Blogparade Zukunft OnlinePR

4. Dezember 2012Viele, um nicht zu sagen alle Studien und Befragungen ergeben ein ähnliches Bild. Online-PR sind wichtig, werden wichtiger und sind überhaupt nicht mehr wegzudenken. Wie aber sieht die Realität aus? Mit dieser Blogparade möchte ich einen Dialogprozess zur Zukunft von Online-PR beginnen bevor die unvermeidlichen Blogposts "PR-Trends für 2013" wieder losgehen und sich die Debatte ebenso unvermeidlich verflacht.

Warum ich gerade das Mittel der Blogparade wähle, wo man doch auch auf Google+ und Facebook debattieren könnte? Nun, weil sie eine schöne Möglichkeit darstellt, sich miteinander zu vernetzen und weil die Kommunikation, wie auch der Content in einem Blog weit weniger flüchtig sind, als sie sich auf anderen Orten des Webs anfühlen würde.

Blogparade Zukunft Online-PR – Worum geht’s?

Es wäre für die deutschsprachige PR- und Kommunikations-Community bestimmt hilfreich, wenn wir einander unsere, bewusst subjektive Sichtweisen zur Zukunft von Online-PR und -Kommunikation erzählen würden. Angesichts von Studien, deren Aussagekraft ich mal hinterfragen möchte, und die Online-PR unisono als “total wichtig” einschätzen, fände ich es mal interessant, die Gedanken von PR-Praktikern egal ob in Unternehmen oder agenturseitig aber natürlich auch von PR-Konsumenten und -Kunden zum Thema zu hören. Wo also sehen Sie spannendes Neuland, wohin sehen Sie die Entwicklung von Online Kommunikation hingehen, welche Beispiele kennen Sie, die zukunftsträchtig oder gar innovativ sind, etc.?

Wie sieht sie aus die Zukunft der Online Public Relations?

Wie könnten passende Themen aussehen?

Das bestimmt jede/r selbst. Um mitzumachen sollte das Gesagte jedenfalls einen Konnex zum Thema Online-PR haben. Aus welchem Blickwinkel aus betrachtet auch immer. Vielleicht spielen Techniken und Methoden der Online PR eine Rolle? Vielleicht möchte jemand etwas zum notwendigen, fehlenden, etc. Mindset von Agenturen oder Auftraggebern sagen oder aus der Agentur-Kiste plaudern. Vielleicht machen auch einige “alte PR-Hasen” mit, die hier ihre ganz eigene Sicht auf das Thema beleuchten könnten. Wer sich weitere Anregungen für seinen Blogpost holen möchte, der kann auch mal in dieser Studie schmökern und findet vielleicht den einen oder anderen Anknüpfungspunkt für seinen Beitrag zur Blogparade Online-PR.

Blogparade – wie geht das noch mal?

An dieser Blogparade teilzunehmen ist einfach.

1. Sich zum Thema Zukunft Online-PR Gedanken machen.
2. Diese Gedanken am eigenen Blog, der eigenen Homepage oder wo auch immer zu “Papier” bringen und hier am besten kommentierbar und teilbar machen.
3. Den Link bis 20. Dezember 2012 bis 20. Jänner 2013 (Redaktionsschluss) hier am edRelations-Blog als Kommentar teilen (ich nehme ihn dann in den Blogpost auf) auf Twitter unter dem Hashtag #zukunftOnlinePR posten und / oder am eigenen Facebook-Profil oder der eigenen Seite auf Google Plus (bitte auch hier den Hashtag #zukunftonlinePR verwenden) teilen.

Was kommt dabei heraus?

Optimalerweise Dialog, Austausch und Miteinander. Gemeinsames Nachdenken und Vordenken zum Thema OnlinePR aus Agentur-, Unternehmens- oder Kundensicht. Was noch? Etwa gemeinsames Vorantreiben des Themas, mit dem wir wohl alle zu tun haben. Und mit der Blogparade verhält es sich so wie mit dem guten alten Holzofen zu Hause. Wärmen tut er uns dann am besten, wenn wir vorher ein paar dicke Buchenscheiter eingeworfen haben ; )

Wie und wann jeder Einzelne profitiert

Durch Links, Sichtbarkeit, Feedback und anderen wertvollen Input, durch neue Blickwinkel, durch das Kennenlernen thematisch Gleichgesinnter im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus, etc.

