Twitter-PR: Nutzen stiften durch Interaktion

7. April 2009Wenn ich solche Dinge lese spitze ich die Ohren. Egal wie viel ich gerade um dieselben habe: New media is forcing the rapid evolution of communications and is reinventing the …


Wenn ich solche Dinge lese spitze ich die Ohren. Egal wie viel ich gerade um dieselben habe:

New media is forcing the rapid evolution of communications and is reinventing the science of public relations into the art of “personalized” relations. And, with micromedia further refining and improving how we communicate with each other, PR is going to learn the hard way, that the days of blasts and untargeted spam pitching will get us nowhere with today’s influencers.

In diesem Fall geht es aber nochmals um "mehr" zum Thema Online PR. In diesem Falle gekoppelt an ein Micro-Blogging Werkzeug namens Twitter (Was ist Twitter?follow Ed on Twitter). 

Bild 16


Da hat sich jemand Gedanken gemacht, wie man sich im Twitter-Zeitalter der Spezies Journalist nähern soll bzw. PR-technische Kooperation und Kollaboration aussehen könnte. Das ist klug, steht doch Twitter bloß synonym für einen irreversiblen Wandel in der (strategischen) Kommunikation, der unter anderem auch auf das Dreieck Unternehmen, Journalist und PR-Berater nicht ohne Wirkung bleibt. Der PR-Berater steht dabei BEWUSST nicht zwischen Unternehmen und dem Journalisten um sich hier wichtig zu machen und seine Tätigkeit / seine Kosten zu legitimieren. Nein, er ist einfach nur mit dabei, um möglicherweise zu moderieren, zu strukturieren und zu ermöglichen.

Herunter gebrochen auf die Wirklichkeit von Twitter bedeutet dies etwa, dass manche Influencer PR-Leuten überhaupt nur noch einen Kanal lassen, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Und dieser Kanal heißt Twitter. Dieser Pitch via Twitter heißt – erraten! – Twitpitch und umfasst, so wie alle anderen über Twitter verschickten Botschaften – erraten! – 140 Zeichen. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Holla! Hier ist offenbar Verknappung angesagt, was den PR-Treibenden dazu bringe über den Kern der Sache nachzudenken, was 1. absolut notwendig und deshalb 2. gar nicht schlecht sein kann.

Um nun beispielweise mit Stowe Boyd, einem für manchen PR-Treibenden sicher extrem wichtigen Meinungsbildner in Kontakt zu treten, schlägt dieser folgend Vorgehensweise – selbstverständlich über Twitter – vor:

  • A twitter message of the form "@stoweboyd [pitch goes here without the brackets] #twitpitch". (Note the #hashtag means that these will be accessible at www.hashtags.org/tag/twitpitch.)
  • A second, optional twitter of the form "@stoweboyd [single URL goes here without the brackets] #twitpitch". Just one URL, please.
  • A third, optional twitter of the form "@stoweboyd [proposed time(s) to meet or call go here without the brackets] #twitpitch". 
Und das finde ich ja schon mal super spannend! Mit dem Online Service @MicroPR ging man jedoch noch weiter. Man griff auf Twitter zurück und bietet Jornalisten, Bloggern, Analysten, Meinungsbildnern und der PR-Community auf Twitter die Möglichkeit zu noch stärkeren Vernetzung und damit zu einem nutzenbringenden Miteinander! Wer nun einen Tweet (das ist ein Post auf Twitter für den man 140 Zeichen zur Verfügung) hat absetzt und in diesem "@MICROPR" schreibt, erreicht nicht nur die hinter der Twitter-ID stehenden PR-Auskenner. Darüber hinaus ermöglicht das Service auch den Kontakt zu anderen PR-Treibenden, zu denen man sonst keinen Zugang hätte. Ein Goldschatz wenn es darum geht, aktuelle Fragen zu diskutieren oder ganz schnell Feedback zu benötigen. 

Was mir dabei so gut gefällt ist hier nicht die Gießkanne (eine Denke in der viele PR-Treibende und Marketer einfach noch viel zu sehr verhaftet sind und die auf die Social Sphere imho so überhaupt nicht übertragbar ist…) also die Möglichkeit weitere Verbreitung zu finden. Mir gefällt, dass über dieses Tool – Twitter nämlich – Vernetzung in einer Micro-Community respektive Passion based Audience erzielt wird die – und jetzt kommt's! – ALLEN Nutzen stiften kann. Nutzen durch Dialog, Nutzen durch Interaktion und Nutzen durch den damit in direktem Zusammenhang stehenden tendenziell höheren qualitativen Output solcher Gespräche.

MicroPR auf Twitter: microPR
Stowe Boyd auf Twitter: stoweboyd
Ed Wohlfahrt auf Twitter: edwohlfahrt

Ähnliche Artiken in diesem Blog:





Die Kommentarfunktion ist geschlossen.