Tag Archives: Twitter

Blogparade „Zukunft Online Video“

18. Mai 2016Die Blogparade #ZukunftOnlineVideo geht dem Zusammenhang von Online Video, Social Media und Content Strategie auf den Grund. Mitmachen kann jeder, der zu diesem Thema beitragen möchte. Verlinken bitte nicht vergessen!

Online Marketer, Community-Manager und PR-Leute wissen es längst. An Video-Inhalten führt 2016 kein Weg mehr vorbei.

Grund genug, dem Phänomen Bewegtbild auf den Grund zu gehen und genauer hinzusehen. Zu fragen, wo die Stärken bewegter Bilder liegen und wie sie sich im Kontext professioneller Marken- und Kommunikationsarbeit online am besten einsetzen lassen, ist mehr denn je ein Gebot der Stunde.

Denn klar ist, dass die Zeiten verwackelter Handy-Videos der Vergangenheit angehören und heute professionelles Bewegtbild vorausgesetzt wird.

Online Video Blog Parade Ed Wohlfahrt

Jeder „kann“ Video, hat es den Anschein. Jeder schaut aber auch gerne Videos. Ob auf Webseiten oder Facebook. Was bedeutet dies für das Content Marketing sowie bestehende Strategien und wie bedeutsam ist Online-Video wirklich?

An wen wendet sich die Blogparade #ZukunftOnlineVideo

Die Blogparade wendet sich an alle, die sich mit dem Thema Online Video beschäftigen jedoch nicht zwingend an Personen, die Online-Videos selbst produzieren.

Angesprochen fühlen sollten sich also sowohl Content-Manager, als auch PR-Leute, Filmschaffende und Social Media Auskenner. Alle diese Leute haben das Thema Video auf dem Radar.

Die Blogparade hat das Ziel, bestehendes Wissen zu verbreitern und neues zu schaffen und die Relevanz des Themas damit ein Stück weit stärker zu verankern.

Dauer der Blogparade #ZukunftOnlineVideo

Die Blogparade startet heute (19. Mai) und läuft bis einschließlich 30. Juni 2016

Gebrauchsanweisung zur Blogparade #ZukunftOnlineVideo

Mitmachen kann jede/r Blogger/in die etwas zum Thema Online Video beitragen möchte. Basis des ganzen ist ein Post oder Video auf dem eigenen Blog oder auf Youtube / Vimeo, etc. sowie eine Verlinkung mit diesem Artikel, mittels Kommentar bzw. Trackback.

Alle eingereichten Blogposts und Videos werden hier, im Anschluss an diesen Posts sowie am neu erstellten Online Video Space (Testballon) auf Google veröffentlicht

Hier können alle eingereichten Blogposts und Videos eingesehen aber auch diskutiert werden.

Hier können alle eingereichten Blogposts und Videos eingesehen aber auch diskutiert werden.

Wer mich auf Google adden will bitte hier lang ==> +EdWohlfahrt

Nachfolgend finden sich Themenvorschläge, die nach Lust und Laune umgestaltet und erweitert werden können.

Schön wäre es, würden alle TeilnehmerInnen auf ihren Blogs, im weiteren auch auf Twitter, Facebook und allen anderen Kanälen, den Hashtag #ZukunftOnlineVideo verwenden.

Wertschätzung statt Nabelschau

Die eingereichten Blogposts dürfen keine Werbe-Einschaltungen sein. Der Austausch, qualitatives Feedback und konstruktives Lernen voneinander steht im Vordergrund.

Themenvorschläge für die Blogparade #ZukunftOnlineVideo

  • Wie schätze ich persönlich das Thema Online Video generell bzw. für die Content Strategie von Unternehmen, Privatpersonen, etc. ein?
  • Wie professionell muss Video-Content heute sein? Bis zu welchem Punkt können oder sollen Unternehmen und PR-Agenturen selbst Hand anlegen?
  • Werkzeuge- und Plattformen-schau: Welche Dienste setze ich ein, welcher Plattform gebe ich den Vorzug und warum?
  • Womit ich drehe und warum: Wie sieht mein Video-Setup aus (Kamera/Licht/etc.) und für welche Zwecke setze ich es ein?
  • Periscope, Google & Facebook LIVE: Einsatzmöglichkeiten, Best Practise-Beispiele, Do’s & Dont’s bzw. auch Wie lassen sich diese Dienste im Rahmen einer bestehenden Content Strategie einsetzen?
  • Wo liegt die Zukunft für Online Videos, wie genau könnte sie aussehen und warum, wohin entwickeln sich Branche, Plattformen und Anwender?
  • Online Video und Suchmaschinen-Marketing. Welche Rolle spielt Video Content für SEO?

Alle eingereichten Posts oder Videos werden hier angeführt:

 

1. Videos statt Fernsehen: Virtual Reality und 360-Grad-Videos

2. Online Video Marketing – Beitrag von Logmedia

3. Der Tourismus-Blog: Videos Statt Fernsehen

4. Beitrag vom Bremen Blog „Bremen in Video erleben“

 

Next Internet: Warum wir omline am Radar haben sollten

14. Januar 2016Viele die Rede ist derzeit vom einer neuen, bewussteren Haltung, mit der Nuzter angeblich online gehen. Omline nennt sich das ganze. Was ist damit gemeint und was macht dies Entwicklung für Online Marketer interessant?

Was meint Matthias Horx wenn er von Omline bzw. dem Omline-Trend spricht? Kurz zusammengefasst, eine neue Achtsamkeit, die in einen veränderten Umgang mit dem Internet mündet.

Omline: Neues Bewusstsein der Nutzer

Es geht nicht mehr um online oder offline, sondern darum, wie Menschen online gehen. Horx spricht hier von einer neuen Achtsamkeit. Angelehnt an den Om-Laut, den einige von uns aus dem Yoga-Kurs kennen, wird daraus das Kunstwort „Omline“.

Omline der neue Megatrend?

Laut Zukunftsforscher Horx gehen Nutzer immer bewusster online. Diese Haltung, dieses neue Bewusstsein im Umgang mit dem Internet, nennt er Omline. Angelehnt an dem Om-Laut aus Meditation und Yoga.

Auf welchen Prozentsatz an Onlinern diese spezielle Form der achtsamen Nutzung nun jedoch zutrifft, ist nicht bekannt.