Noch Fragen? Gerne hier als Kommentar, auf Twitter @edwohlfahrt bzw. #zukunftOnlinePR oder E-Mail. Ich freue mich von uns zu lesen und werde heute oder morgen meinen ersten Post abliefern!

Gesammelte Beiträge zur Blogparade #zukunftonlinePR

(Stand: 21.12.2012 um 14:06h)

56 Gedanken zu “Blogparade Zukunft OnlinePR

  1. Hallo Peter Demel! Danke für den Input. Kann mir vorstellen, dass es der Einstieg in des Thema Online-PR über diese Blogparade ganz schön hart ist. Warum? Weil jeder Teilnehmer seine ganz spezifische Sicht mitbringt und Meta-Informationen zum Thema (Was ist Online-PR, wie geht das, wer braucht das, etc.) weitgehend fehlen. Ich hab mal eine PR-Definition gehört, die sehr einfach ist und die ich deshalb immer “dabei” habe. Sie lässt sich prima auch auf das Thema online-PR umlegen und lautet: PR ist das Management der Kommunikationsbeziehungen zwischen einer Organisation (Firma, Unternehmen o.ä.) und ihrer Teilöffentlichkeiten (Mitarbeiter, Anrainer, interessierte Öffentlichkeit o.ä.) Online-PR meint das selbe, nur dann halt online. Ich weiß, dass man gegen diese Definition 101 Dinge sagen kann, mir half und hilft sie weiter, weil sie sehr verknappt.

  2. Das Thema der Blogparade und OnlinePR sind für mich ziemlich komplex, kompliziert, und nicht zu sagen verwirrend. Der Beitrag hatte es ein wenig die Sache ins Licht gebracht, aber ich weißt immer noch nicht, worum es eigentlich geht.

  3. Pingback: “Aus Online PR wird Content Marketing” (?) | Das Kulturmanagement Blog

  4. Wenn Online-PR dein Thema ist: Wozu baust du “kognitive Hürden” für interessierte Leser durch diese abschreckende Schriftart ein? Gehört nicht das Wissen, wie Menschen Informationen (in diesem speziellen Fall über Online Medien) aufnehmen und verarbeiten zu den Basics jeder PR? Schade um den möglicherweise interessanten Inhalt.

    • Ok Ihnen gefällt also die verwendete Schriftart nicht. Was schlagen Sie vor zu tun? Was wäre Ihrer Meinung nach besser?Bitte Input mit dem ich auch arbeiten / das Blog verbessern kann. Danke im Voraus.

  5. Pingback: 10 Kernaussagen zur Zukunft der Online-PR: Eine Frage der Ehre? | Mike Schnoor

  6. Pingback: Vier gute Vorsätze für mehr Erfolg in der Online-PR | pressesprecheralltag

  7. Pingback: Corporate Blogs mit eigener Meinung? Auf jeden Fall! - AKOM360 – Das Agentur-Blog

  8. Hallo Frank, danke für die tolle Anregung in Wachen eBook. Ich behirne es mal und frag’ ob ein solches E-Book jemanden interessieren würde. Danke auch für deinen Beitrag. Dass PR PR bleiben, klingt ja schon mal ziemlich plausibel. Mehr dann ggf. bei dir am Blog. Lg!

  9. Meine Gedanken zur (Online) PR fasse ich in einem Satz zusammen: PR ist und bleibt PR – egal ob online oder nicht. Die Mechanismen bleiben dieselben. Das Besondere an Online ist seine Schnelligkeit, sowohl in der Kommunikation an sich als auch in der Schnelligkeit, wie sich Techniken und Werkzeuge neu herausbilden. Ansonsten ist der ultimative PR-Trend für 2013 :-) eine Generalisierung.

