US-Wahlkampf: Mobilisierung 2.0

28. Oktober 2008http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1808434&server=vimeo.com&show_title=1&show_byline=1&show_portrait=0&color=&fullscreen=1The Great Schlep from The Great Schlep on Vimeo. Spätestens nach dem Debakel, das Al Gore bei der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 im Bundesstaat Florida erleiden musste, ist klar, dass …


http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1808434&server=vimeo.com&show_title=1&show_byline=1&show_portrait=0&color=&fullscreen=1
The Great Schlep from The Great Schlep on Vimeo.

Spätestens nach dem Debakel, das Al Gore bei der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 im Bundesstaat Florida erleiden musste, ist klar, dass dieser Bundesstaat absolut wahlentscheidend ist. Eine klevere Kampagne, finanziert vom Jewish Council for Education and Research, macht nun auf genau diesen Umstand auf witzige Art aufmerksam. Die Idee: Jugendliche aus ganz Amerika sollen ihre Großeltern in Florida besuchen und sie dazu bringen, am 4. November 2008 Barack Obama zu wählen. Sehr amüsant das ganze. Schade bloß, dass ich keine Großeltern in Florida habe :) Das ganze läuft natürlich über eine Homepage, ein kreatives Online Video (über sieben Mio. mal angesehen) und eine  Seite auf Facebook, die mich gerade als Fan Nr. 24.218 begrüßen durfte. Die Klammer des ganzen ist die Initiative Jewsvote, die nicht mehr und nicht weniger zum Ziel hat, als die tausenden jüdischen WählerInnen Floridas pro Obama zu mobilisieren.
via: Florian Klenk

2 Gedanken zu “US-Wahlkampf: Mobilisierung 2.0

  1. Danke für den coolen Tipp. Mundpropaganda (Word of Mouth) war mit Sicherheit ein riesen Thema in der Obama Kampagne, wurde strategisch geplant und eingesetzt. Aber es sind auch die vielen kleinen Mini-Aktivitäten, die in Summe – Stichwort Longtail – im kleinen Kreis Wirkung erzielen und erzielt haben. Obama war auch an der Graswurzel nicht zu schlagen.

  2. Das ist ein weiterer Schachzug in einer ganzen Reihe von genialen Wahlkampf-Schachzügen vom Obama-Team. Ich habe gestern das Buch „Von der Botschaft zur Bewegung“ bekommen, darin geht es explizit um eben den Wahlkampf von Obama und wie der das Internet + Mund zu Mund-Propaganda nutzt. Das Beispiel hier würde dort auf jeden Fall blenden mit reinpassen.