Verändertes Bewusstheit auch auf Anbieter-Seite

Nicht erst seitdem der Begriff „Inbound Marketing“ in unseren Breiten Einzug hält, gehen immer mehr Anbieter von Online-Inhalten dazu über, möglichst nützlich zu sein bzw. die Informationsbedürfnisse ihrer Leser/Kunden ins Zentrum ihres Publizierens zu stellen.

Ich sage nicht, diese Entwicklung wäre neu, doch gibt es derzeit vermehrt Stimmen, die von Marken und Anbietern eine neue Nützlichkeit einfordern.

Ob nun als Antwort auf den von Horx beschriebenen Omline-Trend, sei dahingestellt. Vielleicht gibt es auch einfach nur immer mehr Anbieter von Inhalten und damit verfügbaren Content, sodass sich nur noch jene durchsetzen, die über besonders nützliche Inhalte verfügen?

Eine neue Ökonomie der Nützlichkeit als Resultat der von Georg Franck ins Treffen geführten Ökonomie der Aufmerksamkeit vielleicht?

Respekt! Neue Kundensicht im Online-Marketing

Neulich habe ich auf Lead Digital einen Gastbeitrag von Meike Leopold gelesen. Sie schreibt über guten Content bzw. darüber, dass die Produktion desselben auch etwas wert sei. In den Kommentaren finde ich dann folgenden Satz. Ich greife ihn hier heraus, weil ich ihn für zentral halte:

Denn es ist die Basis für alle Kanäle, wenn ein geiler Text die Leser mit reißt. Und es ist dem Leser Respekt erweisen.

Er stammt aus der Feder von Richard Sirch, dem Geschäftsführer von Tastenfeuer. Schon interessant was er da schreibt.

Hier gehts um nicht mehr oder weniger als dem Nutzer Respekt zu werweisen oder, um das Wort noch einmal zu strapazieren, ihm respektvoll zu begegnen. Inhaltlich, spricht textlich wohlgemerkt! So lese ich Richard hier einfach mal.

neues Bewusstsein der Online Erfahrung

Die Erstellung von Online Inhalten hat viel mit Respekt zu tun. Wer seine Leser mit ihren Bedürfnissen, ja auch Nöten abholen will, schafft Vertrauen und Relevanz.

 

Respektvoller Umgang mit dem Leser

Dies führt unweiterlich zur Frage, was denn das Gegenteil wäre bzw. wie sich Online Inhalte anfühlten, die es an diesem Respekt vermissen lassen? Nun, hierzu fällt mir gleich eine ganze Menge ein

Online Inhalte, die es an Respekt vermissen lassen

  • Inhalte, die einzig das Ziel verfolgen, dass sich damit jemand „warmschreibt“ bevor er dann, möglichst weit unten, mehr oder weniger nebenbei, dazu bereit ist, zum Punkt zu kommen.
  • Inhalte, die nicht einlösen, was ihre Verpackung in Form von Headline, Meta-Tags & Co versprochen hat.
  • Inhalte, die primär für Maschinen oder Suchmaschinen geschrieben wurden und die aus diesem Umstand erst gar kein Hehl machen.
  • Inhalte, die uns hinhalten oder sogar arglistig hinters Licht führen, nur damit wir in weiterer Folge gezwungenermaßen klicken, herunterladen oder anderweitig „interagieren“.
  • Inhalte, deren Ziel primär darin besteht, die Lücken zwischen den links, rechts, oben und unten angebrachten Werbeanzeigen von Amazon, Willhaben & Co zu füllen, weil diese Seiten sonst komisch aussehen würden.

Diese Liste ist absolut erweiterbar. Ich denke, dass uns viele dieser Dinge in absehbarer Zeit so alt vorkommen werden, wie vor zehn Jahren die ausgedruckten E-Mails in der Postmappe des Geschäftsführers.

Fazit: Warum Omline, Respekt und Inbound zusammengehören

Omline, Respekt und Inbound-Marketing gehören zusammen oder haben zumindest viel miteinander zu tun.

Wenn ich den Nutzer nicht respektiere, setze ich ihm Inhalte vor, die primär meinen eigenen Interessen dienen, aber nicht den seinen. Er wird entsprechend reagieren.

Inhalte zu erstellen und anzubieten, die die Zeit und die Bedürfnisse unserer Kunden und Dialogpartner im Blick behalten, ist also mehr denn je ein Gebot der Stunde.

Dies auch deshalb, weil man Lesern, die immer genauer hinsehen und die Information immer bewusster nachfragen, aufnehmen oder einfach weglassen, damit jenen Respekt entgegenbringen kann, den sie eigentlich verdienen.

 

Online Marketing: Vor welchen Herausforderungen Unternehmen wirklich stehen

17. Juli 2015Neulich las ich den Vorschlag, weniger häufig, dafür besseren Content zu produzieren. Einleuchtend, dachte ich mir. Dabei liegen die Potenziale der Unternehmen im Content Marketing ganz wo anders.

Langsam aber sicher spricht es sich herum. Viel Inhalt zu produzieren und dabei zu wenig Augenmerk auf dessen Qualität zu legen, zahlt sich nicht aus. Dennoch, produzieren viele einfach weiter. Getreu dem Motto „Inhalt ist gut. Noch mehr Inhalt besser“.

Wo stehen Unternehmen im Bereich Content?

Wenn ich mir das Online Marketing bzw. die inhaltliche Qualität des Online Marketings diverser Unternehmen anschaue, so kommen mir meist diese drei Typen unter.

Typ 1: Marketing mit Inhalten? Wir haben doch eine Webseite!
Für Unternehmen vom Typ 1 war das Online Marketing mit der Fertigstellung der Webseite erledigt. Ein News-Bereich, der ursprünglich für aktuelle Infos aus dem Unternehmen gedacht war, ist zwar vorhanden, leider fühlt sich unter der Zeit aber keiner so richtig dafür verantwortlich.

Typ 2: Content Marketing? Wir tun eh…
Unternehmen vom Typ 2 produzieren mehr oder weniger laufend Inhalte, die sich in Newslettern, im News- oder Blogbereich auf der Webseite wiederfinden. Die Qualität dieser Inhalte ist manchmal höher, manchmal niedriger.

