Lets face it, it is your blog…

2. Januar 2009Habe mich gerade zur ITB, einer der weltweit größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich eTravel angemeldet. Wer einen Blogger-Pass ergattern will, sollte sich beeilen. Hier geht es zur Anmeldung. In der …


eTravel Ed Wohlfahrt

Habe mich gerade zur ITB, einer der weltweit größten und wichtigsten Veranstaltungen im Bereich eTravel angemeldet. Wer einen Blogger-Pass ergattern will, sollte sich beeilen. Hier geht es zur Anmeldung. In der Anmeldung will man ganz schön viel wissen von mir. Wie oft ich poste, wer mein Blog so alles liest, wie viele Feed-Abonnementen ich habe, etc. Was mir im Anmeldeformular aber aufgefallen ist, ist der letzte Abschnitt. Er lautet:

As a blogger at the PhoCusWright bloggers summit you are treated like press, and it is expected that you take advantage of this treatment. Your goal and priority should be to uncover interesting fact, trends, interviews, photos from the conference. There is no formal guidline as to what you are to write about,

because lets face it, it is your blog and your perspective. All we ask is that you blog, and blog often.

Das finde ich aus Sicht der Beziehungen, die hier jemand vorerst online zu mir aufbaut, extrem clever. Hier wird mit offenen Karten gespielt und ich weiß von vorne herein, worauf ich mich einlasse. Warum das wichtig ist?

Geht es bei Unternehmen oder Veranstaltern um die Annäherung an die Spezies Blogger / Citizen Journalist / Social Median / Digital Native, etc. ist guter Rat oft teuer. Wie denen sagen, dass man etwas von ihnen will (Stichwort: Berichterstattung) ohne ihnen gleichzeitig Ketten anzulegen? Und je länger ich darüber nachdenke, desto offensichtlicher wird es für mich, dass es alleine dieser offene Zugang ist, der Dialog auf Augenhöhe ermöglicht. Nicht nur PR-Treibende, auch im Umgang mit Medienvertretern nicht entsprechend versierte Unternehmen wählen oftmals den gegenteiligen Weg. Der lautet im Umgang mit einem Printjournalisten beispielsweise: „Da lassen sie uns vor Veröffentlichung dann aber schon noch mal drüberlesen, oder..?“ Und dann kommt das pdf. mit 47 Anmerkungen der PR-Abteilung zurück mit der Bitte um Korrektur. Das gibt es alles! Das Resultat solcher Respektlosigkeit ist das Gegenteil dessen, was Public Relations anstreben: Information, Dialog, Verständnis, Austausch und offenes, sowie ein respektvolles Miteinander.
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