Twitter irrelevant? Warum Umdenken sich jetzt lohnt.

16. Juni 2015Bei vielen heimischen Unternehmen führt der Kurznachrichtendienst Twitter ein Aschenputtel-Dasein. Noch, muss man sagen. Die neue Partnerschaft zwischen Google und Twitter wirft ihre Schatten voraus und betrifft auch Ihr Business. Jetzt umzudenken lohnt sich.


In den USA und Großbritannien funktioniert es bereits. Wer auf seinem Mobiltelefon oder Tablet über seinen Browser oder die Google-App eine Suchanfrage startet, bekommt dazu passende Echtzeit-Nachrichten aus Twitter serviert. Der Grund dafür: Twitter und Google kooperieren neuerdings. Fast still und heimlich, möchte man meinen.

Mehr Relevanz und Reichweite für Ihre Tweets
Die neue Partnerschaft zwischen Google und Twitter bedeutet für Unternehmen und Marken, dass ihre Twitter-Meldungen bzw. Tweets mit einem Mal mehr Reichweite, Sichtbarkeit und damit Relevanz haben.

Twitter Nachrichten auf Google

Bald auch bei uns: Im englischsprachigen Raum zeigt Google in den Suchergebnissen neuerdings Twitter-Nachrichten an.

Menschen, die auf ihrem Mobilgerät nach einem Unternehmen, einer Veranstaltung oder einer Marke suchen, bekommen dazu passende Tweets eingespielt und können von hier aus sofort weiter zu jedem beliebigen Ort im Internet. Ihre Webseite etwa oder Ihren Online-Shop. Das ganze natürlich in Echt-Zeit.

Fehlender Twitter-Account bald Wettbewerbsnachteil?
Unternehmen ohne Twitter-Account bleibt diese Möglichkeit verwehrt.

Es ist jetzt ein guter Zeitpunkt die eigene Twitter-Verweigerung zu überdenken.

Höchste Zeit also, den verstaubten Twitter-Account zu reaktivieren, die hoffentlich vorhandene Strategie anzupassen und sich zu überlegen, welche Inhalte für diesen Kanal am besten geeignet sind.

OnlinePR auf Twitter

In Echtzeit: Tweets dargestellt in der Google Ergebnisseite auf mobilen Endgeräten. Eine spanende Entwicklung für Unternehmen und Marken.

Neue Suchanfragen: Unternehmen + Twitter
Nicht auszuschließen, dass die Partnerschaft zwischen Twitter und Google auch zu einer neuen Art der Suchanfrage führen wird. So könnten Nutzer gezielt nach Twitter-Meldungen Ihres Unternehmens suchen. Auf Verdacht sozusagen. Hier mit eigenen Inhalten zur Stelle zu sein, macht also Sinn.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.