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Unkonventionell zu besseren Online-Inhalten

24. April 2017Jede Webseite, jedes Blog, jede Facebook- und Instagram-Page braucht Inhalte. Am besten mehr als weniger. Am besten in immer kürzeren Abständen. Was tun, wo ansetzen, wenn die Qualität dieser Inhalte nicht leiden soll? Hier ein paar Anregungen für die tägliche Content-Praxis.

Das Internet, vor allem aber der soziale Part davon, hat sich in ein Inhalte verschlingendes Monster verwandelt. Immer schneller werden diese benötigt, immer häufiger gilt es demnach, den „Veröffentlichen“-Knopf zu drücken, weil die Leser, weil Google, weil die Algorithmen eben nur dann für uns arbeiten, wenn wir auch genügend Content nachschieben.

Ganz schön viel Arbeit ist das! Wer sich aufmerksam durchs Internet klickt, und eben ab und zu auch etwas liest, dem fällt auf, dass es mit der Qualität der Inhalte häufig nicht zum besten steht.

Content-GAU: Marketing überholt Inhalt

Da gibt es brüllende Überschriften, die von den wichtigsten 5 Tipps für irgendwas oder von den unglaublichsten Erkenntnissen zu etwas anderem erzählen. Bei genauerem Hinsehen überholt das Marketing den Inhalt. Die Texte strotzen nur so vor heißer Luft. Die Aussagekraft, der Nutzen sind unterirdisch.

Marktschreierisches Content Marketing muss die Dosis immer erhöhen. Was ist die Folge
Marktschreierisches Content Marketing? Steht die Überschrift über dem Inhalt? Vielfach bereits gelebte Online-Praxis.

Jetzt sagen manche, dass das einfach so sein müsse. Sie argumentieren, dass Abstriche in der inhaltlichen Qualität ihrer Online Inhalte einfach einkalkuliert wären. Schließlich müsse ja auch so viel Content erzeugt werden, wie noch nie.

Tja, dann kann eben nicht mehr alles High-End sein, sorry.

Das ist jetzt sicher nicht falsch. Und ich denke nicht daran, mit dem Finger zu zeigen auf die Betreiber von Webseiten, Blogs und Portalen, die es mit ihren Inhalten genau so halten. Ich möchte ihren Content eben nur nicht in meiner Timeline oder meinem Feedreader.

Marktschreierische Überschriften täuschen oft nur über dürftigen Inhalt hinweg
Laut, lauter, am lautesten: Wenn das Marketing den Inhalt überholt. Derlei sieht und liest man online immer öfter. Gewöhnungseffekte nicht ausgeschlossen…

Ich möchte diese Inhalte auch nicht zweitverwertet in Newslettern vorgesetzt bekommen. Ich blende ihn aus. Einfach deshalb, weil ich meine wertvolle Online-Zeit nicht mit Inhalten zubringen will, die es gar nicht wert sind, von mir gelesen zu werden.

Bin ich ein Content-Snob?

Bin ich ein arrogantes Arschgeigerl? Vielleicht.

Ich habe über die Jahre eine Aversion gegen Texte, Bilder und Videos entwickelt, die nicht einmal im Entferntesten  daran denken, ihr Versprechen (Titel, Schlagworte, etc.) auch nur im Entferntesten einzulösen.

Ich habe goldene Verpackungen zu hassen gelernt, die damit nur über die Dürftigkeit des Verpackungsinhaltes hinwegtäuschen wollen (und damit oft genug davon kommen).

Content Qualität ist der Schlüssel zum Marketing-Erfolg
Auch online suchen wir nach den Perlen. Inhalten, die uns einen konkreten Nutzen liefern. Wenn Inhalte immer schneller drehen, leidet darunter nicht selten die Qualität. Ein Umstand der immer öfter bewusst in Kauf genommen wird.

So ist das. Und genau deshalb mache ich mir Gedanke über die Qualität meiner eigenen und die Qualität fremder Inhalte, versuche daran zu drehen und zu schrauben, zu lernen und Dinge immer besser zu machen.

Mir fällt dabei auf, dass beim Content ganz viele schlampen. Dann aber auch vorgeben, dies aus Prinzip zu tun, aus voller Berechnung!

„Unser Content ist zwar schwach, aber immerhin besser, als wir haben gar keinen“,

sagen sie und stehlen einfach unsere Zeit. Irgendjemand wird schon klicken, irgendwer wird sich schon durch den uninspirierten Text quälen.

These: Wir wollen gehaltvollere Online-Inhalte

In folgenden Facebook-Live stelle ich die These auf, dass wir uns nach einer anderen, sprich neuen, besseren, gehaltvolleren, liebevolleren, empathischeren, sattmachenderen, weniger klick-geilen, unsere Wünsche und Bedürfnisse stärker respektierenden Form von Online Inhalten sehnen und gebe Anregungen, wie es zumindest bei mir selbst gut funktioniert.

Diese Anregungen handeln unter anderem davon, dass weniger mehr sein kann. Auch in der Erstellung von Content. Vielleicht weniger oft, dafür gehaltvoller. Vielleicht weniger lang, dafür knackiger. Vielleicht weniger ego-zentriert, dafür aber empathischer.

 

Einige meiner festen Überzeugungen ganz zum Schluss.

a) Genaue Themenwahl als erster Schritt zu besserem Content.

Nicht jeder kann über jedes Thema gleichermaßen begeistert sein und folglich auch nicht guten Content dazu abliefern.

Wer mir hier widerspricht, soll das gerne tun. Ich glaube aber, dass man die Finger lassen sollte von Fragestellungen, Produkten und Themen, die einem persönlich nichts geben, die einem nicht dabei helfen, sich zu entfalten, aus dem Vollen zu schöpfen. Jemanden anderen zu bitten, diesen Content zu produzieren ist keine Schande. Warum muss man immer alles selbst machen?

b) Zeit verbringen mit Menschen, die uns (mit ihrer Passion) anstecken.

Wenn ich schon nicht dazu in der Lage bin, die Umsetzung eines bestimmten Themas abzugeben, dann sollte ich mir wenigsten jemanden schnappen, der mich in dieses Thema einführen kann und dessen Augen dabei selbst zu glänzen beginnen.

Es wird nicht lange dauern, und ich werde ein Stück weit besser erkennen können, wie toll, schön, besonders, relevant, etc. dieses Thema auch für mich selbst ist. Und entsprechend leichter werde ich mir dann auch mit seiner Umsetzung in Wort, Bild und Video tun.

c) Inhalte verstehen als Transportvehikel für das, was wir selbst sind oder werden wollen.

