Destinationsmarketing bottom up

10. April 2009Heute ist ein schöner Tag und das, was ich da gerade am Lammertal-Blog sehe lässt ihn aus meiner Sicht gleich noch schöner werden. Ein EU-Projekt, und es würde mich nicht …

Lammertal Ed Wohlfahrt 2

Heute ist ein schöner Tag und das, was ich da gerade am Lammertal-Blog sehe lässt ihn aus meiner Sicht gleich noch schöner werden. Ein EU-Projekt, und es würde mich nicht wundern wenn dabei Web 2.0 Vorausdenker und Sparring-Partner Reinhard Lanner (hier sein Blog) nicht auch kräftig die Hände mit im Spiel gehabt hat, bietet im Salzburger Tennengau ein eFitness Programm an. 

Ich durfte an der Entstehung des Lammertal-Blogs ja ein wenig mitwirken. Das innovative und EU-geförderte Projekt zeigt aber überdeutlich, dass es mit dem Blog alleine für die Region noch lange nicht getan war. Jetzt geht es weiter, einige Stufen tiefer sozusagen. Im Rahmen des eFitness Programmes, das gemeinsam mit der der FH Salzburg und dem Tourismusverband Oberbayern durchgeführt wird, geht es vor allem darum, Vermietern und Mitarbeitern klein- und mittelständischer Betriebe im Umgang mit dem Internet zu schulen. Das ganze gratis. Wer aber Reinhard und sein Team kennt, der weiß, dass bei diesen Kursen zwar "Grundlagen, Marketing und eTourismus" drauf steht, dass dabei wohl aber auch die Bereiche digitales Geschichtenerzählen, RSS, iGoogle & Co nicht zu kurz kommen werden. Schließlich geht es darum, die in den Regionen schlummernden Schätze in Form von Erzählungen und Geschichten aufzubereiten, zu verpacken und nicht zuletzt an den Onliner zu bringen.
Hier wird also nicht mehr oder weniger getan als die Basis gelegt, dass authentische Inhalte den Weg nach draußen finden können. Hier wurde NICHT Mathias Horx eingeflogen um zu erzählen wohin sich der Tourismus 2047 entwickelt haben wird. Hier werden die Grundlagen dafür geschaffen, kommunikative Prozesse von den Graswurzeln der Region aus kommend zu fördern. Und das ist es in Wirklichkeit, was ich aus Reini Lanners, Marin Schoberts und keinesfalls zu vergesssen, Markus Pirchners Mund oft gehört und mit ihnen diskutieren durfte: Die Rollen in der Kommunikation und im Marketing bzw. die der damit betrauten Personen ändern sich. Heute und in Zukunft immer mehr geht es darum, kommunikative Prozesse, authentische Inhalte und daran anknüpfende Gespräche auf Augenhöhe zu ERMÖGLICHEN. Den bunten Prospekten auf der ITB, die wir zuerst säckeweise einsammeln um sie am Ausgang in die große Tonne zu werfen aber auch den super schicken Homepages, die häufig nicht mehr zu bieten haben als "komm in unsere Region und kauf!", glauben wir ohnehin immer weniger. Glückauf du glückliches Lammertal!

2 Gedanken zu “Destinationsmarketing bottom up

  1. früher oder später werden viele auf den Web2.0 “Trend” aufspringen.
    Aber jene die jetzt schon damit arbeiten werden auch in Zukunft den Know How Vorsprung.
    Es dauert eine Zeit bis die Betreiber von Blogs, Flickr Accounts etc. denn Sinn bzw. Nutzen erkennen. Bis zu diesem Punkt müssen die Leute motiviert werden ohne Ende um Flinte nicht sofort in’s Korn zu werfen, und wieder im Web1.0 verschwinden

  2. Also mein Lieber,
    so ein langer Beitrag sollte nicht unkommentiert bleiben:
    1) Ja, es ist ein sehr schöner Tag
    2) Ohne Dich gäb es kein Lammertal-Blog, nur nicht so bescheiden
    3) Das efitness Projekt ist ein Hammer und es ist eine Freude, dass wir dabei sein dürfen.
    Dass es dieses Programm gibt, verdanken wir dem Engagement und der Hartnäckigkeit von Mario Jooss und Roman Egger von der FH Salzburg – Chapeau!
    4) Und ganz besonders freut mich, dass meine Kolleginnen im TVB alle schon igoogeln und Sandra sogar noch schneller den Blogbeitrag gelesen hat als ich – RSS sei Dank.