ITB09: Brückenbau durch Social Media

4. März 2009Ich bin um zehn vor 8 noch gar nicht richtig wach, da poppt auf meinem Schirm schon ein Fenster auf, das mich auf die Seite eines Happy Hoteliers Blogs führt. Der …


Ich bin um zehn vor 8 noch gar nicht richtig wach, da poppt auf meinem Schirm schon ein Fenster auf, das mich auf die Seite eines Happy Hoteliers Blogs führt. Der Hotlier hat mich freundlicherweise in seinem Blog erwähnt, er freut sich, mich auf der ITB in Berlin nebst anderen Bloggern zu treffen und das nenne ich ja schon mal einen gelungen Start in diesen Tag! 

Über seinen Twitter Account lerne ich Guido J. van den Elshout kennen, klicke mich durch seine Delicious Seiten und muss mir gleich diesen seinen Blog-Post über ausgezeichnete Beispiele aus dem Internationalen Online Tourismus abspeichern bevor ich mir ein YouTube Video über hin reinziehe. Und plötzlich wachsen Brücken. Zwischen der Priesterhausgasse Nr. 3 in Klagenfurt und dem Holtelier in Den Haag. Brücken, die man auf der ITB im persönlichen Gespräch wohl noch weiter ausbauen wird können. Und jetzt fragen Sie mal in welchem Hotel ich schlafen oder welches ich gar Freunden und Bekannten empfehlen würde, die mir sagen, dass sie geschäftlich in Den Haag zu tun haben?!

PhoCusWright Ed Wohlfahrt

Von diesem Brücken spreche ich oft wenn es um das Thema Social Media für Tourismusregionen, Destinationen und Unternehmen geht. Manchmal werde ich verstanden, manch anderes Mal ernte ich ein stutziges "Und was bringt uns das..?" Die hier gemeinten Brücken haben weniger mit PhocusWright und BloggerSummits auf internationalen Messen zu tun als mit echten Menschen, die hinter Monitoren in Den Haag oder sonst wo sitzen und miteinander ins Gespräch kommen, die Inhalte anbieten, die zwar nur ein technisch vermitteltes Kennenlernen und "Er-Leben" ermöglichen aber immerhin, und mit Leuten, die ihre Hände ausstrecken zu anderen, mit ihnen Erfahrungen austauschen und so Teilhabe möglich machen. Vergessen wir die Technik! Es geht um Menschen und ihre Unterhaltungen online wie offline. Es geht um Teilen, Teilhaben lassen es geht nicht um Social Media per se sondern um die in diesem Kommunikationsraum Versammelten. Es geht um die Menschen, weil eben auch jede Reise zu Menschen führt. Danke an PhocusWright für das tolle Programm auf das ich mich schon sehr freue. Bis bald in Berlin!

Ach ja: Wer ist noch auf der ITB vor Ort? e-mail oder Tweet genügt :)

PhoCusWright ITB Berlin Ed Wohlfahrt

6 Gedanken zu “ITB09: Brückenbau durch Social Media

  1. naja, den Artikel hat mir auch sehr gefallen.Gute Darstellung wie eigentlich die Kommunikation heute funktioniert.Sehr gut,die ganze Seite finde ich echt sehr interessant.

  2. Ed,
    den Satz „Vergessen wir die Technik!“ finde ich ganz wichtig – bei Social Media muss der Fokus das Gespräch (und die „Beziehungsqualität“ dahinter) sein.
    Natürlich brauchen wir dafür auch Technik – aber die ist genau so wichtig wie beim Telefonieren das Handy. Sie ist die Basis. Und nicht mehr. Das worum es wirklich geht ist eben das, was zwischen uns Menschen passiert.

  3. Hi Ed
    I’m quicker in English writing than in German with a US Keyboard.
    Nut thank you for your kind words. Looking forward to shake hands and chat!
    Guido (aka Happy Hotelier)

  4. Eine schöne Darstellung wie Kommunikation heute funktioniert. Danke! Ich bin übrigens auch auf der ITB, nicht als „Blogger“ sondern als Touristiker und Fachbesucher. Ich werde aber beim Blogger Summit vor Ort sein. Ich freue mich darauf, einige „virtuelle“ Freunde persönlich kennen zu lernen 😉