Wenn wir uns selbst begreifen als Individuen, die unter anderem deshalb auf dieser Welt wandeln, um uns selbst zur Entfaltung zu bringen, dann könnten wir das nächste Stück zu produzierendem Inhalt auch genau dazu verwenden.

Wir produzieren damit Inhalte, die uns dabei helfen, zu einem noch höheren Maß wir selbst zu sein. Das könnten dann wirklich gute Inhalte werden.

Das braucht nun kein exhibitionistischer Seelenstrip zu werden! Wer Inhalte produzieren kann, in denen sein persönliches Warum enthalten ist, der betreibt nicht nur Storytelling in Reinkultur, der legt es auch darauf an, als Marke, Person, als Inhalte-Ersteller besser verstanden zu werden. Und wovon handelt gelungene Kommunikation, wenn nicht von gegenseitigem Verstehen?

Der Kanzler als Pizzamann

20. April 2017Die nächsten Wahlen zum Österreichischen Nationalrat kommen bestimmt. Die Parteien bringen sich in Stellung und nutzen dafür natürlich auch Soziale Medien. SPÖ-Kanzler Christian Kern sorgt gerade mit einem unkonventionellen Video für Aufsehen.

Es ist schwer als Politiker. Was ich meine? Es ist schwer Dinge zu sagen und zu tun, die in sozialen Medien bestehen können. Dinge, die in Erinnerung bleiben, die möglicherweise berühren, mit denen man sich positiv abhebt, alle diese Sachen.

Politik ist nicht lustig. Politiker lachen selten, sind wenigen Leuten sympathisch. Es geht stets um die politische Sache, das politische Thema, den richtigen eigenen Standpunkt und natürlich um den falschen des Mitbewerbers. Politik bohrt dicke Bretter, und basta!

Politiker haben es schwer!

Ich möchte damit nicht sagen, dass mir Politiker leid tun. Zumindest solange man sie nicht auf Skiern die Piste hinunter schickt, wie geschehen im Präsidentschaftswahlkampf von Andreas Khol. Wir erinnern uns mit Schrecken. Aber schwer haben sie es dann schon wieder. Man traut ihnen nicht über den Weg und schätzt ihre Problemlösungskompetenz meist als niedrig bis sehr niedrig ein.

Wer vertraut Politikern?

Das Vertrauensbarometer für Politiker stark nach unten. Vor allem bei den Jüngeren ist es damit nicht allzu gut bestellt.

Die Kommunikation ist schuld, ausnahmslos immer

Und natürlich auch ihre Berater, Spindoktoren und Pressesprecher. Sie sollen müssen es dann richten. Im Wissen natürlich, dass die Kommunikation immer versagt, wenn es schlecht läuft. „Es ist uns nicht gelungen, den Leuten verständlich zu machen, dass…“ heißt es dann nach erfolglos geschlagener Wahl. Und dass natürlich die Kommunikation schlecht war… Ich warte jeden Wahlabend auf diese Wortspenden und sie kommen den Verlierern über die Lippen so wie das Amen im Gebet.

Politik tut sich schwer in sozialen Medien

Besonders schwierig für Politiker ist das Metier Sozialer Medien. Dass das aber nicht zwingend so sein muss, zeigt der amtierende Bundeskanzler Dr. Christian Kern.

Es geht darum, eine Kampagne, eine Bewegung zu starten, darum, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ehrliche und authentische Bilder zu produzieren und zu vermarkten. Kern uns sein Team haben sich zu einen Zugang entschlossen, für den es vor allem drei Dinge braucht.

 

  • Mut bzw. die Fähigkeit über den Dingen zu stehen.
  • Die Fähigkeit, sich und das eigene Tun nicht zu ernst zu nehmen.
  • Hohe Frustrationstoleranz.

 

All diese Punkte bringen viele Politiker nicht mit. Leider. Vor diesem Hintergrund tun sie sich sehr schwer, wenn es darum geht, über Sozialen Medien zu kommunizieren und darin zu bestehen.

Kanzler Kern als Pizzamann

Was tut Kern? Sehen sie selbst! Er verkleidet sich einen Abend lang den Pizzaboten, kommt mit Menschen ins Gespräch und inszeniert sich damit als dialogbereit, sympathisch und offen. Nicht schlecht!

Verbreitet wird dieses Video über den Facebook Kanal des Kanzlers und den hauseigenen Kanal auf Youtube.

Natürlich ist das Berechnung! Natürlich geht es um die Bilder, den davon ausgehenden Buzz in Online Medien und Tageszeitungen. Und, ja klar, handelt es sich dabei um ein klassisches Pseudo-Ereignis. Andererseits, warum nicht!? Die anderen Politiker tun es schließlich auch oder werden sehr bald wieder damit beginnen. Babies küssen, Marktbesuche, Verteilaktionen. Man kennt das. Werden sie damit Online Gespräche auslösen können? Ich bin mir da nicht so sicher.

 

 

Kern löst eine ganze Menge dieser Online Gespräche aus. Nicht alle werden immer schmeichelhaft für ihn ausfallen. Aber das ist auch egal. Kern folgt seinen Beratern, er wagt sich hinaus auf dünnes Eis und er wird wohl auch das Durchhaltevermögen mitbringen, in seiner Online Kommunikation und dem daran anschließenden Transport social Media-gerechter Bilder weiter am Drücker zu bleiben.

Online Buzz als neue Währung?

Möglich auch, dass wir auch hierzulande sehr bald mehr von dieser Form politischer Kommunikation erleben werden. Mehr Inhalte also, die auf die Verbreitung in und über soziale Medien abzielen, die ganz bewusst für diesen Kanal ersonnen und umgesetzt wurden. Dass es dafür einen neuen Typus Politker braucht, der bereit ist, auch hier entsprechend mitzuspielen, sollte allen klar sein.

Online Video 2017: Ohne LIVE nix los!

3. April 2017Wenn Nutzer mit LIVE-Videos auf Facebook dreimal mehr Zeit verbringen, also mit vorgefertigten Videos, ist es definitiv an der Zeit, sich diesem Thema nicht mehr länger zu verschließen.

Die Zusammenfassung dieses Posts in einem Satz: Das Thema Bewegtbild-Kommunikation oder meinetwegen Online-Video lässt sich 2017 mit einem einzigen Wort zusammenfassen: LIVE-Steaming.

