Selber schuld – kein Mitleid!

19. August 2008S.s.k.M., schoss es mir heute Vormittag durch den Kopf. Ich hatte einem Unternehmensberater eine eMail geschickt und erhielt eine Abwesenheitsnotiz. Nun ja, August, eh schon wissen. Man macht wohlverdienten Urlaub. …


S.s.k.M., schoss es mir heute Vormittag durch den Kopf. Ich hatte einem Unternehmensberater eine eMail geschickt und erhielt eine Abwesenheitsnotiz. Nun ja, August, eh schon wissen. Man macht wohlverdienten Urlaub.

Quelle Pixelio 297763 Gabi Schoenemann

Nicht einmal zehn Minuten später bekam ich einen Anruf. "Hallo Ed, hab meine eMails gecheckt und deines gesehen, iPhone, weißt eh…". Mein eMail übrigens war weder zeitlich sensitiv noch sonst irgendwie wichtig. Da blieb mir nur noch die Frage, wie es denn so sei im Urlaub, am Strand in Griechenland.

Mich stimmt das alles ein wenig nachdenklich. Immer vernetzt und online, immer erreichbar und nie abschalten? Was soll das eigentlich?! Wer kennt das? Verspannungen im Nackenbereich, gelegentliche Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten, Kopf-Kino, nervöse Gereiztheit und Dauerstress, selbst zu Zeiten, in denen man sich nicht beruflichen Dingen widmet? Mein gerade in Griechenland urlaubende Berater kennt all das aus eigener Erfahrung. Und jetzt weiß ich auch warum.

Ein Gedanke zu “Selber schuld – kein Mitleid!

  1. Ja, das Thema beschäftigt mich auch immer wieder. Ist nämlich auch eine Sache der Branchen- und/oder Firmenkultur, wie sehr „ständige Erreichbarkeit“ erwartet wird.
    Letztlich bleibt einem nichts anderes übrig, als für sich selbst zu entscheiden, was gut ist und was nicht. Wenn man auf sich (und seinen Körper) hört, dann weiß man das auch. Dann braucht man nur noch etwas Selbstbewusstsein und kann selbst bestimmen, wann man erreichbar ist (und wofür) und wann nicht.