Shownotes Facebook LIVE Influencer Marketing

7. April 2017Influencer-Marketing kann eine tolle Sache sein. Hier ein paar Tipps und Tricks, mit denen es beim nächsten Mal noch besser gelingt.


Influencer Marketing ist ein großes Wort. Einige Marken und Unternehmen beschäftigen sich damit schon seit geraumer Zeit. Andere kommen in der Zusammenarbeit mit Bloggern, Instagrammern und Vloggern immer mehr auf den Geschmack und machen gute Erfahrungen. Gute Reichweiten inklusive.

Influencer Marketing muss nicht zwingen mit großen Reichweiten zu tun haben

Influencer-Marketing ist auch für KMU eine lohnende Sache. Vorausgesetzt, man weiß um seine Mechanismen.

Welche Arten des Influencer-Marketings gibt es?

Grob lassen sich drei Arten unterscheiden. Da hätten wir einmal

a) Maßnahmen der Online-PR
Hier werden Online-Publizisten mehr oder weniger behandelt wie Journalisten im Bereich klassischer Pressearbeit. News und Infos, gerne auch mal Presseinfos werden verschickt. Ich weiß nicht, wie es euch mit solchen E-Mails geht, aber durchschlagenden Erfolg haben derlei Zusendungen bei mir selten.

b) Nicht-monetäre Maßnahmen
Hier gehts um Zugang zu exklusiven Veranstaltungen, die Übernahme von Reisespesen oder Hotelrechnungen, zum Zwecke des Tests zugesendeter technischer Geräte. Im Nahrungsmittel- und Beauty-Segment geht es hier auch um Produkt-Packages, die an Instagrammer und Vlogger versendet werden, in der Hoffnung im Test möglichst gut rüber zu kommen.

c) Monetäre Maßnahmen
Hier gehts um die Nennung, den Test und die Empfehlung von Produkten gegen Geld. Soweit, so klar.

Was gilt es aus Sicht von Unternehmen zu berücksichtigen?

Der Wunsch nach Lobhudelei schwingt natürlich immer mit, wenn man mit Bloggern, Vloggern oder Instagram-Stars und Sternchen zusammenzuarbeiten versucht. Klar ist aber auch, dass diese nicht immer Bock darauf haben, dieses Lob auch wirklich auszusprechen.

Online-Publizisten haben sich eine Community aufgebaut, die ihnen vertraut. Also geht es ihnen um nicht mehr oder weniger, als darum, dieses Vertrauen auch zu rechtfertigen. Haben Unternehmen hier unerfüllbare Wünsche, kann die Zusammenarbeit sehr schnell in die Brüche gehen.

Ein aus sicher von Unternehmen und Marken wichtiger Punkt ist es auch, zu wissen, mit wem man zusammenarbeiten möchte. Hier ist Influencer nicht gleich Influencer.

Reichweite allein macht nicht glücklich

Die Reichweiten, die ein Influencer hat, sind die eine Sache. Nicht unwesentlich, keine Frage! Die andere Sache ist jedoch nicht minder wichtig und handelt davon, ob der oder die Auserwählte überhaupt zu uns bzw. zur Marke passt.

Unternehmen, denen es hier vor allem um Reichweite geht, laufen Gefahr, hier Entscheidungen zu fällen, die sich nachträglich negativ auswirken können. So ging es jüngst etwa Walt Disney. Das Unternehmen trennte sich vom schwedischen Youtube-Star PewDiePie, nachdem dieser auf seinem Kanal eine Serie ausländerfeindlicher Videos veröffentlichte. Autsch!

Wie gesagt müssen es nicht Millionen-Reichweiten sein, damit die Zusammenarbeit mit Influencern eine gedeihliche wird. Hier einige Punkte, mit denen man auch mit kleinem Influencer-Budgets viel für sich herausholen kann.

Influcencer-Marketing Checkliste

  • Ich kenne meine Marke, ihren Kern, ihr Nutzenversprechen und ihr Warum. Je besser ich darüber bescheid weiß, desto sicherer werde ich auch in der Auswahl der für mich passenden Influencer sein.
  • Ich weiß, wo über meine Marke bzw. über für mich wichtige Themen online gesprochen wird und bin selbst Teil dieser Gespräche.
  • Ich kenne die hier versammelten Gesprächspartner und Influencer aber auch die Usancen des jeweiligen Kanals, in dem ich mich trittsicher bewegen kann.
  • Ich wähle die passenden Influencer gezielt aus und nehme mir für diesen Schritt wirklich Zeit. Ich spreche sie persönlich an und kenne zu diesem Zeitpunkt ihren Stil und auch ihre Postings der letzten Zeit.
  • Ich kann die getroffene Auswahl an Online-Publizisten anhand qualitativer und quantitativer Parameter argumentieren, weiß aber auch, dass Reichweite alleine nicht alles ist.
  • Ich weiß, worauf der betreffende Influencer anspricht, was er für seine Fans und Follower braucht und ich bin dazu in der Lage und auch willens, ihm diese Inhalte zu liefern. Wenn nötig auch individuell aufbereitet!
  • Ich weiß, dass Influencer-Arbeit vor allem Beziehungsarbeit ist und bin bereit, diese Beziehungsarbeit auch durchzuführen. Online wie auch offline.
  • Ich weiß, dass Influencer zumeist nicht drauf abzielen, plumpe Werbung zu machen oder mir möglichst nach dem Mund zu schreiben.
  • Ich weiß, dass Individuelle Ansprache wichtig ist und bin dazu bereit, diie dafür notwendigen Schritte zu unternehmen.
  • Ich bin am Aufbau langfristiger und wertschätzender Dialogbeziehungen mit Influencern interessiert, weil ich von ihrer Wirksamkeit für das eigene Unternehmen bzw, die eigene Marke überzeugt bin.
  • Folglich sehe ich Influencer-Maßnahen nicht als Maßnahme zum Drüberstreuen, sondern als wichtiges Instrument zum Aufbau von sozialem Kapital, das meiner Marke, meinem Unternehmen langfristigen Nutzen stiftet.

Sie denken, Influencer-Marketing könnte auch für Sie positive Wirkung haben? Nehmen Sie noch heute Kontakt auf!

Hier querverlinkt das Facebook-LIVE zum Thema Influencer-Marketing.
Danke für dein LIKE auf meiner Seite => EdRelationsNEXT

 

Wer noch tiefer eintauchen möchte in die interessante Materie des Influencer-Marketings ist hier richtig:

Influencer Marketing Zukünfte 2017 (englisch)
Günstige Wege des Influencer-Marketings (englisch)
Marketing with Everyday-Influencers (englisch)

 

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