Zugegeben, ich bin vorsichtig geworden, wenn ich Leute durch die Gegend rennen sehe, die dies oder das als den Trend des Jahrhunderts oder das Tool des Jahres preisen. Nicht selten sind sie da und schon wieder weg, um wenige Monate später mit dem nächsten heißen Sch*** angerannt zu kommen.

Mit dem Thema Online-Video verhält es sich grundlegend anders. Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, in der es hieß, jeder PR-Mensch sollte sich auskennen mit Video, sollte in der Lage sein, für seine Kunden in möglichst kurzer Zeit auf Sendung gehen zu können. Wie lange ist das jetzt her? Zehn Jahre vielleicht. Was hat sich getan?

Online-Video bedeutet 2017 LIVE-Steaming

Sehr viel hat sich getan. Video ist heute Mainsteam. Warum? Weil es die Bandbreiten gibt, weil es mobile Endgeräte gibt, auf denen sich Videos abspielen lassen und weil es eben auch immer mehr gute Video-Inhalte gibt.

Facebook LIVE bringt gute natürliche Reichweite, wie sie viele Unternehmen seit langem vermisst haben

Zahlen, die für sich sprechen. Die natürliche Reichweite, die sich derzeit über Facebook-Live erreichen lässt, spricht absolut für seinen Einsatz

Zudem machen immer mehr Nutzer von der Möglichkeit Gebrauch, über ihre mobilen Endgeräte selbst online zu gehen und in die Senderrolle zu schlüpfen, genauso wie sie es vorher mit Texten und Bildern getan haben.

Bewegtbilder im Jahr 2017 sind LIVE-Bilder

Waren es vor ein paar Jahren also noch Eingeweihte, die sich mit irrsinnig teuren Kameras daran machten, Videos zu drehen, geht das heute vom Smartphone aus wesentlich einfacher. Teure Hardware fällt damit ebenso weg, wie Schnittsoftware und leistungsfähige Computer, ohne die man im Videoschnitt aufgeschmissen war damals.

Immer häufiger aber kommt es mir so vor, als fühlten sich Online-Videos produziert für Youtube und anderen Plattformen auch schon wieder irgendwie an wie die 1990er Jahre. Ich meine das aufwändige Drehen, Schneiden und Hochladen von Videos auf Plattformen wie Youtube. Dank Sreaming geht das heute doch längst zackiger. Aber eben nicht nur das.

Die neue Qualität heißt LIVE

Die Streaming-Möglichkeiten für Smartphone-Besitzer gehen so weit, dass diese dank der immer höher werdenden Bandbreiten und der Verbreitung von Facebook wirklich dazu in der Lage sind, ihre eigenen LIVE-Bilder in die Welt zu übertragen. Und dies stellt jetzt schon eine Qualität dar, die einzigartig ist. LIVE-Bilder in Echtzeit zu verbreiten ohne Wenn und Aber. Ohne Crew im Hintergrund und teure Anschaffungen.

Bewegtbild heißt im Jahre 2017 also vor allem LIVE gestreamtes Bewegtbild. Und Brands, die dies noch nicht für sich nutzen, sollten meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr allzu lange warten.

Warum zögern Unternehmen mit LIVE Video?

Es mag viele Gründe für diese Zurückhaltung geben und sie sind wahrscheinlich so verschieden wie die Unternehmen selbst. Oft scheitert es daran, dass es keine Inhalte gibt, für die sich dieses Format anbieten würde. Aber ein Unternehmen, dem nichts einfällt, was es über diesen LIVE-Kanal erzählen könnte, hat ohnehin ein Problem.
Ein Problem, das mit ziemlicher Sicherheit auch in den Social Media Kanälen dieses Unternehmens mehr oder weniger offen zu Tage tritt.

Viele Unternehmen haben nichts zu erzählen, nicht über sich und nicht über andere. Vielfach ist es noch schlimmer: Sie sind nicht dazu in der Lage, zu wissen, welche Kunden sie ansprechen sollen und welche Inhalte für diese Kunden wohl die besten wären. Also wird kommuniziert, wie man immer schon kommuniziert hat, am Markt und am Kunden vorbei.

Die Angst vor dem LIVE-Versagen

Warum noch trauen sich viele Unternehmen nicht vor in die unendlichen Weiten der Video-Echtzeit-Kommunikation? Ganz einfach, weil man Angst davor hat, vor versammeltem Publikum zu versagen, zu stottern, Blödsinnigkeiten von sich zu geben. Klar eigentlich, oder? Dieser Angst wohnt die Haltung inne, dass Unternehmen, Marken und Geschäftsführer stets nur wahre oder zumindest unstrittige Dinge von sich geben sollten.

 

Nirgends anstreifen, niemandem auf den Schlips treten, das ist die oberste Maxime.

 

Da stört der fragende Blick des CEO’s oder die Hand am Objektiv oder das leichte Wackeln zu Beginn des Live-Videos natürlich ungemein. Schade eigentlich!

Den Mutigen gehört Facebook LIVE!

Aber nix schade eigentlich! Diese Zurückhaltung vieler Verantwortlicher im Bereich LIVE-Videos, bietet wagemutigen (Einzel-) Kämpfern ohne Furcht und Tadel die Chance, sich ordentlich abzugrenzen, ordentlich Reichweite zu machen und ordentliches Storytelling für sich und ihre Marken zu betreiben. Noch.

Je mehr Leute erkennen, welchen Chancen sie z.B mit Facebook LIVE, Youtube Live oder Twitter-LIVE haben, desto öfter werden LIVE-Inhalte in unseren Newsfeeds auftauchen. Und irgendwann ist es dann wieder vorbei mit der natürlichen Reichweite für alle und die Differenzierung über gute oder bessere LIVE-Inhalte beginnt von Neuem. Oder es kommt eben der nächste heiße Sch***

Unternehmen sollten sich dem Thema Live-Streaming nicht länger verschließen. Das Thema wird Marketing und PR bald noch viel stärker beschäftigen

Egal ob als Facebook-Nutzer oder Administrator einer Facebook-Seite. LIVE-Streaming ist neuerdings hier wie dort möglich.

Punkte die für Facebook-Live sprechen

Ich finde Zahlen immer sehr gut. Vor ihnen gibt es kein Entkommen und es wird ein Stück leichter, das Nicht-Können oder Nicht-Wollen zu überwinden.

