Unkonventionell zu besseren Online-Inhalten

24. April 2017Jede Webseite, jedes Blog, jede Facebook- und Instagram-Page braucht Inhalte. Am besten mehr als weniger. Am besten in immer kürzeren Abständen. Was tun, wo ansetzen, wenn die Qualität dieser Inhalte nicht leiden soll? Hier ein paar Anregungen für die tägliche Content-Praxis.

Das Internet, vor allem aber der soziale Part davon, hat sich in ein Inhalte verschlingendes Monster verwandelt. Immer schneller werden diese benötigt, immer häufiger gilt es demnach, den „Veröffentlichen“-Knopf zu drücken, weil die Leser, weil Google, weil die Algorithmen eben nur dann für uns arbeiten, wenn wir auch genügend Content nachschieben.

Ganz schön viel Arbeit ist das! Wer sich aufmerksam durchs Internet klickt, und eben ab und zu auch etwas liest, dem fällt auf, dass es mit der Qualität der Inhalte häufig nicht zum besten steht.

Content-GAU: Marketing überholt Inhalt

Da gibt es brüllende Überschriften, die von den wichtigsten 5 Tipps für irgendwas oder von den unglaublichsten Erkenntnissen zu etwas anderem erzählen. Bei genauerem Hinsehen überholt das Marketing den Inhalt. Die Texte strotzen nur so vor heißer Luft. Die Aussagekraft, der Nutzen sind unterirdisch.

Marktschreierisches Content Marketing muss die Dosis immer erhöhen. Was ist die Folge
Marktschreierisches Content Marketing? Steht die Überschrift über dem Inhalt? Vielfach bereits gelebte Online-Praxis.

Jetzt sagen manche, dass das einfach so sein müsse. Sie argumentieren, dass Abstriche in der inhaltlichen Qualität ihrer Online Inhalte einfach einkalkuliert wären. Schließlich müsse ja auch so viel Content erzeugt werden, wie noch nie.

Tja, dann kann eben nicht mehr alles High-End sein, sorry.

Das ist jetzt sicher nicht falsch. Und ich denke nicht daran, mit dem Finger zu zeigen auf die Betreiber von Webseiten, Blogs und Portalen, die es mit ihren Inhalten genau so halten. Ich möchte ihren Content eben nur nicht in meiner Timeline oder meinem Feedreader.

Marktschreierische Überschriften täuschen oft nur über dürftigen Inhalt hinweg
Laut, lauter, am lautesten: Wenn das Marketing den Inhalt überholt. Derlei sieht und liest man online immer öfter. Gewöhnungseffekte nicht ausgeschlossen…

Ich möchte diese Inhalte auch nicht zweitverwertet in Newslettern vorgesetzt bekommen. Ich blende ihn aus. Einfach deshalb, weil ich meine wertvolle Online-Zeit nicht mit Inhalten zubringen will, die es gar nicht wert sind, von mir gelesen zu werden.

Bin ich ein Content-Snob?

Bin ich ein arrogantes Arschgeigerl? Vielleicht.

Ich habe über die Jahre eine Aversion gegen Texte, Bilder und Videos entwickelt, die nicht einmal im Entferntesten  daran denken, ihr Versprechen (Titel, Schlagworte, etc.) auch nur im Entferntesten einzulösen.

Ich habe goldene Verpackungen zu hassen gelernt, die damit nur über die Dürftigkeit des Verpackungsinhaltes hinwegtäuschen wollen (und damit oft genug davon kommen).

Content Qualität ist der Schlüssel zum Marketing-Erfolg
Auch online suchen wir nach den Perlen. Inhalten, die uns einen konkreten Nutzen liefern. Wenn Inhalte immer schneller drehen, leidet darunter nicht selten die Qualität. Ein Umstand der immer öfter bewusst in Kauf genommen wird.

So ist das. Und genau deshalb mache ich mir Gedanke über die Qualität meiner eigenen und die Qualität fremder Inhalte, versuche daran zu drehen und zu schrauben, zu lernen und Dinge immer besser zu machen.

Mir fällt dabei auf, dass beim Content ganz viele schlampen. Dann aber auch vorgeben, dies aus Prinzip zu tun, aus voller Berechnung!

„Unser Content ist zwar schwach, aber immerhin besser, als wir haben gar keinen“,

sagen sie und stehlen einfach unsere Zeit. Irgendjemand wird schon klicken, irgendwer wird sich schon durch den uninspirierten Text quälen.

These: Wir wollen gehaltvollere Online-Inhalte

In folgenden Facebook-Live stelle ich die These auf, dass wir uns nach einer anderen, sprich neuen, besseren, gehaltvolleren, liebevolleren, empathischeren, sattmachenderen, weniger klick-geilen, unsere Wünsche und Bedürfnisse stärker respektierenden Form von Online Inhalten sehnen und gebe Anregungen, wie es zumindest bei mir selbst gut funktioniert.

Diese Anregungen handeln unter anderem davon, dass weniger mehr sein kann. Auch in der Erstellung von Content. Vielleicht weniger oft, dafür gehaltvoller. Vielleicht weniger lang, dafür knackiger. Vielleicht weniger ego-zentriert, dafür aber empathischer.

 

Einige meiner festen Überzeugungen ganz zum Schluss.

a) Genaue Themenwahl als erster Schritt zu besserem Content.

Nicht jeder kann über jedes Thema gleichermaßen begeistert sein und folglich auch nicht guten Content dazu abliefern.

Wer mir hier widerspricht, soll das gerne tun. Ich glaube aber, dass man die Finger lassen sollte von Fragestellungen, Produkten und Themen, die einem persönlich nichts geben, die einem nicht dabei helfen, sich zu entfalten, aus dem Vollen zu schöpfen. Jemanden anderen zu bitten, diesen Content zu produzieren ist keine Schande. Warum muss man immer alles selbst machen?

b) Zeit verbringen mit Menschen, die uns (mit ihrer Passion) anstecken.

Wenn ich schon nicht dazu in der Lage bin, die Umsetzung eines bestimmten Themas abzugeben, dann sollte ich mir wenigsten jemanden schnappen, der mich in dieses Thema einführen kann und dessen Augen dabei selbst zu glänzen beginnen.

Es wird nicht lange dauern, und ich werde ein Stück weit besser erkennen können, wie toll, schön, besonders, relevant, etc. dieses Thema auch für mich selbst ist. Und entsprechend leichter werde ich mir dann auch mit seiner Umsetzung in Wort, Bild und Video tun.

c) Inhalte verstehen als Transportvehikel für das, was wir selbst sind oder werden wollen.

Wenn wir uns selbst begreifen als Individuen, die unter anderem deshalb auf dieser Welt wandeln, um uns selbst zur Entfaltung zu bringen, dann könnten wir das nächste Stück zu produzierendem Inhalt auch genau dazu verwenden.

Wir produzieren damit Inhalte, die uns dabei helfen, zu einem noch höheren Maß wir selbst zu sein. Das könnten dann wirklich gute Inhalte werden.

Das braucht nun kein exhibitionistischer Seelenstrip zu werden! Wer Inhalte produzieren kann, in denen sein persönliches Warum enthalten ist, der betreibt nicht nur Storytelling in Reinkultur, der legt es auch darauf an, als Marke, Person, als Inhalte-Ersteller besser verstanden zu werden. Und wovon handelt gelungene Kommunikation, wenn nicht von gegenseitigem Verstehen?

