das mir dabei hilft, eingene Inhalte zu kreieren, zu publizieren und einfach zu teilen. Ratz-fatz! Dass sich vor dem Hintergrund dieser technischen Entwicklungen am Endgerätesektor auch für den Tourismus neue Aufgabenstellungen ergeben ist für mich klar wie Klosbrühe :)

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