Kärnten 2044: Ein offener Dialograum

29. Dezember 2013Vor ein paar Wochen fragte mich die Kärntner Kronenzeitung um ein paar Zeilen. Thema: Mein Kärnten in 30 Jahren. Mir ist das dazu eingefallen. Vielleicht klingelt’s bei der einen oder …


Vor ein paar Wochen fragte mich die Kärntner Kronenzeitung um ein paar Zeilen. Thema: Mein Kärnten in 30 Jahren. Mir ist das dazu eingefallen. Vielleicht klingelt’s bei der einen oder beim anderen oder will jemand was dazu sagen. Fänd‘ ich schön.

Kärnten kann und wird zu einem Offenen Dialograum werden. Und es wird eher früher sein als später.

Mein Kärnten in 30 Jahren ist ein offener Dialog- und Kommunikationsraum. Wir haben erkannt, dass es ein vertrauensvolles Miteinander braucht, da sich die (Wissens-) Schätze dieses Landes, der hier ansässigen Betriebe, der hier lebenden Menschen nur so heben lassen. Die Aktivitäten des Vereins „Unser Land“ oder der „Initiative für Intelligente Innovation“ geben bereits heute einen Vorgeschmack auf das, was uns in weniger als 30 Jahren erwartet. Kommunikation unabhängig davon ob online oder offline, wird weniger strategisch oder „von oben nach unten“ erfolgen, sondern ausschließlich im wechselseitigen und angstfreien Miteinander. Wir entscheiden gemeinsam, beteiligen, engagieren und vernetzen uns in ungeahnter Qualität! Diese Form der aktiven Mitgestaltung –  maßgeblich unterstützt durch neue Technologien – wird nicht wie heute Ausnahme, sondern vielmehr die Regel sein. Die Früchte dieses offenen Dialog- und Vertrauensraumes Kärnten heißen Innovation, Kooperation und die freiwillige Weitergabe von Wissen. Fragestellungen, an denen wir uns heute (noch) die Zähne ausbeißen. Auch die politische Kommunikation sowie die Kommunikation von Unternehmen nach innen und außen wird sich grundlegend wandeln. Top-down Ansätze, wie sie heute noch vielfach bestehen, werden in dreißig Jahren nur noch Kopfschütteln hervorrufen. Public Relations und Organisationskommunikation werden sich mehrfach neu erfunden haben. Auch hier wird es nicht länger nur um Werkzeuge, als viel mehr um unsere innere Haltung gehen, mit der wir Kommunikation ermöglichen, anstatt sie steuern zu wollen. Zuhören, Empathie und Geschichten werden jene Methoden sein, die uns mit uns selbst und anderen verbinden.

 

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