Der Kanzler als Pizzamann

20. April 2017Die nächsten Wahlen zum Österreichischen Nationalrat kommen bestimmt. Die Parteien bringen sich in Stellung und nutzen dafür natürlich auch Soziale Medien. SPÖ-Kanzler Christian Kern sorgt gerade mit einem unkonventionellen Video für Aufsehen.

Es ist schwer als Politiker. Was ich meine? Es ist schwer Dinge zu sagen und zu tun, die in sozialen Medien bestehen können. Dinge, die in Erinnerung bleiben, die möglicherweise berühren, mit denen man sich positiv abhebt, alle diese Sachen.

Politik ist nicht lustig. Politiker lachen selten, sind wenigen Leuten sympathisch. Es geht stets um die politische Sache, das politische Thema, den richtigen eigenen Standpunkt und natürlich um den falschen des Mitbewerbers. Politik bohrt dicke Bretter, und basta!

Politiker haben es schwer!

Ich möchte damit nicht sagen, dass mir Politiker leid tun. Zumindest solange man sie nicht auf Skiern die Piste hinunter schickt, wie geschehen im Präsidentschaftswahlkampf von Andreas Khol. Wir erinnern uns mit Schrecken. Aber schwer haben sie es dann schon wieder. Man traut ihnen nicht über den Weg und schätzt ihre Problemlösungskompetenz meist als niedrig bis sehr niedrig ein.

Wer vertraut Politikern?

Das Vertrauensbarometer für Politiker stark nach unten. Vor allem bei den Jüngeren ist es damit nicht allzu gut bestellt.

Die Kommunikation ist schuld, ausnahmslos immer

Und natürlich auch ihre Berater, Spindoktoren und Pressesprecher. Sie sollen müssen es dann richten. Im Wissen natürlich, dass die Kommunikation immer versagt, wenn es schlecht läuft. „Es ist uns nicht gelungen, den Leuten verständlich zu machen, dass…“ heißt es dann nach erfolglos geschlagener Wahl. Und dass natürlich die Kommunikation schlecht war… Ich warte jeden Wahlabend auf diese Wortspenden und sie kommen den Verlierern über die Lippen so wie das Amen im Gebet.

Politik tut sich schwer in sozialen Medien

Besonders schwierig für Politiker ist das Metier Sozialer Medien. Dass das aber nicht zwingend so sein muss, zeigt der amtierende Bundeskanzler Dr. Christian Kern.

Es geht darum, eine Kampagne, eine Bewegung zu starten, darum, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ehrliche und authentische Bilder zu produzieren und zu vermarkten. Kern uns sein Team haben sich zu einen Zugang entschlossen, für den es vor allem drei Dinge braucht.

 

  • Mut bzw. die Fähigkeit über den Dingen zu stehen.
  • Die Fähigkeit, sich und das eigene Tun nicht zu ernst zu nehmen.
  • Hohe Frustrationstoleranz.

 

All diese Punkte bringen viele Politiker nicht mit. Leider. Vor diesem Hintergrund tun sie sich sehr schwer, wenn es darum geht, über Sozialen Medien zu kommunizieren und darin zu bestehen.

Kanzler Kern als Pizzamann

Was tut Kern? Sehen sie selbst! Er verkleidet sich einen Abend lang den Pizzaboten, kommt mit Menschen ins Gespräch und inszeniert sich damit als dialogbereit, sympathisch und offen. Nicht schlecht!

Verbreitet wird dieses Video über den Facebook Kanal des Kanzlers und den hauseigenen Kanal auf Youtube.

Natürlich ist das Berechnung! Natürlich geht es um die Bilder, den davon ausgehenden Buzz in Online Medien und Tageszeitungen. Und, ja klar, handelt es sich dabei um ein klassisches Pseudo-Ereignis. Andererseits, warum nicht!? Die anderen Politiker tun es schließlich auch oder werden sehr bald wieder damit beginnen. Babies küssen, Marktbesuche, Verteilaktionen. Man kennt das. Werden sie damit Online Gespräche auslösen können? Ich bin mir da nicht so sicher.

 

 

Kern löst eine ganze Menge dieser Online Gespräche aus. Nicht alle werden immer schmeichelhaft für ihn ausfallen. Aber das ist auch egal. Kern folgt seinen Beratern, er wagt sich hinaus auf dünnes Eis und er wird wohl auch das Durchhaltevermögen mitbringen, in seiner Online Kommunikation und dem daran anschließenden Transport social Media-gerechter Bilder weiter am Drücker zu bleiben.

Online Buzz als neue Währung?

Möglich auch, dass wir auch hierzulande sehr bald mehr von dieser Form politischer Kommunikation erleben werden. Mehr Inhalte also, die auf die Verbreitung in und über soziale Medien abzielen, die ganz bewusst für diesen Kanal ersonnen und umgesetzt wurden. Dass es dafür einen neuen Typus Politker braucht, der bereit ist, auch hier entsprechend mitzuspielen, sollte allen klar sein.

Shownotes Facebook LIVE Influencer Marketing

7. April 2017Influencer-Marketing kann eine tolle Sache sein. Hier ein paar Tipps und Tricks, mit denen es beim nächsten Mal noch besser gelingt.

Influencer Marketing ist ein großes Wort. Einige Marken und Unternehmen beschäftigen sich damit schon seit geraumer Zeit. Andere kommen in der Zusammenarbeit mit Bloggern, Instagrammern und Vloggern immer mehr auf den Geschmack und machen gute Erfahrungen. Gute Reichweiten inklusive.

Influencer Marketing muss nicht zwingen mit großen Reichweiten zu tun haben

Influencer-Marketing ist auch für KMU eine lohnende Sache. Vorausgesetzt, man weiß um seine Mechanismen.

Welche Arten des Influencer-Marketings gibt es?

Grob lassen sich drei Arten unterscheiden. Da hätten wir einmal

a) Maßnahmen der Online-PR
Hier werden Online-Publizisten mehr oder weniger behandelt wie Journalisten im Bereich klassischer Pressearbeit. News und Infos, gerne auch mal Presseinfos werden verschickt. Ich weiß nicht, wie es euch mit solchen E-Mails geht, aber durchschlagenden Erfolg haben derlei Zusendungen bei mir selten.

b) Nicht-monetäre Maßnahmen
Hier gehts um Zugang zu exklusiven Veranstaltungen, die Übernahme von Reisespesen oder Hotelrechnungen, zum Zwecke des Tests zugesendeter technischer Geräte. Im Nahrungsmittel- und Beauty-Segment geht es hier auch um Produkt-Packages, die an Instagrammer und Vlogger versendet werden, in der Hoffnung im Test möglichst gut rüber zu kommen.

c) Monetäre Maßnahmen
Hier gehts um die Nennung, den Test und die Empfehlung von Produkten gegen Geld. Soweit, so klar.

Was gilt es aus Sicht von Unternehmen zu berücksichtigen?

