Google Earth: Aus der Tourismus-Perspektive

24. Juli 2008Ja aber wer nutzt denn das alles. Ein paar pickelige Gesichter, die sich damit rumspielen, aber wer denn sonst? So lautet ein ziemlich weit verbreitetes Vorurteil, wenn es um neue …


Ja aber wer nutzt denn das alles. Ein paar pickelige Gesichter, die sich damit rumspielen, aber wer denn sonst? So lautet ein ziemlich weit verbreitetes Vorurteil, wenn es um neue Technologien wie Google-Streetview (Wikipedia-Link), Panoramio oder eben Google-Earth (Wikipedia: Was ist Google-Earth?)geht. Aber irgendwann sagten die Leute bekanntlich auch, dass sich eMail nie und nimmer durchsetzen wird. Schließlich kann man seine Zettel ja auch faxen…

Ich habe mich gestern und heute ein wenig mit Google Earth beschäftigt. Und da ich derzeit ziemlich am eTourismus Trip bin, schaute ich mir mal an, wo es hier Dinge geben könnte, die man sinnvoll einbauen, sprich für das Lösen spezifischer Fragestellungen nutzen könnte. Da stolpert ich über Gigapan und einen netten Service, den ich hier mittels Kurzvideo vorstellen möchte

http://www.youtube.com/v/RxxNPINuqUQ

Was mir dabei besonders gut gefällt, sind natürlich die hochauflösenden Bilder. Und man stelle sich jetzt vor, dass man sich gerne ein Bild machen würde von einem Ort, an dem man noch nie war und an dem man gerne Klettern oder Boldern möchte. Da stellen sich mit einem Schlag ganz viele Fragen. Wie ist der Fels beschaffen? Wie weit ist meine Unterkunft vom Berg wirklich weg? Sind es Kilometer oder gar nur ein paar Meter? Wie schwierig ist der Fels und wie sieht die Landschaft aus? Fragen über Fragen. Ich habe weiter unten darüber geschrieben, dass Gäste bereits vor dem Reiseantritt andocken wollen. Hier können sie es und zwar über gestochen scharfe Bilder, die ihnen einen perfekten Eindruck von der Destination vermitteln. Noch dazu sind diese Bilder im besten Falle von Usern generiert, weisen also hohe Glaubwürdigkeitswerte auf. So macht für mich Google-Earth wirklich Sinn und für die eine oder andere Tourismusdestination wohl auch schon.
PS: Das Video ist stumm und ruckelt ein wenig. Bitte Bienengesumme und einen sanften Bergwind dazudenken :)

4 Gedanken zu “Google Earth: Aus der Tourismus-Perspektive

  1. Hallo Ed,
    schön, dass dir diese Technologie so gut gefällt. Die gewerbliche Nutzung von Google Earth ist nicht kostenlos – d.h. hierfür muss bezahlt werden! Ob sich das für einen Hotelier oder eine Destination lohnt – ich denke nur bedingt! Außerdem ist die Bildqualität nicht überalle gleich bzw. homogen in einzelnen Regionen.
    Ach ja und zudem verschenkst man noch seinen höchsten Schatz – seine eigenen Daten. Wenn man dies einer Destination erklärt, die sie selbst als Incoming-Agentur versteht und somit direkt über die Buchungen Geld verdient, dann fallen zumeist die Augen aus dem Kopf. Das heisst nämlich im Umkehrschluss, dass Google alles, was die Destination in harter mühseliger Arbeit gesammelt hat, für Ihre eigenen Zwecke verwenden kann – es fehlt nur noch der Buchungsbutton!
    Google ist NICHT FREUND, er ist der größte FEIND jeder Destination, die sich als Incoming Agentur versteht und über Buchungen Geld verdienen will!
    Liebe Grüße,
    FLorian

  2. das ist wirklich ne klasse anwendung im tourismusbereich! wie viele orte sind schon so „besuchbar“? als hotelbetreiber würd ich das so schnell wie möglich auf meiner homepage implementiert haben wollen (direkt als interaktiver banner oben ;-))…
    lg
    Christoph

  3. Hi ed, coole Sache ich glaube für Golfclubs wäre das ein cooles Tool sich den Court anzuschauen.
    lg mike