Also, wie wäre es mit diesen Zahlen hier:

  • 1.460% höhere organische Reichweite auf Facebook für LIVE-Videos verglichen mit einem durchschnittlichen Bild-Posting.
  • 3 x mehr Zeit als mit normalem Video-Material verbringen Facebook-Nutzer mit LIVE-Videos auf Facebook Dies dürfte wohl auch damit zu tun haben, dass Live-Content von Facebook im Newsfeed mehr Platz eingeräumt bekommt als andere Inhalte.
  • 700 Prozent mehr Video-Content auf Facebook innerhalb der vergangenen drei Jahre.
  • 8 Milliarden Video-Views auf Facebook pro Tag (!).

Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie sie aus Facebook LIVE noch mehr Reichweite herausholen.

Abschließend lässt sich sagen, dass sich Unternehmen, die heute nicht auf LIVE-Content setzen, früher oder später ein Problem mit der Aufmerksamkeit einhandeln dürften. Wer im Facebook-Newsfeed z.B. immer noch auf die guten und beschaulich-langen Online-Videos setzt, hat wichtige Entwicklungen verschlafen. Auch denke ich, dass es eben nicht zwingend notwendig ist, immer einen Schritt nach dem anderen zu setzen. Also zuerst mit statischen Hochglanz-Videos zu beginnen und sich dann erst Richtung Video-Streaming weiter zu hanteln. Ich denke, es sollte möglich sein, hier ein oder zwei Klassen zu „überspringen“ und gleich dorthin zugehen, wo sich Aufmerksamkeit und Relevanz erzielen lassen: Ins Broadcasting von LIVE-Inhalten.

mit Facebook-Steraming mehr erreichen

Facebook LIVE kann ein wirksames Instrument für die Produktion werthaltiger Inhalte sein.

Content Audit: Der perfekte Start ins neue Jahr

4. Januar 2017Ins neue Jahr zu starten und seinen Blick auf die Inhalte der vergangenen Tage und Wochen zu richten, macht Sinn. Welche Fragen zu stellen Sinn macht, lesen Sie hier

Wer sich die Inhalte der eigenen Webseite, des eigenen Blogs und der daran anschließenden Profile in sozialen Medien kritisch anschaut, erkennt rasch, was funktioniert hat im abgelaufenen Jahr und was weniger.

Und jetzt startet das neue Jahr und wir alle scharren mit den fertigen Postingplänen in den Startlöchern oder machen uns gerade Gedanken, wie die Inhalte und das daran schließende Marketing der kommenden Wochen aussehen soll.

Aber halt! Jetzt einfach weiter zu wursteln ist nicht der Weisheit letzter Schluss! Damit der Start ins neue Content-Jahr 2017 gut gelingt, lohnt ein Blick zurück.

Jetzt alle Postings eines Blogs oder einer Facebook-Seite aufzulisten, und zu sehen, was wie stark kommentiert, geteilt oder geliked wurde, ist schon mal ein guter Anfang. Zudem ist es einfach, weil ein Blick ins Blog-Backend dafür ausreicht.

Content Strategie braucht Content Audit

Der Blick ins Backend des Blogs ist ein guter Anfang. Facebook -Statistiken oder Tools wie FanpageKarma liefern weitere interessante Einblicke.

Detailliertere Schlüsse lassen sich aber vor allem dann ziehen, wenn man sich die Inhalte auf Basis bestehender Business-Ziele ansieht. Das Posting mit den vielen Likes oder der Blogpost, in den besonders viel Zeit und Mühe gesteckt wurde, verliert dann möglicherweise seinen Glanz, wenn das, was er transportiert nicht oder nur in geringem Ausmaß zur verfolgten Business-Strategie passt.

Content Audit heißt kritisch Hinschauen auf die eigenen Inhalte

Neben der Qualität der Inhalte spielt immer auch der Posting-Zeitpunkt eine wichtige Rolle.

Hier heißt es nachzubessern und sich im ersten Schritt noch eingehender mit den eigentlichen Business-Zielen auseinander zu setzen. Sich also beispielsweise zu fragen:

  • Mit welchen Themen / Dienstleistungen oder Produkten möchte ich 2017 punkten?
  • Welche Umsätze in welchem Quartal mit welchen Dienstleistungen oder Services erzielen?
  • In welchen Themenbereichen möchte ich in welchem Zeitraum welche Zielgruppe erreichen?

Von strategischem Interesse im Content Marketing sind also jene Postings, die nicht nur gut funktionieren, sprich angenommen werden, sondern eben auch auf die eigenen Zielsetzungen einzahlen.

Kontakt Ed Wohlfahrt

Wir dürfen Sie bei Ihrem Content Audit unterstützen? Wir sind unter +43 463 914131 gerne für Sie da.

Lesetipp:
Einen sehr guten Post zum Thema Content Audit finden Sie im Blog von Babak Zand Content Audit

 

Sorry, keine Zeit für deine Story!

13. Januar 2016In der Produktion relevanter Online-Inhalte mühen sich viele ab. Sie schreiben Geschichten, vesuchen zu emotionalisieren und lassen auch sonst nichts unversucht. Was aber, wenn Nutzer für die hochwertigen Früchte dieser Arbeit gar keine Zeit haben?

Mir geister dieser Gedanke schon lange im Kopf herum. Was ist, wenn wir in unseren Texten mit Bildern, Metaphern und Geschichten arbeiten, wir den Leser damit aber gar nicht (mehr) abholen, weil dieser an chronischem Zeitmangel leiden oder zumindest am Plafond seiner Aufnahmefähigkeit steht?

storytelling dortydoing content erstellung

Wir setzen in unseren Texten vielfach auf Narrative, Metaphern oder Microstories. Die Frage steht im Raum, ob die Leser dafür überhaupt genügend Zeit und Lust mitbringen.

Wäre es da nicht klüger, auf Info-Happen und Bullet-Points zu setzen und narrative Ansätze (Stichwort: Storytelling) in unserem Online-Marketing gänzlich über Bord zu werfen? Ich meine, Aufwand ist das ja wirklich genug. Die Frage ist, ob dieser sich lohnt.

Wer stellt sich ähnliche Fragen und wer hat darauf vielleicht sogar schon Antworten?

Ich befinde mich schon länger in dieser „Storytelling-ist-super“-Clique, weiß, dass wir uns seit Jahrtausenden Geschichten erzählen und darauf (angeblich) abfahren.

Ich frage mich, inwieweit die Gleichung „Relevante Geschichte gut erzählt ist gleich Aufmerksamkeit“ noch stimmt bzw. ob sie überhaupt jemals gestimmt hat.

Jetzt gibt es all diese Beispiele von interaktivem Storytelling, also vom Ineinandergreifen hochwertig aufbereiteter multimedialer Inhalte. Die Frage stellt sich aber, wer sich für ein solches Angebot dann wirklich die Zeit nimmt, minuten- oder wohl besser stundelang verweilt und genießt.