Der Wunsch nach Lobhudelei schwingt natürlich immer mit, wenn man mit Bloggern, Vloggern oder Instagram-Stars und Sternchen zusammenzuarbeiten versucht. Klar ist aber auch, dass diese nicht immer Bock darauf haben, dieses Lob auch wirklich auszusprechen.

Online-Publizisten haben sich eine Community aufgebaut, die ihnen vertraut. Also geht es ihnen um nicht mehr oder weniger, als darum, dieses Vertrauen auch zu rechtfertigen. Haben Unternehmen hier unerfüllbare Wünsche, kann die Zusammenarbeit sehr schnell in die Brüche gehen.

Ein aus sicher von Unternehmen und Marken wichtiger Punkt ist es auch, zu wissen, mit wem man zusammenarbeiten möchte. Hier ist Influencer nicht gleich Influencer.

Reichweite allein macht nicht glücklich

Die Reichweiten, die ein Influencer hat, sind die eine Sache. Nicht unwesentlich, keine Frage! Die andere Sache ist jedoch nicht minder wichtig und handelt davon, ob der oder die Auserwählte überhaupt zu uns bzw. zur Marke passt.

Unternehmen, denen es hier vor allem um Reichweite geht, laufen Gefahr, hier Entscheidungen zu fällen, die sich nachträglich negativ auswirken können. So ging es jüngst etwa Walt Disney. Das Unternehmen trennte sich vom schwedischen Youtube-Star PewDiePie, nachdem dieser auf seinem Kanal eine Serie ausländerfeindlicher Videos veröffentlichte. Autsch!

Wie gesagt müssen es nicht Millionen-Reichweiten sein, damit die Zusammenarbeit mit Influencern eine gedeihliche wird. Hier einige Punkte, mit denen man auch mit kleinem Influencer-Budgets viel für sich herausholen kann.

Influcencer-Marketing Checkliste

  • Ich kenne meine Marke, ihren Kern, ihr Nutzenversprechen und ihr Warum. Je besser ich darüber bescheid weiß, desto sicherer werde ich auch in der Auswahl der für mich passenden Influencer sein.
  • Ich weiß, wo über meine Marke bzw. über für mich wichtige Themen online gesprochen wird und bin selbst Teil dieser Gespräche.
  • Ich kenne die hier versammelten Gesprächspartner und Influencer aber auch die Usancen des jeweiligen Kanals, in dem ich mich trittsicher bewegen kann.
  • Ich wähle die passenden Influencer gezielt aus und nehme mir für diesen Schritt wirklich Zeit. Ich spreche sie persönlich an und kenne zu diesem Zeitpunkt ihren Stil und auch ihre Postings der letzten Zeit.
  • Ich kann die getroffene Auswahl an Online-Publizisten anhand qualitativer und quantitativer Parameter argumentieren, weiß aber auch, dass Reichweite alleine nicht alles ist.
  • Ich weiß, worauf der betreffende Influencer anspricht, was er für seine Fans und Follower braucht und ich bin dazu in der Lage und auch willens, ihm diese Inhalte zu liefern. Wenn nötig auch individuell aufbereitet!
  • Ich weiß, dass Influencer-Arbeit vor allem Beziehungsarbeit ist und bin bereit, diese Beziehungsarbeit auch durchzuführen. Online wie auch offline.
  • Ich weiß, dass Influencer zumeist nicht drauf abzielen, plumpe Werbung zu machen oder mir möglichst nach dem Mund zu schreiben.
  • Ich weiß, dass Individuelle Ansprache wichtig ist und bin dazu bereit, diie dafür notwendigen Schritte zu unternehmen.
  • Ich bin am Aufbau langfristiger und wertschätzender Dialogbeziehungen mit Influencern interessiert, weil ich von ihrer Wirksamkeit für das eigene Unternehmen bzw, die eigene Marke überzeugt bin.
  • Folglich sehe ich Influencer-Maßnahen nicht als Maßnahme zum Drüberstreuen, sondern als wichtiges Instrument zum Aufbau von sozialem Kapital, das meiner Marke, meinem Unternehmen langfristigen Nutzen stiftet.

Sie denken, Influencer-Marketing könnte auch für Sie positive Wirkung haben? Nehmen Sie noch heute Kontakt auf!

Hier querverlinkt das Facebook-LIVE zum Thema Influencer-Marketing.
Danke für dein LIKE auf meiner Seite => EdRelationsNEXT

 

Wer noch tiefer eintauchen möchte in die interessante Materie des Influencer-Marketings ist hier richtig:

Influencer Marketing Zukünfte 2017 (englisch)
Günstige Wege des Influencer-Marketings (englisch)
Marketing with Everyday-Influencers (englisch)

 

Online Video 2017: Ohne LIVE nix los!

3. April 2017Wenn Nutzer mit LIVE-Videos auf Facebook dreimal mehr Zeit verbringen, also mit vorgefertigten Videos, ist es definitiv an der Zeit, sich diesem Thema nicht mehr länger zu verschließen.

Die Zusammenfassung dieses Posts in einem Satz: Das Thema Bewegtbild-Kommunikation oder meinetwegen Online-Video lässt sich 2017 mit einem einzigen Wort zusammenfassen: LIVE-Steaming.

Zugegeben, ich bin vorsichtig geworden, wenn ich Leute durch die Gegend rennen sehe, die dies oder das als den Trend des Jahrhunderts oder das Tool des Jahres preisen. Nicht selten sind sie da und schon wieder weg, um wenige Monate später mit dem nächsten heißen Sch*** angerannt zu kommen.

Mit dem Thema Online-Video verhält es sich grundlegend anders. Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, in der es hieß, jeder PR-Mensch sollte sich auskennen mit Video, sollte in der Lage sein, für seine Kunden in möglichst kurzer Zeit auf Sendung gehen zu können. Wie lange ist das jetzt her? Zehn Jahre vielleicht. Was hat sich getan?

Online-Video bedeutet 2017 LIVE-Steaming

Sehr viel hat sich getan. Video ist heute Mainsteam. Warum? Weil es die Bandbreiten gibt, weil es mobile Endgeräte gibt, auf denen sich Videos abspielen lassen und weil es eben auch immer mehr gute Video-Inhalte gibt.

Facebook LIVE bringt gute natürliche Reichweite, wie sie viele Unternehmen seit langem vermisst haben

Zahlen, die für sich sprechen. Die natürliche Reichweite, die sich derzeit über Facebook-Live erreichen lässt, spricht absolut für seinen Einsatz

Zudem machen immer mehr Nutzer von der Möglichkeit Gebrauch, über ihre mobilen Endgeräte selbst online zu gehen und in die Senderrolle zu schlüpfen, genauso wie sie es vorher mit Texten und Bildern getan haben.

Bewegtbilder im Jahr 2017 sind LIVE-Bilder

Waren es vor ein paar Jahren also noch Eingeweihte, die sich mit irrsinnig teuren Kameras daran machten, Videos zu drehen, geht das heute vom Smartphone aus wesentlich einfacher. Teure Hardware fällt damit ebenso weg, wie Schnittsoftware und leistungsfähige Computer, ohne die man im Videoschnitt aufgeschmissen war damals.

Immer häufiger aber kommt es mir so vor, als fühlten sich Online-Videos produziert für Youtube und anderen Plattformen auch schon wieder irgendwie an wie die 1990er Jahre. Ich meine das aufwändige Drehen, Schneiden und Hochladen von Videos auf Plattformen wie Youtube. Dank Sreaming geht das heute doch längst zackiger. Aber eben nicht nur das.

