eTravel: Gäste wollen andocken können

18. Juli 2008Seit längerer Zeit bin ich auf der Suche nach Zahlen, Daten und Fakten in Sachen Social Media Anwendungen und Nutzung. Harten Fakten, wohlgemerkt. Wischi-Waschi-Zahlen mit Grundgesamtheiten unter 90 aus Südusbekistan …


Seit längerer Zeit bin ich auf der Suche nach Zahlen, Daten und Fakten in Sachen Social Media Anwendungen und Nutzung. Harten Fakten, wohlgemerkt. Wischi-Waschi-Zahlen mit Grundgesamtheiten unter 90 aus Südusbekistan machen mich nicht satt. Reinhard Lanner, von mir ebenfalls mit meinem Wunsch nach harten Fakten konfrontiert, gab mir eine Antwort und damit viel zum Nachdenken. Wie misst man Liebe?, fragte er. Liebe jetzt natürlich nicht auf Bussi-Bussi sondern auf Gäste-, Kundenbindung und Beziehungsaufbau gedacht..! Jetzt lese ich am Hotel Blogs etwas, das mir bei meiner Suche nach harten Fakten zwar nicht weiterhilft, Leuten die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie ich jedoch auch runter gehen wird wie Öl:

Yes, customers are looking to connect, and every hotel and Guesthouse should be looking to reciprocate (…). The question is, in what ways can accommodation providers interact with prospective guests? The connection that searchers are seeking, is a richer online encounter. Something that personalizes the provider and grabs attention. Virtual tours, multi-media presentations, digital brochures, competitions, blogs are all sure fire ways of capturing the clicks of viewers. By interacting with visitors, you allow them to sample the brand.

„Sample the brand“… Hm: Laut Gym-Wörterbuch bedeutet „to sample“ so viel wie abtasten, probieren, bemustern, kosten… Und vieles davon wird durch den zielgerichteten Einsatz von Social Media Anwendungen möglich bzw. dadurch zumindest erleichtert. Und mal ehrlich: Wollen wir nicht alle schmecken, kosten und möglichst genau wissen, wie sich etwas anfühlt bzw. anfühlen wird? Ich schon. Zwar nicht am QimiQ-Verkaufsstand beim Eurospar (da mach ich prinzipiell einen Bogen drum rum) aber beim Schinken und Speck am Benediktinermarkt taugt es mir schon, wenn ich kosten, entdecken und probieren kann, wenn ich die Chance dazu geboten bekomme. Und überhaupt: Kann das Produkt denn schlecht sein, wenn ich von seinem Erzeuger oder von dem, der es mir bereitstellt dazu eigeladen werde, es quasi probezufahren? Ich glaube nicht oder sagen wir es so: Die Wahrscheinlichkeit dafür ist wesentlich geringer.

So, und jetzt weiter auf die Suche nach den harten Fakten des Social Media Universums! Komme mir dabei ja schon vor wie Indy auf der Suche nach dem heiligen Gral :) Allen die sich hier mit Links oder Wissenswertem in dieser Sache einstellen sei im Voraus gedankt!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.