Und natürlich gibt es hier Phasen, in denen mehr Inhalte produziert werden, als in andren. Ein Beispiel hierfür sind Tourismusunternehmen, die mit der Erstellung von Inhalten erst wieder beginnen, wenn sie die Sonnenschirme aus dem Schuppen räumen.

Typ 3: Content Marketing? Leider keine Zeit!
Firmen vom Typ 3 können sich um ihre Webseiten, die darin enthaltenen News-und Blogbereiche leider nicht kümmern. Der Grund: Es werden so circa alle Social Media Kanäle bespielt, die das Mutmach-Web so bietet. Da bleibt dann einfach zu wenig Zeit.

So manches Unternehmen erschöpft sich in sozialen Medien und hat dadurch keine Ressourcen mehr für die Erstellung eigener Inhalte auf eigenen Kanälen frei.

Erschöpft von zu viel Social Media? Keine Ressourcen mehr frei für die Erstellung eigener Inhalte auf eigenen Kanälen wie Webseite und Blog?

Im Übrigen ein schwerer strategischer Fehler, alle Eier in einen Korb zu legen und sein Content Marketing ausschließlich auf jenen Plattformen stattfinden zu lassen, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Gemeint sind Facebook, Google Plus, Twitter und alle anderen.

Qualität im Content Marketing ist immer ein Thema und wird auch immer eines bleiben.

Auch wenn das Marketing, insbesondere das Online Marketing immer technischer wird, und diese Entwicklung zeichnet sich längst ab, werden Inhalte die entscheidende Rolle spielen.

Und hier wird es meiner Meinung nach um beides gehen. Also um Qualität und Quantität im gleichen Maße. Wer aber nicht in der Lage ist, eine gleichbleibende Qualität abzuliefern und zwar dauerhaft, hat keine Chance.

Content Marketing: Was ist Qualität?

Was ist jetzt wieder Qualität? Ich denke, das lässt sich einfach sagen. Wenn Unternehmen dazu in der Lage sind, in die Schuhe und Fragestellungen ihrer Zuhörer zu schlüpfen, wenn sie sich wirklich dafür interessieren, wo ihre Kunden, Gäste, Abnehmer thematisch gerade stehen und darauf Antworten liefern, dann liegen sie mit ihrem guten Content richtig.

Content Check Handlungsbedarf

Wenn Ihr Online Content einer genauen Prüfung nicht standhält, besteht Handlungsbedarf.

Wobei sich schon die Frage stellt, wie sehr Unternehmen und Firmen genau dieser Umstand interessiert. Schon möglich, dass hier manche uninteressiert mit den Achseln zucken. Aber die Inhalte, die sie online vermarkten wollen, wird niemand lesen, hören oder gar teilen wollen.

Quantität ist immer ein Thema

Es wird nicht ausreichen, ab und an etwas Hoch-Qualitatives über seine Webseite zu spannen, weil dort alle an den Lippen des Unternehmens hängen, und den Rest des Jahres zu schweigen.

Ich glaube, dass Unternehmen heute dauerhaft den Grund liefern müssen, warum es sie, warum es in ihrem Online Marketing gerade diese ihre Inhalte braucht.

Unternehmen die diesen Wahrheitsbeweis nur für einige Monate im Sommer antreten können oder wollen, fallen durch. Entweder sie sind dauerhaft relevant oder sie sind es nicht. In letzterem Fall treten andere, für das Publikum relevantere Absender an ihre Stelle.

Qualität und Quantität: Kein Entweder-Oder!

Meiner Meinung nach geht es im Content Marketing um Qualität und Quantität. Eines allein reicht nicht aus, soll das ganze Unterfangen von Erfolg gekrönt sein. Vor diesem Hintergrund halte ich den Tip, weniger Inhalte zu produzieren, dafür inhaltlich stärker auf Qualität zu setzen, für einen Luxus-Ratschlag.

Viele Unternehmen haben schlichtweg andere Sorgen. Sie liegen, wie oben ausgeführt, dort, wo es darum geht, den nächsten Post, den nächsten Newsartikel, den nächsten Newsletter-Text zu verfassen. Inhalte übrigens, die das Telefon klingeln lassen und in weiterer Folge Käufe und Neukunden nach sich ziehen sollen.

Roaming ade: Wie Sie als Touristiker jetzt vorbauen!

30. Juni 2015Europa sei Dank! Ab 2017 hat der heimische Tourismus ein Problem weniger. Die Zurückhaltung der Gäste, ihr eigenes (teures) Mobiltelefon zu nutzen, fällt weg. Wie Sie als Touristiker darauf reagieren und Ihr Online Marketing fit machen für die Zeit danach, lesen Sie hier!

2017 ist das leidige Thema Roaming Geschichte. Urlauber können ihr geliebtes Mobiltelefon dann nutzen, ohne Angst vor den Kosten haben zu müssen. Sie brauchen beim Upload ihrer Fotos, und Check ihrer Social Media Profile nicht mehr auf den Datenverbrauch achten.

Roaming onlinePR1

Die Frage ist nun, wie Destinationen, touristische Angebotsträger und touristische Marken auf diesen Umstand reagieren. Hier gleich ein paar Optionen

  • Gute Inhalte? Haben wir eh!
    Es gibt sie, die Regionen, Marken und Angebotsträger, die bereits gestern für heute vorgesorgt haben. Sie haben nicht nur längst mobil optimierte Webseiten, sie verfügen auch über relevante Inhalte, die jedoch laufend angepasst und erneuert werden. Die Qualität dieser Inhalte ist hoch. Es gibt eine Strategie für Soziale Medien und einen laufenden Prozess, der eine gleichbleibend hohe Content Qualität sicherstellt.
  • Gute Inhalte? Keine Ahnung!
    Wenn Sie all das nicht haben, wenn die Google Suche nach Ihrem Unternehmen eine nicht gewartete Google-Plus Seite ganz oben ausspuckt, dann sprechen Sie jetzt mit Ihrer Internetagentur. Daran, sein Online-Marketing für die Zeit nach dem Wegfall der Roaminggebühren anzupassen, führt meiner Meinung nach kein Weg vorbei. Und 2017 wird es zu spät sein, damit zu beginnen. Der frühe Vogel fängt den Wurm!
  • Gute Inhalte? Brauchen wir nicht!
    Sie brauchen keine guten Inhalte? Höchst wahrscheinlich auch kein Online-Marketing, weil Ihr Betrieb auch so gut funktioniert? Sie Glücklicher! Es gibt zwar nur noch wenige Betriebe, auf die das zutrifft (und es werden immer weniger) aber lassen Sie es sich gut gehen, der nächste Gast kommt bestimmt!