Die neue Qualität heißt LIVE

Die Streaming-Möglichkeiten für Smartphone-Besitzer gehen so weit, dass diese dank der immer höher werdenden Bandbreiten und der Verbreitung von Facebook wirklich dazu in der Lage sind, ihre eigenen LIVE-Bilder in die Welt zu übertragen. Und dies stellt jetzt schon eine Qualität dar, die einzigartig ist. LIVE-Bilder in Echtzeit zu verbreiten ohne Wenn und Aber. Ohne Crew im Hintergrund und teure Anschaffungen.

Bewegtbild heißt im Jahre 2017 also vor allem LIVE gestreamtes Bewegtbild. Und Brands, die dies noch nicht für sich nutzen, sollten meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr allzu lange warten.

Warum zögern Unternehmen mit LIVE Video?

Es mag viele Gründe für diese Zurückhaltung geben und sie sind wahrscheinlich so verschieden wie die Unternehmen selbst. Oft scheitert es daran, dass es keine Inhalte gibt, für die sich dieses Format anbieten würde. Aber ein Unternehmen, dem nichts einfällt, was es über diesen LIVE-Kanal erzählen könnte, hat ohnehin ein Problem.
Ein Problem, das mit ziemlicher Sicherheit auch in den Social Media Kanälen dieses Unternehmens mehr oder weniger offen zu Tage tritt.

Viele Unternehmen haben nichts zu erzählen, nicht über sich und nicht über andere. Vielfach ist es noch schlimmer: Sie sind nicht dazu in der Lage, zu wissen, welche Kunden sie ansprechen sollen und welche Inhalte für diese Kunden wohl die besten wären. Also wird kommuniziert, wie man immer schon kommuniziert hat, am Markt und am Kunden vorbei.

Die Angst vor dem LIVE-Versagen

Warum noch trauen sich viele Unternehmen nicht vor in die unendlichen Weiten der Video-Echtzeit-Kommunikation? Ganz einfach, weil man Angst davor hat, vor versammeltem Publikum zu versagen, zu stottern, Blödsinnigkeiten von sich zu geben. Klar eigentlich, oder? Dieser Angst wohnt die Haltung inne, dass Unternehmen, Marken und Geschäftsführer stets nur wahre oder zumindest unstrittige Dinge von sich geben sollten.

 

Nirgends anstreifen, niemandem auf den Schlips treten, das ist die oberste Maxime.

 

Da stört der fragende Blick des CEO’s oder die Hand am Objektiv oder das leichte Wackeln zu Beginn des Live-Videos natürlich ungemein. Schade eigentlich!

Den Mutigen gehört Facebook LIVE!

Aber nix schade eigentlich! Diese Zurückhaltung vieler Verantwortlicher im Bereich LIVE-Videos, bietet wagemutigen (Einzel-) Kämpfern ohne Furcht und Tadel die Chance, sich ordentlich abzugrenzen, ordentlich Reichweite zu machen und ordentliches Storytelling für sich und ihre Marken zu betreiben. Noch.

Je mehr Leute erkennen, welchen Chancen sie z.B mit Facebook LIVE, Youtube Live oder Twitter-LIVE haben, desto öfter werden LIVE-Inhalte in unseren Newsfeeds auftauchen. Und irgendwann ist es dann wieder vorbei mit der natürlichen Reichweite für alle und die Differenzierung über gute oder bessere LIVE-Inhalte beginnt von Neuem. Oder es kommt eben der nächste heiße Sch***

Unternehmen sollten sich dem Thema Live-Streaming nicht länger verschließen. Das Thema wird Marketing und PR bald noch viel stärker beschäftigen

Egal ob als Facebook-Nutzer oder Administrator einer Facebook-Seite. LIVE-Streaming ist neuerdings hier wie dort möglich.

Punkte die für Facebook-Live sprechen

Ich finde Zahlen immer sehr gut. Vor ihnen gibt es kein Entkommen und es wird ein Stück leichter, das Nicht-Können oder Nicht-Wollen zu überwinden.

Also, wie wäre es mit diesen Zahlen hier:

  • 1.460% höhere organische Reichweite auf Facebook für LIVE-Videos verglichen mit einem durchschnittlichen Bild-Posting.
  • 3 x mehr Zeit als mit normalem Video-Material verbringen Facebook-Nutzer mit LIVE-Videos auf Facebook Dies dürfte wohl auch damit zu tun haben, dass Live-Content von Facebook im Newsfeed mehr Platz eingeräumt bekommt als andere Inhalte.
  • 700 Prozent mehr Video-Content auf Facebook innerhalb der vergangenen drei Jahre.
  • 8 Milliarden Video-Views auf Facebook pro Tag (!).

Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie sie aus Facebook LIVE noch mehr Reichweite herausholen.

Abschließend lässt sich sagen, dass sich Unternehmen, die heute nicht auf LIVE-Content setzen, früher oder später ein Problem mit der Aufmerksamkeit einhandeln dürften. Wer im Facebook-Newsfeed z.B. immer noch auf die guten und beschaulich-langen Online-Videos setzt, hat wichtige Entwicklungen verschlafen. Auch denke ich, dass es eben nicht zwingend notwendig ist, immer einen Schritt nach dem anderen zu setzen. Also zuerst mit statischen Hochglanz-Videos zu beginnen und sich dann erst Richtung Video-Streaming weiter zu hanteln. Ich denke, es sollte möglich sein, hier ein oder zwei Klassen zu „überspringen“ und gleich dorthin zugehen, wo sich Aufmerksamkeit und Relevanz erzielen lassen: Ins Broadcasting von LIVE-Inhalten.

mit Facebook-Steraming mehr erreichen

Facebook LIVE kann ein wirksames Instrument für die Produktion werthaltiger Inhalte sein.

Facebook LIVE: So holen Sie noch mehr Reichweite heraus!

15. Januar 2017Facebook LIVE ist ein spannendes Werkzeug. Wer diese Tricks berücksichtigt, erzielt damit jetzt noch mehr natürliche Reichweite.

Mit Facebook LIVE können Unternehmen und Marken ganz schön Spaß haben. Und wie man sieht, wird bereits eifrig getestet. Manche haben sehr früh damit begonnen, andere ziehen jetzt nach. Allen gemeinsam ist der Wille, Facebook LIVE für das eigene Storytelling zu nutzen.

mit Facebook-Steraming mehr erreichen

Facebook LIVE kann ein wirksames Instrument für die Produktion werthaltiger Inhalte sein.

Was ist Facebook-Live?

Facebook LIVE ist ein Facebook Feature. Es ermöglicht das Streaming von LIVE-Videos über das Smartphone bzw. genauer gesagt die Facebook-Smartphone App.
Alle, die Facebook-LIVE am Computerbildschirm suchen, werden es also nicht finden können. Streamen kann jeder Facebook-Nutzer über sein persönliches Profil und jeder Seiten-Administrator. Aber eben nur über Mobiltelefon und App.

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Wie lässt sich Reichweite erzielen über Facebook LIVE?