    Mein Beitrag dazu: Die Online-PR in der Kommunikationsrutsche
    http://injelea-blog.de/2012/12/20/die-online-pr-in-der-kommunikationsrutsche/

    Wie wäre es damit, alle Beiträge in einem PDF zusammenzutragen und als E-Book zum Download anzubieten? So etwas lässt sich super an Freunde der klassischen Medien (möglicherweise sogar zum Ausdrucken…) weitergeben ;-)

  10. Hallo, ich schaffe es jetzt erst meinen Beitrag hier vorzustellen:
    http://www.takeoffpr.com/ueber-die-zukunft-der-online-pr/
    Wie ich es in meinem Blogbeitrag versucht habe, scheint es mir derzeit eine wichtige Frage zu klären geben: Was ist unser Beitrag als PR Leute zum Erfolg von Unternehmen in einem total veränderten Kommunikationsszenario? Was bringen wir auf die Party mit, das andere nicht schon gebracht haben?

    Ich würde diese Frage damit beantworten, dass wir besser als andere Content Marketing können. Gott sei Dank wird Content Marketing in 2013 das wichtigste Thema in Marketing und PR. (Ist ein wenig gewagt und wohl auch Wunsch :)) Aber Google ist unser Verbündeter dabei, denn Google liebt guten neuen Content. Ich denke auch, dass es uns immer besser gelingen wird, Kunden zu überzeugen statt Werbung Inhalte zu verwenden um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wir müssen uns aber sehr stark professionalisieren. Das heißt wir müssen auch Methoden und Software wie zum Beispiel http://www.hubspot.com einsetzen. Schließlich geht es immer mehr darum einen messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten. Am Ende des Tages ist die Frage: Kann PR mehr Umsatz leisten? Ja, das kann PR!

    Ed, vielen Dank für deine Initiative. Ich würde mir wünschen, dass wir es schaffen in Österreich 2013 einen Event zum Thema Content Marketing zu organisieren. Ich würde da gerne mitmachen.

    Frohe Weihnachten und viel Kraft und Kreativität in 2013!

  11. Pingback: Ein Wunschkonzert: Online PR « thefeldstudien

  12. Hallo Ed,

    klasse Aktion, ich bin gern dabei. Nach drei Jahren im Bachelor (PR und Kommunikationsmanagement) und nun zwei Jahren im Master (Media&Communication Management), sowie studiumsbegleitender Arbeit in PR-Agenturen, habe ich mich nun selbstständig gemacht. In meinem Blog findest du dazu einen ersten Eintrag, den ich hier gerne teilen möchte:

    http://www.dellert-und-dellert.de/blog/was-sind-eigentlich-diese-touchpoints/

    Denn nach einigen Jahren Berufserfahrung in der “klassischen PR” möchte ich das Thema der Co-Creation in den Ring werfen, das meiner Meinung nach große Auswirkungen haben wird – nicht nur auf die Themen Markenführung und Kundenintegration, sondern (und) deshalb auch stark auf das Thema der (Online-)PR. Ich freue mich über jeden Austausch, speziell um mein im Rahmen meiner Masterarbeit entwickeltes Modell zu diskutieren und weiteren Input zu erhalten.

  13. Pingback: Online-PR: 7 Erwartungen und mehr Fragen « GEDANKENSPIELE by Dominik Ruisinger

  14. Pingback: Meine Online-PR-Wunschliste: Ich wünsche mir, …

  15. Pingback: Zukunft Online-PR: Gute Inhalte und Kommunikation jenseits des Kontaktformulars | Online-PR-Praxis

  16. Pingback: Marketing, PR und Social Media – ein Blick auf die Blogparade von Ed Wohlfahrt | SMO14 - New Media Excellence

  17. Hallo Ed und Teilnehmer,

    Es macht Spaß, bei dieser Parade in die Köpfe der KollegInnnen zu schauen. Meine Gedanken zur Formel der zukünftigen Online-PR erschienen heute im Rahmen unseres Adventskalenderterrorkalenders…

    Sie lautet:

    Die Zukunft der Online-PR = Content Marketing + Community Management + Campaigning

    http://blog.frische-fische.com/die-zukunft-der-online-pr-content-marketing-community-management-campaigning/4559/