Storytelling Storydoing Attention Span

Sinkende Aufmerksamkeitsspannen und gleichzeitig Texte, die aufwändig erzählte Geschichten beinhalten. Geht das zusammen?

Wie sehr muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen, wie viel Zeit mitbringen und wie viel Muse? In einer Zeit, in der die Aufmerksamkeitsspanne immer weiter nach unten rutscht, Kinder flennen und Telefone bimmeln.

Ach ja, mein Computer erinnert mich gerade an den nächsten Termin! Storytelling? Fehlanzeige.

Ich, und ich glaube viele von uns haben die Zeit einfach nicht. Und da stellt sich die eingangs erwähnte Frage noch einmal: Macht es überhaupt noch Sinn, in bzw. mit unseren Texten (Achtung, ich spreche hier nicht von Videos, Grafiken oder Bildern!) den ernsthaften Versuch zu unternehmen, Geschichten zu erhählen.

 

Mehr aus der Rubrik Storytelling hier am Blog

 

Online Marketing: Vor welchen Herausforderungen Unternehmen wirklich stehen

17. Juli 2015Neulich las ich den Vorschlag, weniger häufig, dafür besseren Content zu produzieren. Einleuchtend, dachte ich mir. Dabei liegen die Potenziale der Unternehmen im Content Marketing ganz wo anders.

Langsam aber sicher spricht es sich herum. Viel Inhalt zu produzieren und dabei zu wenig Augenmerk auf dessen Qualität zu legen, zahlt sich nicht aus. Dennoch, produzieren viele einfach weiter. Getreu dem Motto „Inhalt ist gut. Noch mehr Inhalt besser“.

Wo stehen Unternehmen im Bereich Content?

Wenn ich mir das Online Marketing bzw. die inhaltliche Qualität des Online Marketings diverser Unternehmen anschaue, so kommen mir meist diese drei Typen unter.

Typ 1: Marketing mit Inhalten? Wir haben doch eine Webseite!
Für Unternehmen vom Typ 1 war das Online Marketing mit der Fertigstellung der Webseite erledigt. Ein News-Bereich, der ursprünglich für aktuelle Infos aus dem Unternehmen gedacht war, ist zwar vorhanden, leider fühlt sich unter der Zeit aber keiner so richtig dafür verantwortlich.

Typ 2: Content Marketing? Wir tun eh…
Unternehmen vom Typ 2 produzieren mehr oder weniger laufend Inhalte, die sich in Newslettern, im News- oder Blogbereich auf der Webseite wiederfinden. Die Qualität dieser Inhalte ist manchmal höher, manchmal niedriger.

Und natürlich gibt es hier Phasen, in denen mehr Inhalte produziert werden, als in andren. Ein Beispiel hierfür sind Tourismusunternehmen, die mit der Erstellung von Inhalten erst wieder beginnen, wenn sie die Sonnenschirme aus dem Schuppen räumen.

Typ 3: Content Marketing? Leider keine Zeit!
Firmen vom Typ 3 können sich um ihre Webseiten, die darin enthaltenen News-und Blogbereiche leider nicht kümmern. Der Grund: Es werden so circa alle Social Media Kanäle bespielt, die das Mutmach-Web so bietet. Da bleibt dann einfach zu wenig Zeit.

So manches Unternehmen erschöpft sich in sozialen Medien und hat dadurch keine Ressourcen mehr für die Erstellung eigener Inhalte auf eigenen Kanälen frei.

Erschöpft von zu viel Social Media? Keine Ressourcen mehr frei für die Erstellung eigener Inhalte auf eigenen Kanälen wie Webseite und Blog?

Im Übrigen ein schwerer strategischer Fehler, alle Eier in einen Korb zu legen und sein Content Marketing ausschließlich auf jenen Plattformen stattfinden zu lassen, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Gemeint sind Facebook, Google Plus, Twitter und alle anderen.

Qualität im Content Marketing ist immer ein Thema und wird auch immer eines bleiben.

Auch wenn das Marketing, insbesondere das Online Marketing immer technischer wird, und diese Entwicklung zeichnet sich längst ab, werden Inhalte die entscheidende Rolle spielen.

Und hier wird es meiner Meinung nach um beides gehen. Also um Qualität und Quantität im gleichen Maße. Wer aber nicht in der Lage ist, eine gleichbleibende Qualität abzuliefern und zwar dauerhaft, hat keine Chance.

Content Marketing: Was ist Qualität?

Was ist jetzt wieder Qualität? Ich denke, das lässt sich einfach sagen. Wenn Unternehmen dazu in der Lage sind, in die Schuhe und Fragestellungen ihrer Zuhörer zu schlüpfen, wenn sie sich wirklich dafür interessieren, wo ihre Kunden, Gäste, Abnehmer thematisch gerade stehen und darauf Antworten liefern, dann liegen sie mit ihrem guten Content richtig.

Content Check Handlungsbedarf

Wenn Ihr Online Content einer genauen Prüfung nicht standhält, besteht Handlungsbedarf.

Wobei sich schon die Frage stellt, wie sehr Unternehmen und Firmen genau dieser Umstand interessiert. Schon möglich, dass hier manche uninteressiert mit den Achseln zucken. Aber die Inhalte, die sie online vermarkten wollen, wird niemand lesen, hören oder gar teilen wollen.

Quantität ist immer ein Thema

Es wird nicht ausreichen, ab und an etwas Hoch-Qualitatives über seine Webseite zu spannen, weil dort alle an den Lippen des Unternehmens hängen, und den Rest des Jahres zu schweigen.

Ich glaube, dass Unternehmen heute dauerhaft den Grund liefern müssen, warum es sie, warum es in ihrem Online Marketing gerade diese ihre Inhalte braucht.

Unternehmen die diesen Wahrheitsbeweis nur für einige Monate im Sommer antreten können oder wollen, fallen durch. Entweder sie sind dauerhaft relevant oder sie sind es nicht. In letzterem Fall treten andere, für das Publikum relevantere Absender an ihre Stelle.

Qualität und Quantität: Kein Entweder-Oder!

Meiner Meinung nach geht es im Content Marketing um Qualität und Quantität. Eines allein reicht nicht aus, soll das ganze Unterfangen von Erfolg gekrönt sein. Vor diesem Hintergrund halte ich den Tip, weniger Inhalte zu produzieren, dafür inhaltlich stärker auf Qualität zu setzen, für einen Luxus-Ratschlag.