Ich bin jetzt versucht, zu sagen, gar nicht mehr so einfach, wie etwa noch vor ein paar Monaten. Da reichte es wirklich, LIVE zu gehen und die Kamera auf einen bewegten Gegenstand zu richten, fertig. Warum das damals noch reichte, ist einfach erklärt.

Facebook belohnte den Einsatz dieser Funktion mit massig natürlicher Reichweite, weil es von seinen Nutzern mehr Video-Inhalte, genauer, LIVE Video Inhalte sehen wollte. Dies, um die „Umerziehung“ der Nutzer in Richtung Bewegtbild voranzutreiben. Jetzt, wo Facebook-LIVE von immer mehr Nutzern eingesetzt wird, hat Facebook erreicht, was es wollte und kann die natürlich zu erzielende Facebook-Reichweite getrost etwas zurückschrauben. Es sein denn, man lässt sich da etwas einfallen.

DAS ist bereits eines der wichtigsten Takeaways! Sich etwas einfallen zu lassen, ist für den Einsatz von Facebook LIVE heute oberstes Gebot. LIVE zu gehen und das Telefon auf einen x-beliebigen Gegenstand zu richten, reicht heute bei weitem nicht mehr aus.

Nachtrag: Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel, wie dieses Video von TaiPan Touristik mit stattlichen 6.900 Aufrufen zeigt!

 

Formate für Facebook-LIVE machen Sinn

Geht man als einfacher Facebook-Endverbraucher LIVE so sollte der Nutzen für die eigenen „Freunde“ anders aussehen, als wenn etwa Marken und Unternehmen LIVE streamen. Was im Freundeskreis Freundes- oder Cliquen-Content sein kann, sollte im Corporate-Einsatz anders gestrickt sein.

Darüber sollte sich jedes Unternehmen vorher Gedanken gemacht haben. Weil es, wie gesagt, heute nicht mehr reicht, auch Facebook-LIVE zu machen.

Facebook-LIVE machen jetzt viele: So machen Sie den Unterschied

Es gibt da ein paar Dinge, mit denen Facebook LIVE noch mehr Spaß macht. Und ich habe dann Spaß, wenn unterm Strich natürliche Reichweite herausschaut. Wo also ansetzen?

Mir ist aufgefallen, dass viele Unternehmen beim Streaming über Facebook LIVE mittlerweile auf ein gutes Setting achten.

  • An das Licht achten. Natürliches Licht ist gut. Wenn es nicht ausreicht, dann die Szene besser mit eigenem Licht ausleuchten.
  • Auf die Bildführung achten, sprich, Stativ und Gimbal verwenden. Verwackelte Bilder waren gestern. 50 Euro in ein Stativ zu investieren, zahlt sich bei Facebook-LIVE doppelt aus. Gimbals machen dann Sinn, wenn sich der Sprecher etwa durch einen Raum bewegen soll. Alternativ kann man hier aber auch mit einem Kameraschwenk arbeiten.
  • Nicht nur mit einer Einstellung arbeiten. Wenn der Sprecher vor der Kamera lediglich seinen Mund bewegt, so scheint das für Facebook nicht sonderlich interessant. Bessere Ergebnisse habe ich erzielt, wenn die Kamera bewegt wird oder sich gar der Sprecher selbst bewegt.
  • Der Ton macht die Musik. Smartphones haben gute eingebaute Mikros. Fakt ist aber auch, dass die Tonqualität vieler Facebook-Live Streamings zu wünschen übrig lässt. Vor allem wenn es Umfeldgeräusche gibt. Hier mittels eigenem Mikro nachzuhelfen, macht absolut Sinn!
Bei Video ist der Ton besonders wichtig

Wer seinem Smartphone für den Facebook-LIVE Einsatz ein externes Mikro spendiert, meint es gut mit seinen Zuhörern.

Folgende weitere Dinge tragen bei zu einer höheren natürlichen Reichweite auf Facebook LIVE

Facebook braucht ein wenig Zeit, das LIVE Video nach erfolgtem Start in die Feeds der Freunde bzw. Fans der Seite zu bringen. Vor diesem Hintergrund machen längere Streamings Sinn. Wer z.B. nach 30 Sekunden abbricht, bringt sich um LIVE-Zuseher, die sich so möglicherweise für das nächste LIVE-Video benachrichtigen lassen und nimmt sich damit auch natürliche Reichweite.

5 Minuten sind gut, 10 Minuten besser!

Wer also weiß, was er zu sagen hat und / oder dazu in der Lage ist, den Spannungsbogen über zehn Minuten zu halten, der sollte dies unbedingt tun.

Facebook-Live ankündigen

Wenn ich weiß, dass meine Seite in zwei oder drei Stunden livesteamen wird, dann kann ich dies gut und gerne auf Facebook ankündigen. Hier kann man dann nicht nur den genauen Startzeitpunkt nennen, sondern die Fans aktiv auch dazu auffordern, vorab Fragen zu stellen und sich so aktiv einzubringen. Alle Kommentare, Likes und möglicherweise Shares zu dieser Ankündigungen, erhöhen die Chance, dass die betreffenden Personen in ihren Feeds dann auch wirklich meine LIVE-Bilder zu sehen bekommen.

FB LIVE lebt von Interaktion!

Interaktion ist eine coole Sache. Interaktion meine ich zwischen denen, die via FacebookLIVE Streamen und jenen, die sich die Inhalte ansehen. Wem es hier gelingt, Nähe herzustellen zwischen Sendern und Empfängern, der macht es besonders richtig.

Auf’s Hallo und Danke nicht vergessen

Wenn sich Zuseher während dem LIVE-Streaming mit ihren Fragen und LIKES melden, sollte man unbedingt darauf eingehen. Noch besser jedoch ist es, diese Interaktionen gezielt auszulösen, indem gefragt oder eben (zurück)gegrüßt wird. Ja, das alles sind Kleinigkeiten. Jedoch helfen sie ungemein, wenn es darum geht, über Facebook-LIVE natürliche Reichweite zu erzielen.

Probieren Sie es selbst aus!

Mehr Tipps und Tricks zu Facebook-LIve finden Sie bei Facebook LIVE

 

 

 

Storytelling: Wie du gute Stories findest oder auch nicht

11. Januar 2017Machen wir uns nichts vor. Wer Geschichten aus dem eigenen Unternehmen oder Berufsleben erzählen will, muss diese Geschichten zuerst einmal finden. Nicht selten scheitert Storytelling genau dort!

Neulich im Workshop. Das Klima ist toll, die Stimmung gelöst und das Miteinander angstfrei und wertschätzend. Man geht aufeinander zu, erzählt sich aus dem Nähkästchen aber das, worum es eigentlich geht, will und will sich nicht einstellen: Geschichten.

Storytelling setzt voraus dass im Unternehmen Stories gefunden werden. Optimalerweise als laufender Prozess.

Storytelling Workshop: Was macht uns aus, was treibt uns an, warum tun wir, was wir tun? Mit diesen und anderen Fragen lassen sich Differenzierungsmerkmale leichter finden und herausarbeiten.