Anregungen für Ihr touristisches Content Marketing

Egal zu welcher Gattung Sie sich zählen. Hier ein paar Anregungen für Destinationen, touristische Marken und Angebotsträger (deren Produkt natürlich stimmt) für die Zeit vor dem Wegfall der Roaming-Gebühren ab 2017:

Roaming OnlinePR2

1. Verschaffen Sie sich Klarheit über den aktuellen Stand Ihres Online Marketings

Wo stehen Sie jetzt oder anders gefragt, wo ist Ihr Online Marketing stehengeblieben? Hier gehts erst mal gar nicht um den Inhalt sondern um die zum Einsatz kommenden Instrumente. Gibt es eine Webseite, ist sie benutzerfreundlich auch auf mobilen Endgeräten, wo rangieren Sie auf Google, wie funktioniert der Newsletter, wie kommen Sie an neue E-Mail Adressen, was sagen Bewertungsportale über Sie aus? Wie generieren Sie neue Anfragen? All diese Fragen einer nüchternen Neubewertung zu unterziehen, dazu ist jetzt die Zeit!

2. Die Zahlen auf den Tisch!

Viele Touristiker lagern ihr Online Marketing aus. Das ist grundsätzlich ok. Viele tun es aber so, dass sie die Verantwortung dafür schlichtweg abgeben. Bedeutet, dass sie weder Interesse an der Webseiten-Statistik, noch an den Öffnungsraten der versendeten Newsletter haben. Und wer jetzt kontert, und sagt, er hätte keine Zeit, dem sage ich hier und jetzt

Wer sich nicht um sein Online Marketing kümmert, der braucht sich bald um gar nichts mehr zu kümmern!

Sich einen Überblick zu verschaffen bedeutet, sich für die Dinge zu interessieren, Fragen zu stellen um in weiterer Frage noch bessere Fragen stellen zu können. Beispiel: Kunde zur Agentur: „Bitte fügen Sie mich als Administrator der Facebook-Seite hinzu“. Tut nicht weh, wirkt aber oft Wunder und verbessert die Performanz von Social Media Seiten nachweislich!

3. Alte Zöpfe abschneiden!

Entschlacken Sie Ihr Online-Marketing um das, was Ihnen nachweislich nichts bringt. Es ist komisch, wir halten an Dingen fest, die vor langer Zeit aufgehört haben zu funktionieren. Wenn sie es überhaupt jemals getan haben! Hier geht es um den Newsletter, den kaum jemand öffnet, die Facebook-Seite des Hotels, mit der sich niemand befreunden will oder die Google-Anzeigen, die einfach verpuffen. Was Sie brauchen, um solche guten Entscheidungen zu treffen? Klarheit. Und die liefern nur harte Zahlen.

Content Marketing Strategie

Klarheit. Eine schöne Sache. Auch und vor allem im Content Marketing!

So. Jetzt sind die Zahlen auf dem Tisch, sind Dinge, die nachweislich nichts bringen abgestellt oder abbestellt, je nach dem ; ) Der Blick wird klar.

Mit 2017 ist Roaming Geschichte

Die Frage, die sich nun stellt, lautet, was brauchen bestehende und potentielle Gäste oder Kunden? Welche Inhalte, welche Angebote können ihnen clevere Touristiker jetzt, in der Minute unterbreiten?

Gutes Online-Marketing macht Sinn, stiftet Nutzen, wird nicht länger als Werbung sondern als sinnvolle Ergänzung betrachtet, weil es einen Urlaub, einen Aufenthalt, ein touristisches Erlebnis

  • zu bereichern
  • zu entschleunigen
  • zu ergänzen
  • zu erleichtern
  • zu verbreiten

in der Lage ist. Hier setzt Tourismusmarketing nach dem Wegfall der Roaming-Kosten 2017 an. Was noch können Sie tun um Ihr Online-Marketing zu optimieren?

Online Marketing: Konkrete nächste Schritte

Sorgen Sie für gute Inhalte

Dass gute Online Inhalte für Gäste ein Segen sind, sollte hinlänglich bekannt sein. Diese guten Inhalte sollten jedoch insbesondere zum richtigen Zeitpunkt vor den Augen der richtigen Nutzer erscheinen. Und hier kommt das Thema Kontext ins Spiel.

Übererfüllen Sie bestehende Erwartungen

Hoch über der Waldgrenze mit Blick über halb Oberkärnten ein Vier-Gänge-Menü einzunehmen, wie man es in Millstatt tun kann, das sind Anlässe, über die man gerne spricht. Offline und auf Facebook sowieso. Das Mobiltelefon zückt aber nur der, dessen Erwartungen wirklich übererfüllt wurden.

Diese, bestehende Erwartungshaltungen übererfüllenden Anlässe, Begegnungen und Bezüge zu schaffen, genau dorthin sollte das touristische Sinnen und Trachten verstärkt gehen. Jetzt und noch viel stärker nach 2017 wo in den Mobiltelefonen unserer Gäste nicht mehr länger eine Kostenbremse eingebaut sein wird.

Beachten Sie Kontext und Bezüge

Wenn der Musikdienst Spotify die ausgelieferte Musik an die Laufgeschwindigkeit seiner Abonnenten anpassen kann, sollten auch Sie darüber nachdenken, ob die Inhalte Ihres Online Marketings bestehende und zukünftige Kunden zum rechten Zeitpunkt, in der richtigen Stimmungslage, mit dem genau passenden Informationsbedürfnissen abzuholen in der Lage sind.

Es gibt die Möglichkeit, Teile Ihres Online Marketings so zu kuratieren und anzubieten, sodass Bezüge entstehen, die von Ihren Kunden dankend nachgefragt werden.

Folgen Sie bloß nicht der Mode

Wenn Sie wissen, dass Ihr touristisches Angebot anders ist, dann hätte es sich eigentlich auch ein anderes Online Marketing verdient. Das muss nicht immer nur die neue Webseite oder der umgestalteter Newletter sein.