    Kurze Teaser zu allen anderen Artikeln von mir und meinen Mitfische im Adventskalender finden sich am schnellsten auf Facebook @ http://www.facebook.com/FrischeFische

  18. Pingback: Frische Fische Agentur-Blog » Die Zukunft der Online-PR: Content Marketing + Community Management + Campaigning

  19. Pingback: Dreisprung in die Zukunft: Von Online-PR zu Onlinekommunikation zu Kommunikation « Das Textdepot

  20. Hallo zusammen,
    tolle Aktion, tolle Kommentare und Beiträge.

    Vielen Dank an Ed Wohlfahrt für die Erwähnung unserer Studie.

    Hier kommen noch meine Gedanken zur Definition und Zukunft der Online-PR:

    http://pr.pr-gateway.de/was-ist-online-pr-und-wo-liegt-die-zukunft-der-online-pr-in-der-unternehmenskommunikation.html

    Ich stimme Daniel Jörg absolut zu, dass Dreh- und Angelpunkt der Online-PR die Content-Strategie ist und auch zukünftig sein wird. das ist ja eigentlich nichts Neues für die PR, denn Content Strategien gehören ja zu den Kerndisziplinen, auch der klassischen PR. Nur die Ausrichtung muss sich ändern und die Abgrenzung zwischen PR, Marketing, Social Media und SEO muss endlich fallen. Dann klappt’s auch mit der Online-PR . . .

    Viele Grüße
    Melanie Tamblé

    • Hallo Melanie, danke für deinen Input. Ich weiß nicht recht ob die Abgrenzung zwischen PR, Marketing, SoMe und SEO unbedingt fallen muss. Wir haben jetzt schon so einen Misch-Masch und sehen, dass alle alles machen oder zumindest denken, sie sollten das tun. Ich denke schon, dass SoMe-Marketing mit Content-Marketing, Online-PR und SEO zu tun hat bzw. damit einher geht. Synonym würde ich es aber nicht sehen wollen, auch wenn die Abgrenzung hier und da schwierig ist und es vielen Kunden ohnehin egal ist, wie es heißt, wenn sie mehr Fans auf Facebook haben wollen. Was denkst du? Die PR-Branche und der einzelne PR-Treibende sollte imho nicht zwingend der bessere Online-Marketer werden als die auf SoMe-Marketing spezialisierte Agentur. Die PR-Branche bringt bzw. könnte ganz andere Facetten in das Thema “Online” miteinbringen, als etwa Dienstleister, die rein auf SEO oder Marketing spezialisiert sind.

      • Hallo Ed,

        ich stimme absolut zu, dass PR-Leute jetzt nicht die besseren Online-Marketers werden sollen. Ich halte es jedoch für wichtig, dass die Disziplinen für die Online-Kommunikation Hand-in-Hand arbeiten und voneinander lernen. Mit “Grenzen fallen” meine ich daher eher, dass Barrieren und Berührungsängste abgebaut werden sollten. Eine gute Content Strategie lässt sich meines Erachtens nur mit einer interdisziplinären Herangehensweise umsetzen. Eine Content Strategie ist nur wirklich nah am Kunden, wenn sie auch Input aus z.B. Marketing, Vertrieb, Social Media und Support mit einfließen lässt. Diese Mitarbeiter erhalten das direkte Feedback der Kunden und wissen daher, was Kunden wirklich interessiert, wo Probleme bestehen, wo Fragen sind, etc. Die Umsetzung der Content Strategie in der Online-PR lässt sich ebenfalls nur wirklich erfolgreich durchführen, wenn auch Einflüsse aus Marketing, Social Media und SEO mit berücksichtigt werden.