Unser Workshop hat mit dem Unternehmen, dem Kern der Marke zu tun, und dreht sich deshalb vor allem um das „Warum“, also etwa,

  • Warum produzieren wir auf diese Art und Weise?
  • Warum haben wir uns zu dieser oder jener Lösung durchgerungen?
  • Warum ist dieser oder jene Standpunkt für uns wichtig?
  • Warum haben wir uns von einem Geschäftspartner / Kunden getrennt?
  • Warum ist es uns wichtig, ein familienfreundliches Unternehmen zu sei?
  • Warum tun wir, warum sind wir (geworden) wie wir jetzt sind?
  • etc.

All diese Fragen kann man aufwerfen. Man kann sie konkret stellen. Man kann sie mittels Beamer an die Wand werfen oder meinetwegen ins Handout schreiben. Gebracht hat das – zumindest bei mir – selten etwas. Die Frage bleibt. Sie lautet:

Wie lassen sich im Umfeld eines Unternehmens Stories ausfindig machen? Konkret, im nächsten Workshop oder Sales-Meeting. Und jetzt nicht wieder das übliche Herumgedruckse!

Wie lassen sich Geschichten heben?

Wie lassen sie sich Geschichten heben wie ein Schatz und wie lässt sich daraus gar ein mehr oder weniger standardisierter Prozess machen, den man z.B. jedes halbe Jahr aufs neue durchlaufen kann? Das wäre schon cool, nicht wahr? Und genau daran arbeite ich derzeit.

viele dringen zum Kern von Storytelling gar nicht erst vor.

Wer die Kraft von Geschichten für sich und sein Unternehmen nutzen will, sollte sich nicht mit Luftschlössern begnügen.

 

Viel Storytelling-Blabla um Walt Disney & Co

Mein Eindruck ist, dass viele zur aktiven Suche nach Geschichten gar nicht erst kommen. Sie sind beim Pixar-Video hängen geblieben oder haben die Heldenreise so inhaliert, dass sie nicht mehr ans Wesentliche denken können.

Mir ist das zu wenig. Anders ausgedrückt:

Pixar & Co verstellt mir die Sicht auf das, was im Storytelling immer noch zentral sein sollte. Die Geschichte und ihr Zustandekommen.

 

Was tun wenn die guten Stories ausbleiben?

Zurück zu meiner jüngsten Workshop-Erfahrung. Was also tun, wenn die Geschichten ausbleiben? Wo ansetzen, wenn das beste Klima und das angestrengteste Nachdenken im Team nicht dazu führen, dass der Außendienstmitarbeiter, der Marketingleiter oder die Fachbeamtin ins Erzählen kommen? Folgende Instrumente können hier förderlich sein:

Die Grabesrede

Makaber, schon klar. Aber stellt man sich einmal vor, man würde am Grab des eigenen Unternehmen stehen, was würde man bedauern? Welche Lösungen würde es dann nicht mehr geben?

Welche Produkte oder Dienstleistungen würden den Hinterbliebenen nun fehlen? All diese Fragen lenken den Blick auf die eigenen Besonderheiten, der früher oder später Auskunft gibt über das Warum des Unternehmens, der Abteilung, des Gründers, etc.

Mit Extremen arbeiten

Workshop-Teilnehmer von ihrem schönsten oder meinetwegen schlimmsten Tag im Unternehmen erzählen zu lassen oder sie über ihren größten geschossenen Bock zu befragen, sorgt meist für allgemeine Heiterkeit.

Die Auf-Lösung ist dann meist nicht mehr das Problem. Schlimm war es meist ja nur einen Augenblick lang, dann gab es glückliche Wendungen, unterstützende Kollegen, verständnisvolle Kunden, prägend Lernerlebnisse, etc.

Wenn im Storytelling-Workshop nichts mehr geht, hilft das gemeinsame Nachdenken über Misserfolge und wie man damit umgegangen ist.

Schiffbruch: Aus Fehlern lässt sich nicht nur prima lernen. Fehler und wie man damit umging, bilden auch tollen Stoff für Storytelling.

Der Lebenslauf

Sich seinen Lebenslauf vorzustellen, das geht meistens ganz einfach. Zwischen den einzelnen Stationen gibt es bei näherem Hinsehen aber auch Phasen, über die wir weniger gerne sprechen, die wir weglassen und zwar aus gutem Grund.

Die vermasselte Mathe-Matura gehört hier etwa zu meinem Repertoire, das halbe Jahr Arbeitslosigkeit oder der Krach mit meinem Chef, der mich dazu veranlasste, zu kündigen.

Solche Sachen meine ich! Jeder hat sie, jeder kennt sie. Kaum aber einer nutzt sie für das eigene Storytelling!

Bloß liegen gerade hier die spannenden Ausgangspunkte für packende Erzählungen. Erzählungen im übrigen, mit denen wir unseren Zuhörern mehr von uns erzählen, als mit jedem (geschönten) Lebenslauf.

Die Unternehmensgeschichte

Und wo wir gerade beim Lebenslauf waren. Jedes Unternehmen durchläuft ebenfalls einen Lebenszyklus, scheitert, erfindet sich neu. Und wer darüber immer nur das Beste berichtet, der lässt einen Haufen weg.

Schade, weil im vergangenen Konkurs samt Kündigungen, weil im Streit mit der Bank und weil in der Art und Weise, wie dann doch wieder gemeinsam Fahrt aufgenommen werden konnte, große narrative Kraft liegt. Kraft, an die wir nicht denken und die dann ungenutzt bleibt.

Storytelling setzt das Wissen und die Sensibilität um Geschichten voraus. Aber nicht nur das: Es braucht dazu natürlich auch eines, und zwar Geschichten

Storytelling: Im passenden Augenblick mit der richtigen Geschichte zur Stelle zu sein, das ist für unsere Zuhörer nicht selten ein wahres Geschenk. Verstehen abseits von Zahlen, Daten und Fakten wird möglich.

Mit welchen Fragen oder Übungen fördern Sie Geschichten zu Tage? Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn es hierzu Kommentare gibt.

Weiterführende Artikel zu Storytelling

Post: Mit Storytelling zu einem besser funktionierenden Intranet?
Post: Content-Marketing – mit kleinem Ego zur besseren Story
Post: Storytelling auf Facebook (1)


Wenn Sie ein Gespräch über den Kern Ihrer Marke führen wollen, in dem wir unter anderem auf das „Warum“ Ihres Unternehmens zu sprechen kommen, nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf ed@edwohlfahrt.com

Content Audit: Der perfekte Start ins neue Jahr

4. Januar 2017Ins neue Jahr zu starten und seinen Blick auf die Inhalte der vergangenen Tage und Wochen zu richten, macht Sinn. Welche Fragen zu stellen Sinn macht, lesen Sie hier

Wer sich die Inhalte der eigenen Webseite, des eigenen Blogs und der daran anschließenden Profile in sozialen Medien kritisch anschaut, erkennt rasch, was funktioniert hat im abgelaufenen Jahr und was weniger.

Und jetzt startet das neue Jahr und wir alle scharren mit den fertigen Postingplänen in den Startlöchern oder machen uns gerade Gedanken, wie die Inhalte und das daran schließende Marketing der kommenden Wochen aussehen soll.

Aber halt! Jetzt einfach weiter zu wursteln ist nicht der Weisheit letzter Schluss! Damit der Start ins neue Content-Jahr 2017 gut gelingt, lohnt ein Blick zurück.