Sich inhaltlich neu aufzustellen, eine neue Sprache zu verwenden oder einfach „nur“ voll und ganz in die Schuhe seiner Gäste zu schlüpfen, all das kann Sie darin unterstützen, auch im Online Marketing neue Wege einzuschlagen. Wege, wie sie nur Sie, nur Ihr Betrieb einschlagen kann.

Ihr Produkt wird einzigartig sein, Ihre Geschichte leicht verständlich und damit teilbar und ihr Online Marketing wird anders sein als alles andere. Kurz gesagt: Produkt und Online Marketing ergänzen sich optimal, sind schlüssig und vor allem glaubwürdig. Und wollen wir das nicht alle?

Video-Interview mit Martin Bredl: Content Marketing ohne Kontext funktioniert nicht

17. Juni 2015Martin Bredl gilt ohne Übertreibung als einer der Vorreiter auf dem Gebiet des Content Marketings. Im Interview beschäftigten wir uns mit dem Zusammenhang zwischen Content und Kontext.

Gute Inhalte sind im Online Marketing ein Muss. Wer sich mit der Vermarktung dieser Inhalte beschäftigt, der weiß, dass es mit der Erstellung alleine noch nicht getan ist. Es braucht mehr und der Begriff „Content Marketing“ kommt ins Spiel. Wikipedia definiert Content Marketing als

… eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.

Was gutes Content Marketing nun ausmacht, wann Marketing-Automatisierung für Unternehmen Sinn macht und wie Marketer mit ihren Inhalten wettbewerbsfähig bleiben, darüber habe ich mit Martin Bredl folgendes Interview geführt.

Twitter irrelevant? Warum Umdenken sich jetzt lohnt.

16. Juni 2015Bei vielen heimischen Unternehmen führt der Kurznachrichtendienst Twitter ein Aschenputtel-Dasein. Noch, muss man sagen. Die neue Partnerschaft zwischen Google und Twitter wirft ihre Schatten voraus und betrifft auch Ihr Business. Jetzt umzudenken lohnt sich.

In den USA und Großbritannien funktioniert es bereits. Wer auf seinem Mobiltelefon oder Tablet über seinen Browser oder die Google-App eine Suchanfrage startet, bekommt dazu passende Echtzeit-Nachrichten aus Twitter serviert. Der Grund dafür: Twitter und Google kooperieren neuerdings. Fast still und heimlich, möchte man meinen.

Mehr Relevanz und Reichweite für Ihre Tweets
Die neue Partnerschaft zwischen Google und Twitter bedeutet für Unternehmen und Marken, dass ihre Twitter-Meldungen bzw. Tweets mit einem Mal mehr Reichweite, Sichtbarkeit und damit Relevanz haben.

Twitter Nachrichten auf Google

Bald auch bei uns: Im englischsprachigen Raum zeigt Google in den Suchergebnissen neuerdings Twitter-Nachrichten an.

Menschen, die auf ihrem Mobilgerät nach einem Unternehmen, einer Veranstaltung oder einer Marke suchen, bekommen dazu passende Tweets eingespielt und können von hier aus sofort weiter zu jedem beliebigen Ort im Internet. Ihre Webseite etwa oder Ihren Online-Shop. Das ganze natürlich in Echt-Zeit.

Fehlender Twitter-Account bald Wettbewerbsnachteil?
Unternehmen ohne Twitter-Account bleibt diese Möglichkeit verwehrt.

Es ist jetzt ein guter Zeitpunkt die eigene Twitter-Verweigerung zu überdenken.

Höchste Zeit also, den verstaubten Twitter-Account zu reaktivieren, die hoffentlich vorhandene Strategie anzupassen und sich zu überlegen, welche Inhalte für diesen Kanal am besten geeignet sind.

OnlinePR auf Twitter

In Echtzeit: Tweets dargestellt in der Google Ergebnisseite auf mobilen Endgeräten. Eine spanende Entwicklung für Unternehmen und Marken.

Neue Suchanfragen: Unternehmen + Twitter
Nicht auszuschließen, dass die Partnerschaft zwischen Twitter und Google auch zu einer neuen Art der Suchanfrage führen wird. So könnten Nutzer gezielt nach Twitter-Meldungen Ihres Unternehmens suchen. Auf Verdacht sozusagen. Hier mit eigenen Inhalten zur Stelle zu sein, macht also Sinn.

5 Wege aus der Facebook-Sackgasse

11. Dezember 2014Facebook will Kohle. So einfach ist das. Wollen Unternehmen mit ihrem Gedöns in die Breite, müssen sie dafür immer tiefer in die Tasche greifen. Ich versuche hier der Frage nachzugehen, ob sich Facebook noch lohnt. Und wenn ja, für wen und wie lange noch.

Dass es mit der organischen, also der natürlichen, kostenlosen Reichweite für Facebook-Seiten so gut wie vorbei ist, hat sich in der Branche herumgesprochen. So postete Ogilvy bereits im heurigen Frühjahr nachfolgende Grafik, die bei vielen Marken- und Kommunikationsverantwortlichen wohl für einen kalten Schauer gesorgt haben dürfte.

Reichweite von Facebook Seiten

Die Organische Reichweite von Facebook-Seiten befindet sich im Sturzflug. Dies aber nicht erst seit gestern.

Wie findet dieses Wissen nun seinen Niederschlag in der Praxis? Auf jeden Fall zu wenig, finde ich. Wie läuft es mit Facebook nun wirklich? Nun, man nimmt ordentlich Geld in die Hand und pusht dann den eigenen, für die Fans meist unterdurchschnittlich relevanten Content, so lange in lichte Höhen, bis das Geld eben aufgezehrt ist. Was dabei heraus kommt, sind überaus schöne Zahlen und Grafiken (bereitgestellt von Facebook…), die man dann seinem glücklichen Geschäftsführer, CEO oder CMO unter die Nase halten kann und – ein wenig Glück oder besser Unwissen vorausgesetzt – ungeschoren davon kommt.

Organische Reichweite vs. bezahlte Reichweite

So manches Unternehmen gibt auf Facebook Unsummen aus. Nachdenken über Alternativen ist ausdrücklich verboten, weil man ja bereits viel Geld in Berater, den Aufbau von Strukturen, Schulungen, Software-Tools und eben Facebook Werbung investiert hat.