        Wer’s letztendlich macht, ist dem Kunden egal. Auch hier stimme ich absolut zu. Aber genau hier liegt auch das Problem, denn viele PR-Verantwortliche und PR-Agenturen ergreifen diese große Chance gar nicht, die sich gerade mit dem Content bietet. Schon alleine der Begriff „Content Marketing“ zeigt doch, dass sich Marketers nun auf ein traditionelles PR-Feld begeben. Warum heiß es nicht Content PR? Es gibt neue Content Marketing Agenturen, die genau das machen, was eigentlich eine typische PR-Aufgabe wäre, nämlich die Entwicklung von Inhalten und die Lancierung von Themen in der Online-Öffentlichkeit. Es gibt neue Social Media Agenturen, die ebenfalls den PRlern das Kommunikationsfeld streitig machen und es gibt sogar SEO Agenturen, die sich die Erstellung und Verbreitung von Pressemitteilungen, Artikeln und Fachbeiträgen spezialisieren – alles typische PR-Aufgaben, oder?

        Viele Grüße
        Melanie Tamblé

        • Hallo Melanie, ich möchte deinen (eh ok hoff’ ich…) letzten Absatz gerne doppelt und dreifach unterstreichen. Hier wird der PR-Branche klassisch das Wasser abgegraben. Und mir kommt es manchmal so vor, dass sie dies gar nicht erst bemerkt! Ich finde wahnwitzig, wenn SEO-Spezialisten plötzlich einen auf Pressearbeit machen und “PR” draufschreiben, weil es halt einfach besser klingt. Jeder darf sich zu “PR” dann was eigenes überlegen. “Für mich ist PR, dass ich zu meiner bezahlten Anzeige noch einen schönen Text dazu bekomme…”. Na dann! Dass SoMe-Agenturen jetzt das Thema Content für sich entdecken, ist auch irgendwie klar. Ohne Content spielt sich nun mal nichts ab. Aber so wie du schreibst. Hierbei handelt es sich oftmals um klassische PR-Aufgaben und hier sollte die PR-Branche einfach nicht so tatenlos zusehen, so wie sie es derzeit oft noch tut. Also geht es wieder einmal um PR für PR bzw. die Vermittlung jener Qualität, die die PR im optimalen Fall in der Lage ist, in Kommunikationsprojekte einfließen lassen kann.

  21. Pingback: Online-PR - Zukunft der Unternehmenskommunikation | Online-PR Blog

  22. Auf Google+ oder facebook debattieren, bedeutet auch, dass nur ein kleiner Kreis von Lesern angesprochen wird. Teilweise überschneidet er sich sogar.

    Blogs aber stehen alles außerhalb der social communities. Jeder hat also Zugriff auf Artikel und den Austausch. Auch später können eigene Kommentare ergänzt werden. Leser können Monate später diesen Artikel kommentieren.

    Dazu kommt, dass die ständigen Änderungen der Nutzungsmöglichkeiten, viele User die Communities verlassen.

    Ich glaube die sozialen Netzwerke haben inzwischen ihren Zenit überschritten und die Zukunft gehört den allen zugänglichen Blogs.

    • Danke Astrid. Das ist absolut ein Punkt, jedoch einer, der viel zu oft vergessen wird. So mancher Nutzer macht einen Bogen um “Social Communities” in Form von Facebook oder Google+. Er will das nicht, hat das noch nie gemacht, etc. Blogs werden jedoch vielfach als “Homepages” betrachtet und auch wie solche benutzt. Von vielen Blog-Lesern halt ausschließlich “read only”, ist aber auch egal. Es geht auch auf Blogs nicht immer nur um Kommentare und Shares. Was nachgefragt wird, ist guter Content. Inhalte, die die mitunter stark fragmentierten Bedürfnisse des Einzelnen abdecken. Blogs bieten hier große Chancen. Das sehe ich genauso wie du. Vorausgesetzt natürlich, es gibt eine inhaltliche Strategie und den dazu gehörenden Langen Atem…

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  28. Hallo Ed,

    erstmal, Danke. Eine super Idee.

    Mein erster Input: Ich denke wir sprechen nicht von der Zukunft der “OnlinePR”, sondern von der Zukunft der PR allgemein.

    Die Aufgabe eines PR-Beraters besteht meist darin, Sichtbarkeit, Relevanz und damit eine bestimmte Wahrnehmung für Themen, Unternehmen und Produkte in relevanten Öffentlichkeiten aufzubauen und mitzugestalten.