Jetzt alle Postings eines Blogs oder einer Facebook-Seite aufzulisten, und zu sehen, was wie stark kommentiert, geteilt oder geliked wurde, ist schon mal ein guter Anfang. Zudem ist es einfach, weil ein Blick ins Blog-Backend dafür ausreicht.

Content Strategie braucht Content Audit

Der Blick ins Backend des Blogs ist ein guter Anfang. Facebook -Statistiken oder Tools wie FanpageKarma liefern weitere interessante Einblicke.

Detailliertere Schlüsse lassen sich aber vor allem dann ziehen, wenn man sich die Inhalte auf Basis bestehender Business-Ziele ansieht. Das Posting mit den vielen Likes oder der Blogpost, in den besonders viel Zeit und Mühe gesteckt wurde, verliert dann möglicherweise seinen Glanz, wenn das, was er transportiert nicht oder nur in geringem Ausmaß zur verfolgten Business-Strategie passt.

Content Audit heißt kritisch Hinschauen auf die eigenen Inhalte

Neben der Qualität der Inhalte spielt immer auch der Posting-Zeitpunkt eine wichtige Rolle.

Hier heißt es nachzubessern und sich im ersten Schritt noch eingehender mit den eigentlichen Business-Zielen auseinander zu setzen. Sich also beispielsweise zu fragen:

  • Mit welchen Themen / Dienstleistungen oder Produkten möchte ich 2017 punkten?
  • Welche Umsätze in welchem Quartal mit welchen Dienstleistungen oder Services erzielen?
  • In welchen Themenbereichen möchte ich in welchem Zeitraum welche Zielgruppe erreichen?

Von strategischem Interesse im Content Marketing sind also jene Postings, die nicht nur gut funktionieren, sprich angenommen werden, sondern eben auch auf die eigenen Zielsetzungen einzahlen.

Kontakt Ed Wohlfahrt

Wir dürfen Sie bei Ihrem Content Audit unterstützen? Wir sind unter +43 463 914131 gerne für Sie da.

Lesetipp:
Einen sehr guten Post zum Thema Content Audit finden Sie im Blog von Babak Zand Content Audit

 

Kommunikation ist oft unbedankt

2. November 2016In postfaktischen Zeiten wie diesen wird die Kommunikations-Luft immer dünner. Manchen geht zuerst die Luft, dann die Lust aus.

„Ich habe auf Facebook etwas Tolles geteilt und es hat niemand verstanden“, sagt die Workshop Teilnehmerin frustriert. Sie ist sendungsbewusst, reflektiert und kommuniziert aus Überzeugung.

Dennoch kann sie von Aufmerksamkeit für das, was sie erzählen und sagen will, einfach nur träumen.

Der nächste Frauenkörper im Bikini, der nächste Sonnenuntergang und das nächste Buzzfeed-Video sind nur einen Klick entfernt.

Was sagt man so jemandem? Was gibt man ihm mit auf den Weg?

  • Die neuesten Wege mit denen man den Algorithmus austrickst?
  • Input wie man noch stärker zuspitzt, aufregt und emotionalisiert?
  • Empathie und Zuspruch weiter zu kommunizieren wer und was man ist?

Ich habe mich natürlich für den dritten Weg entschieden, was gar nicht so leicht war. Zu spannend ist es, die Inhalte zu schärfen, hier anzusetzen und zu versuchen, im Geschrei der Massen, egal ob nun online oder offline, noch lauter und noch effizienter zum Punkt zu kommen.

Ich denke, dass es um jeden einzelnen Sender von Botschaften selbst geht. Es geht um das, was in ihm vorgeht, darum, was ihn antreibt oder eben, wie im vorliegenden Fall unendlich frustriert.

Das jetzt als Nabelschau zu verstehen, zu sagen, „jaja Social, da gehts halt primär um die Befindlichkeiten der Absender“, das greift zu kurz.

Wir selbst, unsere Sichtweisen und Geschichten sollten in unserer Online Kommunikation eine größere Rolle spielen.

Wer bis du? Was treibt dich an? Wofür brennst du und warum? Darüber zu sprechen kann nie falsch sein.

Ich denke, es kann oder besser könnte genau das sein, was uns dabei hilft aus der Masse rauszutreten und letztlich in die Relevanz zu kommen.

Jetzt nicht in die Relevanz der Vielen aber zumindest in die Relevanz der für uns jeweils kritischen Masse. Haben wir diese erreicht, können wir mehr als zufrieden sein.

Ich habe der Dame also geraten, bei dem zu bleiben, was sie sagen will. Weiter zu gehen auf ihrem Weg, für sich, für ihr Unternehmen auf Facebook (und anderswo) Bewusstsein zu bilden und sich einen Scheiß darum zu kümmern, was gerade angesagt ist im angeblich so professionellen Content-Marketing.

Ihr hat das vorerst mal sehr gut getan. Sogar richtig Lust hat sie wieder bekommen auf ihrer Unternehmensseite zu posten.

Ich denke, das ist mal ein guter Anfang.

Blogparade „Zukunft Online Video“

18. Mai 2016Die Blogparade #ZukunftOnlineVideo geht dem Zusammenhang von Online Video, Social Media und Content Strategie auf den Grund. Mitmachen kann jeder, der zu diesem Thema beitragen möchte. Verlinken bitte nicht vergessen!

Online Marketer, Community-Manager und PR-Leute wissen es längst. An Video-Inhalten führt 2016 kein Weg mehr vorbei.

Grund genug, dem Phänomen Bewegtbild auf den Grund zu gehen und genauer hinzusehen. Zu fragen, wo die Stärken bewegter Bilder liegen und wie sie sich im Kontext professioneller Marken- und Kommunikationsarbeit online am besten einsetzen lassen, ist mehr denn je ein Gebot der Stunde.

Denn klar ist, dass die Zeiten verwackelter Handy-Videos der Vergangenheit angehören und heute professionelles Bewegtbild vorausgesetzt wird.

Online Video Blog Parade Ed Wohlfahrt

Jeder „kann“ Video, hat es den Anschein. Jeder schaut aber auch gerne Videos. Ob auf Webseiten oder Facebook. Was bedeutet dies für das Content Marketing sowie bestehende Strategien und wie bedeutsam ist Online-Video wirklich?

An wen wendet sich die Blogparade #ZukunftOnlineVideo

Die Blogparade wendet sich an alle, die sich mit dem Thema Online Video beschäftigen jedoch nicht zwingend an Personen, die Online-Videos selbst produzieren.

Angesprochen fühlen sollten sich also sowohl Content-Manager, als auch PR-Leute, Filmschaffende und Social Media Auskenner. Alle diese Leute haben das Thema Video auf dem Radar.

Die Blogparade hat das Ziel, bestehendes Wissen zu verbreitern und neues zu schaffen und die Relevanz des Themas damit ein Stück weit stärker zu verankern.

Dauer der Blogparade #ZukunftOnlineVideo

Die Blogparade startet heute (19. Mai) und läuft bis einschließlich 30. Juni 2016

Gebrauchsanweisung zur Blogparade #ZukunftOnlineVideo

Mitmachen kann jede/r Blogger/in die etwas zum Thema Online Video beitragen möchte. Basis des ganzen ist ein Post oder Video auf dem eigenen Blog oder auf Youtube / Vimeo, etc. sowie eine Verlinkung mit diesem Artikel, mittels Kommentar bzw. Trackback.