Facebook will Kohle..
Ich gehöre Facebook betreffend sicher nicht zum erlauchten Kreis der allwissenden Müllhalden, da gibt es weiß Gott andere! Jedoch halte ich einen Cost Per Click auf Facebook von einem Dollar und mehr für absolut grenzwertig! Ich frage mich, warum 20.000 Personen den Post XY eines Unternehmen sehen müssen, damit dieses (nicht verkaufende) Posting dann 50 Likes und vielleicht zehn Kommentare erhält. Das ganze dann zum Preis von 500 Euro (!).

… und liefert Grafiken
Ihr meint, solche Kosten für einen Klick oder ein einziges „Engagement“ wären aus der Luft gegriffen? Das sind sie nicht, weil ebeb noch zu viele diese Grafiken oder vermeintlich 20.000, 30.000 oder 70.000 Reichweite sehen wollen. Und Facebook macht gutes Geld, mir Leuten, denen genau dieser Umstand nicht ausreichend bewusst ist, dass sie hier meist zu viel für zu wenig bezahlen!

Was tun, wenn die Facebook Werbung ins eigene Marketing-Budget ein immer größeres Loch brennt?

Was tun, wenn die Facebook Werbung ins eigene Marketing-Budget ein immer größeres Loch brennt?

 

Wege raus aus der Facebook-Sackgasse
Nun, wie könnten sie aussehen, mögliche Lösungen? Hier mal eine Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Würde mich brennend interessieren, welche Strategien hier andere sehen.

Möglichkeit #1. Weiter wie bisher aber anders
Bleiben Sie auf Facebook und hoffen auf bessere Zeiten. Wer weiß, vielleicht hat das Netzwerk mal genug Geld eingesammelt und schraubt die gratis zu erzielende Reichweite wieder nach oben. Dies lässt sich zumindest nicht vollends ausschließen. Wenn Sie sich vorerst dazu entschließen, nix zu tun, beobachten Sie in Zukunft genauer, was Ihnen Facebook für Ihr gutes (Werbe)Geld liefert. Aber Achtung, zu werblich sollten Ihre Facebook-Postings (egal ob sponsored oder nicht…) dann auch nicht sein. Das wünscht sich zumindest Facebook. Und die bestimmen auf ihrem Netzwerk natürlich, was gesendet wird und was nicht. Anregungen, wie Sie aus ihren Facebook-Ads mehr herausholen, finden Sie etwa bei Jon Loomer. Kalkulieren und rechnen Sie. Es ist letztlich Ihr Geld und wenn Sie damit immer weniger Leads erzielen, so führt dies unweigerlich zum nächsten Schritt.

Möglichkeit #2. Facebook verlassen
Ich weiß, reichlich kontrovers dieser Vorschlag bei näherem Hinsehen jedoch durchaus eine Überlegung wert. Setzen Sie auf andere, bisher stiefmütterlich behandelte Kanäle wie das gute alte E-Mail, den Newsletter oder Soziale Netzwerke, auf denen hinsichtlich Interaktion jetzt zwar nicht die Post abgeht, deren Verwendung Ihnen und Ihrer Marke jedoch immerhin Relevanz auf Google bringt. Ein Zwischenschritt, sozusagen Möglichkeit 2a, bestünde darin, das eigene Facebook-Angebot kontrolliert auf Sparflamme zu nehmen. Sie sind dann zwar immer noch auf Facebook vertreten, jedoch nicht mehr mit dem Einsatz, der vor allem Facebook Geld (und unbezahlte Werbung in Form Ihrer Print-Anzeigen mit Facebook-Logo…) in die Kassen spült.

Möglichkeit #3. E-Mail Newsletter exhumieren
Natürlich verwenden Unternehmen einen Mix bestehend aus Homepage, E-Mail Newsletter und Social. Dennoch fiel mir während der vergangenen Zeit immer häufiger auf, wie wenig Aufmerksamkeit auf das Thema Newsletter gelegt wurde. Ich spreche jetzt nur mal von der Aufmachung, spricht Optik und noch gar nicht so sehr vom Inhalt. Hier anzusetzen und seinen Kunden, Fans, Freunden relevante, gut aufbereitete Informationen zukommen zu lassen, ist nicht das Schlechteste. Vor allem dann, wenn Sie diese Maßnahme mit der Performanz vergleichen, die Ihre nicht-beworbenen Posts derzeit auf Facebook haben… Und inhaltlich kann man hier auch in die Vollen hauen. Erzählen sie Geschichten, bringen Sie Videos und schnüren Sie einen Newsletter, auf den an bereits sehnlich wartet. Sidestep: Warum Facebook verwenden zum Verschenken irgendwelcher Goodies, wenn ich dies z.B. auch über die eigene Webseite, den eigenen Newsletter tun kann..?

Möglichkeit #4. Alternative Kanäle wählen
Eine vor dem Hintergrund der Entwicklung von Facebook spannende Alternative scheinen Brand Communities zu sein. Viele Unternehmen haben diese bereits vor Jahren hochgezogen und verstärken ihr Engagement 2015 maßgeblich. Communities dieser Art sind auf solidem, eigenem Boden gebaut und hängen nicht vom Gutdünken anderer ab. Sie müssen jedoch nicht BMW, Cola-Cola oder Ikea heißen. Klein zu beginnen und das Augenmerk auf den Nutzen für den Kunden zu legen, ist hier alles andere als kurzsichtig. Im Rahmen einer solchen Community helfen sich Kunden gegenseitig, kommunizieren Sie ohne Streuverlust und vor allem ohne dass irgendjemand von Ihnen plötzlich Geld sehen will. An einer schönen und und vom Nutzwert her hoch einzuschätzenden Brand Community, sie nennen diese selbst Support Community, werkt der Österreichische Mobilfunkanbieter A1 seit längerer Zeit. Aber es ist dieser lange Atem, der sich dann auch entsprechend niederschlägt. Übrigens, auch ein Blog kann gleichzeitig Marketing-Tool, Brand Community und damit perfekter Facebook-Ersatz sein…

Brand Communities, die sich Social Content auf die eigene Webseite holen scheinen derzeit der letzte Schrei zu sein

Brand Communities, die sich Social Content auf die eigene Webseite holen scheinen derzeit der letzte Schrei zu sein (Quelle: Playstation Greatness Awaits)

Möglichkeit #5. Social Tools einsetzen
Liken, kommentieren, weiterleiten, voten. All diese Features wurden von Facebook auf genial einfache Weise zentral gebündelt und stehen uns hier „gratis“ zur Verfügung. Wir haben sozusagen Interaktions-Möglichkeiten, ja mehr noch, die Interaktion, den Dialog, all das, an Facebook ausgelagert. Wie freigiebig?! In Zukunft könnte es so laufen, dass sich Webseiten-Betreiber dieser Features wieder mehr und mehr „zurückholen“ bzw. diese auf die eigene Web- oder Mikroseiten packen. Auch dies wiederum vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, ein Stück weit unabhängiger und freier agieren zu können, als man dies auf Facebook tun kann.