Viele Unternehmen haben schlichtweg andere Sorgen. Sie liegen, wie oben ausgeführt, dort, wo es darum geht, den nächsten Post, den nächsten Newsartikel, den nächsten Newsletter-Text zu verfassen. Inhalte übrigens, die das Telefon klingeln lassen und in weiterer Folge Käufe und Neukunden nach sich ziehen sollen.

Online Content: Schluss-Machen will gelernt sein!

2. Juli 2015Viele Webseiten-Texte, Blogpost oder News-Artikel haben ein Problem. Sie enden schlecht. Oder besser gesagt, sie enden ohne besondere Vorkommnisse. Davon, warum ein gutes Ende ein neuer Anfang sein kann, lesen Sie hier.

Kennen Sie die Spezies Mensch, die zuerst das letzte Kapitel oder gar die letzte Seite eines Buches lesen? Es gibt sie, und es sind gar nicht wenige.

Auch Online gibt es Menschen, die Webseiten primär scannen, sich von einer Überschrift zum nächsten Zitat und von hier aus weiter zum letzten Absatz oder Satz hangeln.

Online Kommunikation Kärnten

Einen kurzweiligen Text zu schreiben, ein gutes Online Video zu drehen, ist das eine. Diese Inhalte aber auch mit einem guten Ende zu versehen, das andere

Ein besserer Schluss verleiht dem Content Flügel

Ist der Besucher dann beim letzten Absatz oder eben Satz angelangt und findet ihn wirklich gut, stellt sich bei ihm nicht selten das Gefühl ein, etwas Wichtiges verpasst zu haben.

Genau darum geht es. Und genau deshalb haben sich Ihre guten Online Texte ein noch besseres Ende verdient.

So machen Sie perfekt Schluss

Es gibt einige Techniken, mit denen Sie gezielt an der Aufmerksamkeitsschraube drehen und den Leser gezielt binden können.

Die Zusammenfassung

Sozusagen der Buchdeckel Ihres Online Artikels. Eine gute Zusammenfassung stillt den Informationshunger Ihrer Leser und erhöht zudem die Verweildauer.

Wenn schon die Zusammenfassung so gut ist, gehe ich besser noch weiter in die Tiefe, beschäftige ich mich mit dem zuvor Geschriebenen besser doch noch ein wenig mehr, könnte doch was verpassen, denkt sich der Nutzer.

Der Cliffhanger

Sie schließen damit, dass Sie ihrem Leser einen Extra-Happen anbieten, den er sich im nächsten Post, im nächsten Video, etc. abholen kann. Auch hier wird am Ende ein kräftiger Impuls gesetzt, der Nutzer zu einer konkreten Aktion eingeladen.

Guter Content für Web und Social Media

Guter Content hat sich nicht nur einen guten Beginn sonder auch ein gutes Ende verdient!

Den Deckel zumachen

Sie haben Ihren Artikeln mit einer Frage oder der Beschreibung einer konkreten Situation begonnen? Oder Sie haben zu Beginn eine Person eingeführt? Sehr gut!

Machen Sie nun Schluss, indem Sie diese Situation noch einmal aufgreifen, die eingangs gestellte Frage beantworten oder die Figur noch einmal zum Leben erwecken.

So! Und wie endet nun mein eigener Post? Es wird wohl keine Zusammenfassung werden und auch kein Cliffhanger. Ich lade jeden Leser dazu ein, seine Texte der jüngeren Vergangenheit auf ihr Ende hin zu überprüfen. Warum? Weil der nächste Anfang sich ganz einfach ein besseres Ende verdient hat!

  • Noch viel mehr zum Thema professionelles Schreiben finden Sie unter anderem beim Copyblogger oder Uberflip.
  • Auch Klaus Eck hat sich gerade mit dem Ende von Blogposts PR-Blogger beschäftigt, das seiner Ansicht nach keinesfalls werblich ausfallen sollte. Danke nach München für die Inspiration!

Roaming ade: Wie Sie als Touristiker jetzt vorbauen!

30. Juni 2015Europa sei Dank! Ab 2017 hat der heimische Tourismus ein Problem weniger. Die Zurückhaltung der Gäste, ihr eigenes (teures) Mobiltelefon zu nutzen, fällt weg. Wie Sie als Touristiker darauf reagieren und Ihr Online Marketing fit machen für die Zeit danach, lesen Sie hier!

2017 ist das leidige Thema Roaming Geschichte. Urlauber können ihr geliebtes Mobiltelefon dann nutzen, ohne Angst vor den Kosten haben zu müssen. Sie brauchen beim Upload ihrer Fotos, und Check ihrer Social Media Profile nicht mehr auf den Datenverbrauch achten.

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Die Frage ist nun, wie Destinationen, touristische Angebotsträger und touristische Marken auf diesen Umstand reagieren. Hier gleich ein paar Optionen

  • Gute Inhalte? Haben wir eh!
    Es gibt sie, die Regionen, Marken und Angebotsträger, die bereits gestern für heute vorgesorgt haben. Sie haben nicht nur längst mobil optimierte Webseiten, sie verfügen auch über relevante Inhalte, die jedoch laufend angepasst und erneuert werden. Die Qualität dieser Inhalte ist hoch. Es gibt eine Strategie für Soziale Medien und einen laufenden Prozess, der eine gleichbleibend hohe Content Qualität sicherstellt.
  • Gute Inhalte? Keine Ahnung!
    Wenn Sie all das nicht haben, wenn die Google Suche nach Ihrem Unternehmen eine nicht gewartete Google-Plus Seite ganz oben ausspuckt, dann sprechen Sie jetzt mit Ihrer Internetagentur. Daran, sein Online-Marketing für die Zeit nach dem Wegfall der Roaminggebühren anzupassen, führt meiner Meinung nach kein Weg vorbei. Und 2017 wird es zu spät sein, damit zu beginnen. Der frühe Vogel fängt den Wurm!
  • Gute Inhalte? Brauchen wir nicht!
    Sie brauchen keine guten Inhalte? Höchst wahrscheinlich auch kein Online-Marketing, weil Ihr Betrieb auch so gut funktioniert? Sie Glücklicher! Es gibt zwar nur noch wenige Betriebe, auf die das zutrifft (und es werden immer weniger) aber lassen Sie es sich gut gehen, der nächste Gast kommt bestimmt!