Alle eingereichten Blogposts und Videos werden hier, im Anschluss an diesen Posts sowie am neu erstellten Online Video Space (Testballon) auf Google veröffentlicht

Hier können alle eingereichten Blogposts und Videos eingesehen aber auch diskutiert werden.

Hier können alle eingereichten Blogposts und Videos eingesehen aber auch diskutiert werden.

Wer mich auf Google adden will bitte hier lang ==> +EdWohlfahrt

Nachfolgend finden sich Themenvorschläge, die nach Lust und Laune umgestaltet und erweitert werden können.

Schön wäre es, würden alle TeilnehmerInnen auf ihren Blogs, im weiteren auch auf Twitter, Facebook und allen anderen Kanälen, den Hashtag #ZukunftOnlineVideo verwenden.

Wertschätzung statt Nabelschau

Die eingereichten Blogposts dürfen keine Werbe-Einschaltungen sein. Der Austausch, qualitatives Feedback und konstruktives Lernen voneinander steht im Vordergrund.

Themenvorschläge für die Blogparade #ZukunftOnlineVideo

  • Wie schätze ich persönlich das Thema Online Video generell bzw. für die Content Strategie von Unternehmen, Privatpersonen, etc. ein?
  • Wie professionell muss Video-Content heute sein? Bis zu welchem Punkt können oder sollen Unternehmen und PR-Agenturen selbst Hand anlegen?
  • Werkzeuge- und Plattformen-schau: Welche Dienste setze ich ein, welcher Plattform gebe ich den Vorzug und warum?
  • Womit ich drehe und warum: Wie sieht mein Video-Setup aus (Kamera/Licht/etc.) und für welche Zwecke setze ich es ein?
  • Periscope, Google & Facebook LIVE: Einsatzmöglichkeiten, Best Practise-Beispiele, Do’s & Dont’s bzw. auch Wie lassen sich diese Dienste im Rahmen einer bestehenden Content Strategie einsetzen?
  • Wo liegt die Zukunft für Online Videos, wie genau könnte sie aussehen und warum, wohin entwickeln sich Branche, Plattformen und Anwender?
  • Online Video und Suchmaschinen-Marketing. Welche Rolle spielt Video Content für SEO?

Alle eingereichten Posts oder Videos werden hier angeführt:

 

1. Videos statt Fernsehen: Virtual Reality und 360-Grad-Videos

2. Online Video Marketing – Beitrag von Logmedia

3. Der Tourismus-Blog: Videos Statt Fernsehen

4. Beitrag vom Bremen Blog „Bremen in Video erleben“

 

Corporate Intranet: Storytelling statt Verlautbarung!

30. April 2016Viele Intranets klingen wie Amtsblätter. Mitarbeiter holen sich ihren Klatsch und Tratsch lieber von Facebook, Snapchat oder Whats App. Interaktion, Engagement und Ideen fließen ab. Was kann man tun, wo ansetzen, damit sich das ändert?

Wie bringen wir unsere Intranets aus der Sicht des einzelnen Mitarbeiters wieder zurück in die Relevanz? Wie müssen Inhalte aussehen, damit sie Aufmerksamkeit bekommen und was genau braucht es, damit Social Intranets kein rein technisches Phänomen bleiben? Genau darum ging es im Interview, zu dem mich jüngst Gerald Pitschek, auch bekannt als The Content Guy, freundlicherweise gebeten hat.

Interview – Content-Strategie im Intranet from The Content Guy on Vimeo.

Brauchen Intranets Geschichten?

Absolut ja! Narrative Elemente bzw. Storytelling machen hier genau so viel Sinn, wie in der Kommunikation nach außen. Fast noch wichtiger finde ich jedoch das, was es auf dem Weg zur Story braucht. Nachfolgend ein paar Punkte, die ich als essentiell für die Kommunikation mit und über Geschichten erachte:

1. Vertrauens-Kultur
Intranets funktionieren dort gut, wo man einander vertraut. Das Management den Mitarbeitern, die Mitarbeiter dem Management. Nicht zuletzt aber auch Vertrauen zwischen den Mitarbeitern untereinander.

Eine Kultur des Vertrauens und des Miteinanders braucht aktives Handeln und Zeit. Ein Intranet mit sozialer Funktionalität einzuführen, ist zu wenig.

Weiter zu: Wie funktioniert Storytelling auf Facebook?

2. Support von oben

„Macht das mal nach der Arbeit“ oder „Ach Gott, jetzt haben wir wieder Märchenstunde“. Solche Aussagen zeigen deutlich, dass die Wirksamkeit von Geschichten bei der Unternehmensführung noch nicht angekommen ist.

Storytelling und Corporate Content

Storytelling kann sich in der internen und externen Unternehmenskommunikation wirklich auszahlen. Ohne die Unterstützung durch die Unternehmensführung geht dem zarten Pflänzchen aber nicht selten die Luft aus.

Storytelling gelingt nur, wenn es von ganz oben unterstützt wird. Wenn der CEO etwa auf seinem eigenen LinkedIn-Profil oder am Blog Geschichten aufgreift und teilt, dann gibt es eine seriöse Chance.

3. Bewusstsein
Ein Unternehmen, das „seine“ Geschichten kennt, das über ihre Kraft und Bedeutung Bescheid weiß, verfügt über die notwendige Basis, diese Geschichten laufend in seiner Kommunikation nach innen und außen einsetzen zu können. Ist dieses Bewusstsein nicht gegeben, steht es auch mit den für Storytelling notwendigen zeitlichen und budgetären Rahmenbedingungen nicht zum besten.

4. Prozesse
Storytelling ist nichts, was man mal schnell einführt und das ab diesem Zeitpunkt mehr oder weniger von alleine läuft. Aus diesem Grund braucht der Prozess, an dessen Ende fix-fertig aufbereitete und in verschiedenen Formaten erzählbare Geschichten stehen, einen strukturierten Ablauf. Ohne diesen lässt sich ein laufendes Finden, Heben und Verwerten von Geschichten im Unternehmen nicht sicherstellen.

Weiter zu: Warum funktionierten emotionale Stories besser?

5. Mut
Sich hinzusetzen und sich über zu erzählende Inhalte auszutauschen, das braucht neben Offenheit auch Mut. Es braucht Mut, die eigenen Intranet-Inhalte kritisch zu hinterfragen, schließlich haben sie Zeit und Geld gekostet. Letztlich braucht es auch Mut, in seiner Kommunikation nach innen und außen neue Wege einzuschlagen und ausgetretene, nachweislich nicht funktionierende wieder zu verlassen.

 

Storytelling ist ein überaus wirksamer Hebel. Es versetzt Unternehmen in die Lage, relevantere und bedeutsamere Inhalte für ihr Intranet aufzubereiten und anzubieten. Die schlechte Nachricht: Die Methodik passt nicht auf jedes Unternehmen. Zudem braucht es sowohl das notwendige Mindset der handelnden (Führungs-) Persönlichkeiten, als auch ein prozesshaftes Herangehen, sodass Storytelling seine volle Wirkung entfalten kann.