Weiterführende Blog-Literatur:
Brands are wasting Time and Money on Facebook and Twitter, Report says
Facebook Has Finally Killed Organic Reach. What Should Marketers Do Next?

 

Tweets embedden, so gehts!

9. Februar 2012Wir kennen das Problem. Einzelne Tweets konnten bislang nur über Screenshots eingebunden werden. Zwar konnte man auf den Tweet auf Twitter verlinken, aber richtig nutzerfreundlich war das nicht. Mit seinem …

Wir kennen das Problem. Einzelne Tweets konnten bislang nur über Screenshots eingebunden werden. Zwar konnte man auf den Tweet auf Twitter verlinken, aber richtig nutzerfreundlich war das nicht. Mit seinem neuen Layout schafft Twitter nun Abhilfe. So lassen sich Tweets neuerdings embedden, also sauber z. B. in ein Blog einbauen. Und das ganze geht so!

Schritt 1) Man wählt auf Twitter einfach jenen Tweet aus der embedded werden soll und klickt auf „Öffnen“ – Der Tweet klappt sozusagen auf und dann auf „Details“

Schritt 2) Twitter stellt nun HTML, Kurzwahl oder Link zur Verfügung und gibt die Möglichkeit die Darstellung anzupassen (also rechsbündig, zentriert, linksbündig). Unterhalb sieht man den Tweet, wie er dann im Blog, auf Posterous oder wo auch immer aussehen wird.

Schritt 3) Im Backend des Blogs (ich verwende WordPress) den HTML-Code mit Steuerung+C / Steuerung+V einfügen, auf „Speichern“ klicken und fertig!

Das gaze sieht dann so aus:

Interessant dabei ist die eingebaute Funktion, dass man über Klicken des „Folgen“-Buttons dem jeweiligen Tweet gleich folgen bzw. im ersten Schritt auf dem Twitter-Profil landet und hier „Follow“ klicken kann. Ein Twitter-Konto natürlich vorausgesetzt. Ich denke, dass dies aus Kommunikaitonssicht ein durchaus spannender Punkt sein könnte, über den man die Bekanntheit eines Twitter-Kanals pushen kann. Vorausgesetzt natürlich, dass darin enthaltent Tweets entsprechend oft embedded werden. Aber wie immer machen auch auf Twitter die Inhalte die Musik.

Es bleibt abzuwarten ob sich diese und andere Twitter-Features (da kommt sicher noch einiges) auf die Userzahen in unseren Breiten positiv auswirken.

Location Based Marketing – Sein Netzwerk zu Kohle machen

16. August 2010Hier mal ein Post aus dem sprichwörtlichen Nähkästchen. Ich beobachte (an mir) seit längerem, wie stimmungsaufhellend Re-Tweets, Kommentare am Blog, Likes auf Facebook und andere dieser virtuellen Strokes wirken. Diese …

Hier mal ein Post aus dem sprichwörtlichen Nähkästchen. Ich beobachte (an mir) seit längerem, wie stimmungsaufhellend Re-Tweets, Kommentare am Blog, Likes auf Facebook und andere dieser virtuellen Strokes wirken. Diese Steicheleinheiten für mein Wohlbefinden bekommen für mich und wohl auch andere den Charakter einer Währung. Wie wir diese (soziale) Währung über Social Media mit anderen teilen, was dabei herauskommt, wer gibt und wer nimmt, mit diesen und anderen Fragen beschäftige ich mich seit längerer Zeit. Da passt gut ins Bild, dass das neue BrandEins auf Seite 18 über die Werber Leif Abraham und Christian Behrendt berichtet und das ganze unter den Titel "Twittern und sparen" gestellt hat. Mehr zu dieser interessanten Story gibts bei Klaus Eck

Location based SErvices - Ed Wohlfahrt
das könnte natürlich auch lauten "holen Sie sich ihren gratis Gutschein über…" 

Für einen Kunden behirne ich gerade Möglichkeiten, wie man sich über Einchecken über die location based Services (Standortbezogene Dienste ==> WikipediaFoursquare oder Gowalla Prozente für einen Einkauf oder den Kaffee im Geschäft an der Ecke holen könnte. Und da platzt auch schon diese Story auf, die genau in diese Richtung zielt. Der Bekleidungskonzern Gap möchte offensichtlich ein größerer Stern auf der Foursquare Landkarte werden und nebstbei in die Empfehlungsnetzwerke der bei ihm Einkaufenden vordringen. Satte 25 % Rabatt jedenfalls bekommen jene Leute, die im Gap Store einchecken. Damit das ganze übersichtlich bleibt und besser gemessen werden kann läuft das ganze im Rahmen eines Events ab.

Clever nenne ich das. Die Frage die sich mir dabei stellt ist, ob wir anhand diesen und ähnlicher Marketingaktivitäten schon eine Weiterentwicklung des Social Webs vor uns haben? Kann das sein? Vielleicht ist es zu drastisch von der nächsten großen Entwicklungsstufe zu sprechen aber interessant ist es allemal. Wenn ich meinen Freunden davon erzähle, dass ich gerade hier einkaufe, einen Kaffee trinke oder ähnliches, dann bekomme ich etwas gratis oder zahle weniger. Hier haben Unternehmen ganz offensichtlich den Wert von Netzwerken ihrer Kunden erkannt und zielen genau darauf ab. Ich zahl für den Espresso dann statt 1,90 halt nur noch einen Euro. Dafür wissen alle meine Freunde (bei mir sind das aktuell 137) auf Foursquare dann halt a) dass ich gerade in der Stadt bin und einen Expresso im Cafe meiner Wahl nehme und b) dass ich ein Billigmeier bin, weil ich mir diese Info abkaufen lasse? Wichtiger aber noch. Sobald jemand aus meinem Freundeskreis in der Nähe eincheckt, bekommt er – die nötigen Settings vorausgesetzt – eine Meldung auf's Display. Sie sagt sinngemäß: "Hey Ed gefällt das Cafe um die Ecke, schau doch auch mal vorbei..!" Und das, genau DAS ist Geld wert. 