    Konsumenten nutzen heute das Web in fast allen Themen- und Lebensbereichen als erste Anlaufstelle für ihre persönlichen Informations- und Entscheidungsprozesse. Damit sollte bereits heute jedes PR-Konzept im Kern digital und sozial sein.

    Die Realität sieht leider anders aus. Ich habe mich in den vergangenen Tagen intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und möchte hier meine wichtigsten Gedanken dazu einfliessen lassen:

    1. Ich glaube der Wechsel zu Content-Strategien (http://danieljoerg.com/2012/11/19/wieso-jedes-unternehmen-eine-content-strategie-braucht/) ist eine grosse Chance für die PR Branche (http://danieljoerg.com/2012/11/21/die-schweizer-pr-branche-muss-ihre-digitalen-und-sozialen-beruhrungsangste-verlieren/).

    2. Allerdings nur, wenn diese rasch ihre digitalen Berührungsängste abwirft und alle Berater (nicht nur die “digitalen”) stärker wie Forscher zu denken und arbeiten beginnen (http://danieljoerg.com/2012/12/03/kommunikationsprofis-mussen-wie-forscher-denken-und-arbeiten/).

    In diesem Sinne: Ich freue mich auf die Diskussion.

    • Hallo Jörg, danke für den tollen Input und sorry, dass es (wegen der Links) einer Freigabe bedurfte, die bis nach dem Mittagessen warten musste. Ohne mir deine beiden Posts angesehen zu haben, das kommt heute Abend, finde ich richtig was du sagst. Es geht um nicht mehr oder weniger als die Zukunft von PR. Und du führst auch schlüssig aus warum (Web als 1. Anlaufstelle, etc.). Geradezu radikal jedoch finde ich auch deine Aussage, dass jedes PR-Konzept im Kern digital und sozial sein sollte. Dass muss ich mir mal ordentlich durch den Kopf gehen lassen was das heißt bzw. welche Challenge das für die PR-Konzeption mit sich bringt. Danke und auf bald!

  29. Hi, das ist genau der Punkt: Neuer Konsument lässt sich nicht mit Scheinangeboten à la “Diskutiere mit” abspeisen. Echte Mitbestimmung und Einfluss aufs Produkt sind gefragt, nicht nur durch Crowdsourcing, auch durch Möglichkeiten zur individuellen Produktkonfiguration.

  30. das ging ja schnell mit der ersten Einreichung :) Vielen Dank dafür. Ich werde mir deine Gedanken sogleich mal reinziehen. In Sachen Konsument rückt nun stärker in den Fokus der PR eine Anmerkung. Was das nicht schon immer so bzw. zielten “Dialogmarketing” oder wie das damals in der Pre-SoMe-Zeit alles hieß nicht auch darauf hinaus, den Konsumenten/Kunden stärker anzusprechen einzubinden? Wenn du meinst, dass der Konsument jetzt durch alles SoMe-Zeugs mehr Einblick, Mitsprache, etc. einfordert, versteh’ ich dich natürlich. Danke! Ed

  31. Ist wahrscheinlich kein Zufall, da das Thema uns alle ja laufend beschäftigt, aber ich habe eben eine Serie zum Thema Zukunft der PR abgeschlossen, die ich hier gerne verlinke: http://www.smo14.de/2012/11/15/die-zukunft-der-pr-i-kaufentscheidung-und-generationenwechsel/

    Ist meine erste Blogparade, ich hoffe, es ist ok, einen bereits vorhandenen Beitrag zu verwenden. Die Kernthese lässt sich in etwa so zusammenfassen: PR gewinnt sowohl in der internen wie auch in der externen Kommunikation an Bedeutung durch die Entwicklung von Unternehmen in Richtung Social Business. Social Media gehört nicht nur zum Handwerkszeug sondern erzwingt eine Öffnung, die neben traditionellen Stakeholdern auch den Konsumenten in den Fokus der PR rückt. Erfolg bleibt dabei eine Frage von Qualifikationen und Ressourcen.
    LG und viel Erfolg mit der Blogparade, ich bin gespannt,
    Uwe

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