Anregungen für Ihr touristisches Content Marketing

Egal zu welcher Gattung Sie sich zählen. Hier ein paar Anregungen für Destinationen, touristische Marken und Angebotsträger (deren Produkt natürlich stimmt) für die Zeit vor dem Wegfall der Roaming-Gebühren ab 2017:

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1. Verschaffen Sie sich Klarheit über den aktuellen Stand Ihres Online Marketings

Wo stehen Sie jetzt oder anders gefragt, wo ist Ihr Online Marketing stehengeblieben? Hier gehts erst mal gar nicht um den Inhalt sondern um die zum Einsatz kommenden Instrumente. Gibt es eine Webseite, ist sie benutzerfreundlich auch auf mobilen Endgeräten, wo rangieren Sie auf Google, wie funktioniert der Newsletter, wie kommen Sie an neue E-Mail Adressen, was sagen Bewertungsportale über Sie aus? Wie generieren Sie neue Anfragen? All diese Fragen einer nüchternen Neubewertung zu unterziehen, dazu ist jetzt die Zeit!

2. Die Zahlen auf den Tisch!

Viele Touristiker lagern ihr Online Marketing aus. Das ist grundsätzlich ok. Viele tun es aber so, dass sie die Verantwortung dafür schlichtweg abgeben. Bedeutet, dass sie weder Interesse an der Webseiten-Statistik, noch an den Öffnungsraten der versendeten Newsletter haben. Und wer jetzt kontert, und sagt, er hätte keine Zeit, dem sage ich hier und jetzt

Wer sich nicht um sein Online Marketing kümmert, der braucht sich bald um gar nichts mehr zu kümmern!

Sich einen Überblick zu verschaffen bedeutet, sich für die Dinge zu interessieren, Fragen zu stellen um in weiterer Frage noch bessere Fragen stellen zu können. Beispiel: Kunde zur Agentur: „Bitte fügen Sie mich als Administrator der Facebook-Seite hinzu“. Tut nicht weh, wirkt aber oft Wunder und verbessert die Performanz von Social Media Seiten nachweislich!

3. Alte Zöpfe abschneiden!

Entschlacken Sie Ihr Online-Marketing um das, was Ihnen nachweislich nichts bringt. Es ist komisch, wir halten an Dingen fest, die vor langer Zeit aufgehört haben zu funktionieren. Wenn sie es überhaupt jemals getan haben! Hier geht es um den Newsletter, den kaum jemand öffnet, die Facebook-Seite des Hotels, mit der sich niemand befreunden will oder die Google-Anzeigen, die einfach verpuffen. Was Sie brauchen, um solche guten Entscheidungen zu treffen? Klarheit. Und die liefern nur harte Zahlen.

Content Marketing Strategie

Klarheit. Eine schöne Sache. Auch und vor allem im Content Marketing!

So. Jetzt sind die Zahlen auf dem Tisch, sind Dinge, die nachweislich nichts bringen abgestellt oder abbestellt, je nach dem ; ) Der Blick wird klar.

Mit 2017 ist Roaming Geschichte

Die Frage, die sich nun stellt, lautet, was brauchen bestehende und potentielle Gäste oder Kunden? Welche Inhalte, welche Angebote können ihnen clevere Touristiker jetzt, in der Minute unterbreiten?

Gutes Online-Marketing macht Sinn, stiftet Nutzen, wird nicht länger als Werbung sondern als sinnvolle Ergänzung betrachtet, weil es einen Urlaub, einen Aufenthalt, ein touristisches Erlebnis

  • zu bereichern
  • zu entschleunigen
  • zu ergänzen
  • zu erleichtern
  • zu verbreiten

in der Lage ist. Hier setzt Tourismusmarketing nach dem Wegfall der Roaming-Kosten 2017 an. Was noch können Sie tun um Ihr Online-Marketing zu optimieren?

Online Marketing: Konkrete nächste Schritte

Sorgen Sie für gute Inhalte

Dass gute Online Inhalte für Gäste ein Segen sind, sollte hinlänglich bekannt sein. Diese guten Inhalte sollten jedoch insbesondere zum richtigen Zeitpunkt vor den Augen der richtigen Nutzer erscheinen. Und hier kommt das Thema Kontext ins Spiel.

Übererfüllen Sie bestehende Erwartungen

Hoch über der Waldgrenze mit Blick über halb Oberkärnten ein Vier-Gänge-Menü einzunehmen, wie man es in Millstatt tun kann, das sind Anlässe, über die man gerne spricht. Offline und auf Facebook sowieso. Das Mobiltelefon zückt aber nur der, dessen Erwartungen wirklich übererfüllt wurden.

Diese, bestehende Erwartungshaltungen übererfüllenden Anlässe, Begegnungen und Bezüge zu schaffen, genau dorthin sollte das touristische Sinnen und Trachten verstärkt gehen. Jetzt und noch viel stärker nach 2017 wo in den Mobiltelefonen unserer Gäste nicht mehr länger eine Kostenbremse eingebaut sein wird.

Beachten Sie Kontext und Bezüge

Wenn der Musikdienst Spotify die ausgelieferte Musik an die Laufgeschwindigkeit seiner Abonnenten anpassen kann, sollten auch Sie darüber nachdenken, ob die Inhalte Ihres Online Marketings bestehende und zukünftige Kunden zum rechten Zeitpunkt, in der richtigen Stimmungslage, mit dem genau passenden Informationsbedürfnissen abzuholen in der Lage sind.

Es gibt die Möglichkeit, Teile Ihres Online Marketings so zu kuratieren und anzubieten, sodass Bezüge entstehen, die von Ihren Kunden dankend nachgefragt werden.

Folgen Sie bloß nicht der Mode

Wenn Sie wissen, dass Ihr touristisches Angebot anders ist, dann hätte es sich eigentlich auch ein anderes Online Marketing verdient. Das muss nicht immer nur die neue Webseite oder der umgestalteter Newletter sein.

Sich inhaltlich neu aufzustellen, eine neue Sprache zu verwenden oder einfach „nur“ voll und ganz in die Schuhe seiner Gäste zu schlüpfen, all das kann Sie darin unterstützen, auch im Online Marketing neue Wege einzuschlagen. Wege, wie sie nur Sie, nur Ihr Betrieb einschlagen kann.

Ihr Produkt wird einzigartig sein, Ihre Geschichte leicht verständlich und damit teilbar und ihr Online Marketing wird anders sein als alles andere. Kurz gesagt: Produkt und Online Marketing ergänzen sich optimal, sind schlüssig und vor allem glaubwürdig. Und wollen wir das nicht alle?