123people: Proaktiv kommunizieren via Twitter

29. Oktober 2009Neulich hatte ich echt ein gutes Händchen. Gehöre ich normalerweise nicht zu den Heavy-Usern des Microblogging-Dienstes Twitter, klickte ich mich mehr oder weniger zufällig durch meine gespeicherten Suchanfragen wie "onlineReputation" …

Neulich hatte ich echt ein gutes Händchen. Gehöre ich normalerweise nicht zu den Heavy-Usern des Microblogging-Dienstes Twitter, klickte ich mich mehr oder weniger zufällig durch meine gespeicherten Suchanfragen wie "onlineReputation" oder "onlinePR" und stieß dabei auf eine aktuelle Story, die gerade in die Social Sphere zu sickern begann. Was war los? 

Die Personensuchseite 123people, laut Österr. Webanalyse die 2. größte Site Österreichs, bekam den Big Brother Award in der Kategorie Marketing verliehen. Mit dem Datenschutz-Preis verhält es sich wie mit der "Goldene Himbeere", die den schlechtest schauspielernden, angezogensten, etc. Hollywood-Stars vergeben wird. Ein Preis also, den niemand haben will, für den alleine nominiert zu sein schon negativ Publicity bedeutet.

Ich habe hier am Blog schon mal meine Meinung über 123people und andere Personensuchmaschinen kundgetan. Das Thema Personensuche ist datenschutzrechtlich heikel, was nicht zuletzt dazu geführt hat, das manche Blogger derlei Suchmaschinen sehr kritisch oder offen ablehnend gegenüber stehen. Aber darauf will ich hier nicht hinaus. Mir geht es um die Kommunikation genau gesagt um die Twitter-Kommunikation von 123people rund um die offiziell gewordene Verleihung des Big Brother Awards vergangenen Sonntag. Mir geht es darum, zu zeigen, wie 123people Twitter benutzte, um mit für sie relevanten Dialogpartnern zu sprechen. Der PR-Praktiker ist bekanntlich nicht selten in der Situation, in Zeiten, in denen ein Issue so richtig hochkocht, sein "Ja aber…" anzubringen, also seine Version der Geschichte zu erzählen.

Am Sonntag, den 25. Oktober 2009, wurde offiziell, dass 123people mit dem Big Brother Award "ausgezeichnet" wird. Einige der bei der Verleihung anwesende Personen twittern darüber und ihre Tweets werden in Form von Re-Tweets weitergetragen. Wen es interessiert, schaut sich hier am besten den ganzen Gesprächsverlauf auf Twitter an. Auch ich zwitscherte über die Verleihung, wurde von Helge weitergetragen and so on… Interessant dabei war, dass ich bereits wenige Minuten nach meinem Tweet folgenden Message von Bernhard Lehner, seines Zeichens Marketing und PR-Verantwortlicher Europe von 5invest und damit auch für 123people zuständig, erhielt, die mich auf seine Version der Geschichte von 123people führte.

Tweet 123people

Am Unternehmensblog hatte 123people nämlich alle Zeit und vor allem auch jeden Platz der Welt, seine Sicht der Dinge zu unterstreichen und klar zu machen, warum der Big Brother Award ihrer Ansicht nach zu unrecht vergeben wurde. Und 123people legte noch nach, nein, falsch! es unterstrich seinen Standpunkt auch ein zweites und drittes Mal. Dies über einen zweiten Twitter-Account. Ist also schon recht praktisch, mehrere Accounts zu haben, oder?! Darüber hinaus zeigt 123people Interessierten gleich auch den Weg zum Pressebereich. Das nenne ich nutzenstiftene online Kommunikation.

Bild 10

onlinePR edwohlfahrt twitterpr

Und last but not least verschickte das Unternehmen – natürlich auch über Twitter – die Info, dass der CEO des Unternehmens, Russell E. Perry für Rückfragern und Interviews zur Verfügung steht. Wow!

123people onlinePR

Gut, jetzt kann man 123people natürlich kritisch sehen und die zum Einsatz kommenden Techniken mit Fug und Recht als kritisch betrachten. Hier übrigens eine interessante Ausführung zu einem Kölner Gerichtsurteil vom Recht2.0-Blog in Sachen Personensuchmaschinen. So, wie das Unternehmen jedoch im Krisenfall und hier insbesondere auf Twitter agierte, das sehe ich persönlich schon als Best Practice. 

Was bleibt hängen? Das Unternehmen hat die Goldene Himbeere des Österreichischen Datenschutzes verliehen bekommen. Ich denke nicht ganz zu unrecht. 123people hat mit seiner Reaktion unter anderem auf Twitter aber auch erzeigt, dass es in der Lage ist, zuzuhören bzw. seine Sicht der Dinge mit entsprechendem Nachdruck zu transportieren. Das ist in vernetzten Zeiten wie diesen nicht ganz leicht und wenn man sich diverse Unternehmen auf diesen Aspekt hin genauer ansieht auch alles andere als selbstverständlich. Nebstbei, aber das wird die Zukunft zeigen, profitiert das Unternehmen ja auch massiv vom erhaltenen Feedback und baut Kommunikationsbeziehungen auf, die über die Zeit hinweg immer tragfähiger werden. Und das ist aus Kommunikations- und PR-Sicht, wo es immer darum geht, in längeren Kreisläufen zu denken, alles andere als doof. 

Ähnliche Artikel:

Achtung: Reputationsfalle Tagclouds

United Breaks Guitars: Eine Fluglinie im Online Gespräch

Online Reputation Management: Was Domino's Pizza nun tun sollte

Telekom Austria: Reputations-Kill via Youtube

Online Reputation: Gutes Geschäft mit gutem Ruf