Video-Interview mit Martin Bredl: Content Marketing ohne Kontext funktioniert nicht

17. Juni 2015Martin Bredl gilt ohne Übertreibung als einer der Vorreiter auf dem Gebiet des Content Marketings. Im Interview beschäftigten wir uns mit dem Zusammenhang zwischen Content und Kontext.

Gute Inhalte sind im Online Marketing ein Muss. Wer sich mit der Vermarktung dieser Inhalte beschäftigt, der weiß, dass es mit der Erstellung alleine noch nicht getan ist. Es braucht mehr und der Begriff „Content Marketing“ kommt ins Spiel. Wikipedia definiert Content Marketing als

… eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.

Was gutes Content Marketing nun ausmacht, wann Marketing-Automatisierung für Unternehmen Sinn macht und wie Marketer mit ihren Inhalten wettbewerbsfähig bleiben, darüber habe ich mit Martin Bredl folgendes Interview geführt.

State of Storytelling 2014

23. Oktober 2014Ob Corporate Storytelling, Digital Storytelling oder bloß Storytelling. Das Thema erlebt derzeit eine echte Hochblüte. Längst rümpfen viele die Nase und meinen, die Methodik als leeres Marketing-Vokabel enttarnt zu haben. Ich will aber mehr. Ich will tiefer in die Materie hinein, bessere Fragen stellen und auf höherem Niveau scheitern. Deshalb diese Blogparade, an der sich jeder beteiligen kann, der zum Thema etwas beitragen will.

Diese Blogparade ist ein Stein, den ich ins Wasser werfe. Ich mache das von Zeit zu Zeit mit Themen, die mir am Herzen liegen. Ich komme jedoch nicht mit leeren Händen. So gibt es etwa auf Slideshare Folien, die ich in der  Workshop-Serie „Wer erzählt gewinnt – Mit Geschichten zu mehr Aufmerksamkeit und Weiterempfehlungen“ im Unternehmens-Gründungsprogramm verwendet habe. Auch gibt es hier am Blog in der Kategorie Corporate Storytelling einiges zu meiner persönlichen Sicht auf das Thema und darüber hinaus natürlich die Google Plus Community Storytelling Austria, die sich wirklich mehr Aufmerksamkeit (v.a. von meiner Seite…) verdient hätte. Ach ja, ein StoryCamp in Salzburg hat es 2012 auch mal gegeben…

Who cares?!
Jetzt also eine Blogparade zum Thema Storytelling und die bange Frage, Who cares!? Was ich in meinen Workshops sehe, ist, dass viele, um nicht zu sagen alle, mit Geschichten arbeiten. Wir verwenden sie dafür, für uns und unsere Anliegen zu sprechen, unseren Zuhörern ein besseres Verständnis zu ermöglichen oder aus vielerlei anderen Gründen. Und noch viel wichtiger: Jeder versteht unter Geschichten – ich möchte das Wort Storytelling hier erst gar nicht verwenden – etwas anderes.

Blogparade Storytelling

Storytelling kann vieles sein oder bedeuten. Um diese unterschiedlichen Aspekte geht es im Rahmen der vorliegenden Blogparade Storytelling.

Jeder setzt sie anders ein, erzählt anders und hat andere Erfahrungen damit gemacht. Was die einen im wahrsten Wortsinn narrativ, sprich erzählend im Dialog Angesicht zu Angesicht machen, das übersetzen andere in die Sphären des (Mitmach-) Internets.

Immer mehr Unternehmen erzählen Geschichten
Bedeutet, dass uns auch auf Webseiten, Blogs, auf Netzwerken wie Facebook oder Twitter immer häufiger Geschichten erzählt werden. Oder andere zumindest sagen, dass sie dies tun würden. Auch o.k. natürlich. Wie gesagt: Für jeden bedeuten Geschichten, ihre Anwendungen und Formen etwas anderes. Vor diesem Hintergrund soll der Betrachtungswinkel auf das Thema Storytelling im Rahmen dieser Blogparade so breit wie nur irgendwie möglich sein. Einige Fragen, sozusagen als Orientierung möchte ich den TeilnehmerInnen der Blogparade dennoch mit auf den Weg geben. Sie verstehen sich als Einladung, als Sprungbrett oder auch Inspirationsquelle, von der aus man dann gerne weitergehen kann

  • Wo setzen ich Geschichten ein und warum?
  • Wie sieht mein persönlicher Zugang zu Geschichten und zu Storytelling aus?
  • Worin sehe ich das Potential von Geschichten?
  • Welche Erfahrungen habe ich mit dem Einsatz von Geschichten bislang gemacht?
  • Was gefällt mir daran, wenn mit Unternehmen Geschichten erzählen?
  • Welche Möglichkeiten für Geschichten sehe ich in der internen Unternehmenskommunikation?
  • Welche weiteren Anwendungsbereiche für Geschichte gibt es und welche Erfahrungen habe ich damit gemacht?
  • Welche Möglichkeiten für Geschichten sehe ich in der Kommunikation von Unternehmen nach außen?
  • Was braucht es, damit digitales Storytelling gelingt?
  • Welche Chancen und Möglichkeiten bringt Storytelling im Mitmach-Internet?
  • Wo bin ich mit Geschichten bislang nicht weitergekommen oder gescheitert?
  • Wie oder wo scheitern Unternehmen die Storytelling als neue „Super-Methode“ betrachten
  • Vielleicht gibt es auch den einen oder anderen, der auf seinem Blog seine eigene Geschichte erzählt hat oder ausgelöst von dieser Blopgarade erzählen möchte?
  • Weitere Inspiration gibt die vor einem Jahr stattgefundene Blogparade zum Thema schön zusammengefasst auf Storify

Alle Einreichungen zur Blogparade Storytelling werden hier verlinkt.
Es wäre schön, würde eine rege Debatte zum Thema Storytelling in all seinen Facetten und Spielarten entstehen können. Hier und auf den Blogs der einreichenden BloggerInnen!

#stateofStorytelling
Zudem werden alle Einreichungen auch auf Storytelling Austria auf GooglePlus geteilt. Und einen schönen Hashtag gibt es natürlich auch. Er lautet #stateofstorytelling und kann die Einreichungen auf Facebook und Twitter sehr gerne „verzieren“ : )

Laufzeit und Einreichschluss
Die Blogparade beginnt ab sofort und läuft bis einschließlich Sonntag, den 30. November 2014. Glück auf!

Es grüßt euch,
Ed Wohlfahrt (der sich jetzt gleich an seinen eigenen Beitrag zur Blogparade Storytelling machen wird ; )